Der Mehrheitsführer im Senat, John Thune, geht weiterhin davon aus, dass noch in dieser Woche eine Abstimmung über den CLARITY Act im Plenum stattfinden wird, obwohl der Senat vor seiner Sommerpause im August nur noch vier Sitzungstage vor sich hat.
Senator Thune kündigt an, dass diese Woche über den CLARITY Act abgestimmt wird

Das Wichtigste im Überblick
- Thune sagt, der Senat rechne weiterhin mit einer Abstimmung über den CLARITY Act vor der Sommerpause am 7. August.
- Galaxy Research hat die Wahrscheinlichkeit für eine Verabschiedung des CLARITY Act in dieser Woche von 50 % auf 30 % gesenkt.
- Für die Verabschiedung des Gesetzes sind 60 Stimmen erforderlich; die Republikaner verfügen jedoch nur über 53 Sitze im Senat.
Wieder eine Abstimmung „diese Woche“
Thunes jüngste Äußerungen wiederholen ein Versprechen, das er bereits zuvor abgegeben und dann zurückgenommen hatte. Noch am 23. Juli erklärte der Mehrheitsführer gegenüber Reportern, er rechne nicht damit, dass der „Digital Asset Market Clarity Act“ – so der offizielle Name des Gesetzentwurfs – vor der Sommerpause im Plenum behandelt werde, da es an ausreichenden Stimmen mangele.
Nun, wenige Tage später, hat er einen Kurswechsel vollzogen und erklärt, der Senat werde seinen vollgepackten Terminkalender vor der Sommerpause durcharbeiten, um speziell den Gesetzentwurf zur Struktur des Kryptomarktes unter Dach und Fach zu bringen. „Wir haben eine Menge zu erledigen, und wir werden einfach hierbleiben, bis wir damit fertig sind“, sagte Thune und ordnete den CLARITY Act in eine umfassendere Liste offener Senatsangelegenheiten ein, anstatt ihn als eigenständige Priorität zu behandeln.
Darüber hinaus berichtete Bitcoin.com News diese Woche, dass der Senat eine für Montag angesetzte Abstimmung im Plenum ausgelassen habe, sodass nur noch vier Sitzungstage verbleiben, bevor die Kammer am 7. August in die Sommerpause geht und erst am 14. September wieder zusammentritt. Das Verpassen dieses Zeitfensters würde den Gesetzentwurf zwar nicht sofort zunichte machen, würde eine Abstimmung jedoch auf den Herbst verschieben, wenn die Politik im Jahr der Zwischenwahlen dazu neigt, die gesetzgeberischen Kapazitäten zu beanspruchen, die noch nicht fest zugesagt sind.
Warum die Zeit so knapp ist
Der CLARITY Act benötigt nach dem normalen Verfahren 60 Stimmen, um den Senat zu passieren, und die Republikaner kontrollieren nur 53 Sitze, was bedeutet, dass mindestens sieben Demokraten die Seiten wechseln müssen. Zudem haben das Weiße Haus und die Republikaner im Senat Ende Juli eine grundsätzliche Einigung über die Formulierungen zur Ethik erzielt, wobei Trump den Kompromiss persönlich abgesegnet hat; die Demokraten geben jedoch an, den eigentlichen Gesetzestext noch nicht gesehen zu haben, und einige argumentieren, dass die beschriebenen Formulierungen Trump weiterhin Möglichkeiten offenlassen würden, von den Krypto-Unternehmungen seiner Familie zu profitieren.
Finanzminister Scott Bessent hat den Gesetzentwurf als an der „Ein-Yard-Linie“ stehend beschrieben, doch selbst dann liegen die von Galaxy Research berechneten Chancen bei nur 30 Prozent (Stand: diese Woche). Die Prognosemärkte sind ähnlich gespalten: JPMorgan beziffert die Wahrscheinlichkeit einer Verabschiedung auf rund 37 Prozent, während die Wetter bei Polymarket eher bei 26 Prozent liegen.
Was passiert, wenn der Senat die Frist verpasst?
Mehr als 1.200 Tech-Unternehmen haben den Senat zu schnellem Handeln gedrängt, wobei Trad-Fi-Giganten wie Grayscale öffentlich auf eine Abstimmung noch vor der Parlamentspause drängten und der Vermögensverwalter Charles Schwab den Gesetzentwurf wiederholt als „grundlegenden Katalysator“ für die institutionelle Akzeptanz von Kryptowährungen bezeichnete.
Als ob das noch nicht genug wäre, hat eine Koalition aus 134 Bankführern separat Alarm geschlagen wegen bestimmter Bestimmungen, die sie vor der endgültigen Verabschiedung geändert sehen wollen – was zeigt, dass es beim CLARITY Act nicht einfach um den Konflikt zwischen der Krypto-Branche und Skeptikern geht, sondern um vielschichtige Verhandlungen darüber, welche Regeln genau für welche Marktteilnehmer gelten.
Sollte Thunes Versprechen halten und der Senat diese Woche tatsächlich einen Weg zu 60 Stimmen finden, würde der CLARITY Act das erste umfassende Bundesgesetz zur Marktstruktur für digitale Vermögenswerte werden, das die Aufsicht je nach Einstufung eines bestimmten Tokens zwischen der Securities and Exchange Commission und der Commodity Futures Trading Commission aufteilt.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.











