Charles Schwab, das Kundenvermögen in Höhe von 13 Billionen US-Dollar verwaltet, bezeichnet den CLARITY Act als „wirklich wichtigen grundlegenden Impulsgeber“, der „verabschiedet werden muss“ – auch wenn sich der Mehrheitsführer im Senat, John Thune, und der Krypto-Berater des Weißen Hauses, Patrick Witt, öffentlich uneinig darüber sind, ob eine Abstimmung noch vor der Sommerpause im August stattfinden wird.
Charles Schwab bezeichnet den CLARITY Act als „entscheidenden Impulsgeber“, während sich das Weiße Haus und Thune über den Zeitplan uneinig sind

Das Wichtigste im Überblick
- Der Vermögensverwalter Charles Schwab bezeichnete den CLARITY Act als einen dringend benötigten grundlegenden Impulsgeber für den Markt.
- Der Mehrheitsführer im Senat, John Thune, sagt, dass der Gesetzentwurf das Zeitfenster vor der Sommerpause wahrscheinlich verpassen wird.
- Der Berater des Weißen Hauses, Patrick Witt, rechnet mit einer Abstimmung im Senat in der ersten Augustwoche.
Die Unterstützung der Wall Street im Wert von 13 Billionen Dollar
Charles Schwab, der Brokerage-Riese, der Kundenvermögen in Höhe von rund 13 Billionen Dollar verwaltet, bezeichnet den CLARITY Act als „wirklich wichtigen fundamentalen Impulsgeber“ für die Krypto-Branche und betont, dass er „verabschiedet werden muss“.
Diese Unterstützung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Schwab selbst zu einem direkten Marktteilnehmer geworden ist: Das Unternehmen hat in diesem Jahr „Schwab Crypto“ eingeführt, wodurch Kunden Bitcoin und Ether direkt zu einer Gebühr von 75 Basispunkten pro Handel kaufen können (die Einführung erfolgt schrittweise, zunächst für Mitarbeiter, dann für Kunden auf der Warteliste und schließlich für alle berechtigten Konten in 48 Bundesstaaten).
Durch diese Ausweitung hat Schwab ein konkretes Interesse daran, wie Washington die Struktur des Kryptomarktes regelt. Der „Digital Asset Market CLARITY Act“, der die Aufsicht über digitale Vermögenswerte zwischen der Securities and Exchange Commission (SEC) und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) aufteilen würde, wurde bereits am 14. Mai mit 15 zu 9 Stimmen vom Bankenausschuss des Senats verabschiedet.
Uneinigkeit zwischen dem Weißen Haus und dem Senat über den Zeitplan
Schwabs Zuversicht wird in Washington nicht von allen geteilt, da der Mehrheitsführer im Senat, John Thune, Reportern diese Woche mitteilte, dass der CLARITY Act voraussichtlich sein Zeitfenster vor der Sommerpause des Kongresses verpassen werde. „Ich möchte zumindest den CLARITY Act auf den Weg bringen. Mal sehen, wie die Stimmenverteilung aussieht“, sagte Thune in einem deutlich zurückhaltenderen Ton als die Befürworter des Gesetzentwurfs in der Öffentlichkeit.
Patrick Witt, Geschäftsführer des Krypto-Rates des Weißen Hauses, widersprach diesem Pessimismus und bezeichnete sich selbst als „etwas optimistischer“ als Thune. „Es gibt noch diese erste Augustwoche, in der der Senat tagt“, sagte Witt und argumentierte, dass eine Abstimmung im Plenum noch stattfinden könnte, bevor die Abgeordneten die Stadt verlassen.
Witt hat sich persönlich für den Ausgang des Verfahrens engagiert, da er Berichten zufolge seine Ausbildungsverpflichtungen bei der Army National Guard zurückgestellt hat, um im Weißen Haus zu bleiben, während sich die Verhandlungen über die Ethikbestimmungen des Gesetzentwurfs hinzogen.
Die ungelösten Knackpunkte
Die unterschiedliche Einschätzung des Zeitplans durch Thune und Witt ist auf eine Handvoll ungelöster Streitpunkte zurückzuführen. Zu den wichtigsten zählen die Bestimmungen zur Regierungsethik, die die persönlichen Kryptowährungsbestände hochrangiger Beamter begrenzen würden, sowie Meinungsverschiedenheiten darüber, wie die Renditen von Stablecoins im Rahmen des neuen Regelwerks behandelt werden sollen.
Senatorin Cynthia Lummis hat angedeutet, dass diese Abschnitte noch für Änderungen offen sind, die weiterhin die Unterstützung der Demokraten gewinnen könnten; doch der Sitzungskalender des Senats ist dabei nicht hilfreich, da die Führung für nächste Woche einem parteiübergreifenden Paket aus Russland-Sanktionen und Zöllen Priorität einräumt und CLARITY damit weiter nach hinten in der Warteschlange rückt.
Dem Weißen Haus gelang jedoch ein Durchbruch: Am 20. und 21. Juli einigten sich Regierungsvertreter auf eine Ethikvereinbarung und legten deren Bedingungen den Republikanern im Senat vor. Thune hatte sich verpflichtet, den Gesetzentwurf noch vor der Sommerpause zur Abstimmung zu bringen, wobei die Woche vom 20. Juli als konkretes Ziel galt – eine Frist, die nach Thunes jüngsten Äußerungen offenbar bereits verpasst wurde. Die Abgeordneten wurden bei ihrer Rückkehr aus einer früheren Pause am 13. Juli dazu gedrängt, noch vor der Sommerpause abzustimmen. Sollte sollte Thune diese Woche keine Zeit für die Beratung im Plenum finden, ist die nächste realistische Chance für den Gesetzentwurf die dreiwöchige Senatssitzung im September – eine Verzögerung, die die nun bereits über ein Jahr andauernde Wartezeit des CLARITY Act auf eine Abstimmung im Plenum verlängern würde, trotz breiter institutioneller Unterstützung durch Unternehmen wie Schwab und nahezu ständiger Bemühungen von Witts Team im Weißen Haus.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












