Bereitgestellt von
Featured

Der Senat wird aufgefordert, vor der Sommerpause im August über den CLARITY Act abzustimmen, da die Abgeordneten am 13. Juli zurückkehren

Der Senat steht unter zunehmendem Druck, noch vor seiner Sommerpause im August Maßnahmen zum CLARITY Act zu ergreifen. Sollte es nun nicht gelingen, das Gesetz voranzubringen, könnte dies die jahrelange parteiübergreifende Arbeit zum Stillstand bringen und die Kryptobranche in einer regulatorischen Schwebe zurücklassen.

GESCHRIEBEN VON
TEILEN
Der Senat wird aufgefordert, vor der Sommerpause im August über den CLARITY Act abzustimmen, da die Abgeordneten am 13. Juli zurückkehren

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Befürworter warnen davor, dass eine Nichtansetzung einer Abstimmung über den CLARITY Act vor Ablauf der Frist den Gesetzentwurf für einen längeren Zeitraum blockieren könnte.
  • Befürworter argumentieren, dass die Gesetzgebung entscheidend ist, um Aufsichtslücken zu schließen, Registrierungswege zu schaffen und Verbraucherschutz sowie Compliance-Standards durchzusetzen.
  • Analysten warnen, dass der Gesetzentwurf ohne eine geplante Abstimmung im Senat, ohne verfahrenstechnische Fortschritte oder ohne einen einheitlichen Ausschusstext einem wachsenden legislativen und politischen Risiko ausgesetzt ist.

Der begrenzte Sitzungskalender im Juli erhöht die Dringlichkeit einer Abstimmung im Plenum

Die Bemühungen um die Verabschiedung eines Bundesgesetzes zur Struktur des Kryptomarktes sind in eine kritische Phase getreten, da der Senat bis zum 13. Juli in der Sommerpause bleibt. Die Interessenvertretung „Stand With Crypto“ forderte am 1. Juli ihre Anhänger auf, Senatoren zu kontaktieren und auf eine Abstimmung im Plenum über den „Digital Asset Market Clarity Act“ (CLARITY Act) zu drängen, bevor die Abgeordneten in die Augustpause gehen. Der Zeitplan lässt nach monatelanger Ausschussarbeit und Lobbyarbeit der Branche nur ein enges Zeitfenster für Maßnahmen. Befürworter argumentieren, der Gesetzentwurf würde regulatorische Unsicherheiten verringern, indem er klarere bundesweite Vorschriften für Emittenten digitaler Vermögenswerte, Handelsplattformen, Entwickler und Marktteilnehmer festlegt. „Der Senat befindet sich in der Sommerpause. Die Uhr für den Clarity Act tickt“, stellte „Stand With Crypto“ auf X fest und fügte hinzu:

„Das Zeitfenster vor der Augustpause ist kurz, und wenn die Senatoren am 13. Juli zurückkehren, können sie über den Clarity Act abstimmen, um jahrelanges Rätselraten in Bezug auf die Regulierung zu beenden. Lasst das Zeitfenster nicht schließen. Ruft eure Senatoren an, um eine Abstimmung über den Clarity Act zu vereinbaren.“

Das Gesetz kam im Juni voran, als der Bankenausschuss des Senats den Gesetzentwurf H.R. 3633 in einer parteiübergreifenden Abstimmung mit 15 zu 9 Stimmen billigte. Der Gesetzentwurf regelt die behördliche Aufsicht, Registrierungswege für Krypto-Unternehmen, Verbraucherschutzmaßnahmen und Compliance-Standards für alle Märkte für digitale Vermögenswerte.

Die Abgeordneten kehren am 13. Juli nach der Pause zum Unabhängigkeitstag nach Washington zurück, sodass dem Kongress vor der geplanten Augustpause nur noch acht legislative Arbeitstage bleiben. Der straffe Zeitplan lässt den Abgeordneten nur wenig Zeit, den „CLARITY Act“ neben den jährlichen Gesetzen zur Verteidigung und zur staatlichen Finanzierung zu behandeln.

Branchenverbände erhöhen den Druck auf die Senatsführung

Die Lobbyarbeit der Branche hat sich verstärkt, da der Gesetzgebungskalender im Vorfeld der Zwischenwahlen 2026 immer enger wird. Mehr als 200 Organisationen, darunter Coinbase, Ripple, Kraken, Circle, Binance.US, Uniswap Labs, Paradigm, Andreessen Horowitz und Ortsgruppen von „Stand With Crypto“, haben die Führung des Senats aufgefordert, den Gesetzentwurf zur Abstimmung zu bringen.

Mason Lynaugh, Policy Director bei Stand With Crypto, sagte:

„Das Zeitfenster dafür ist begrenzt, da im aktuellen Kongress vor den Zwischenwahlen nur noch wenige Tage verbleiben. Wenn die Senatsführung in den kommenden Wochen keine Abstimmung über den CLARITY Act ansetzt, könnten enorme parteiübergreifende Anstrengungen, Kompromisse und Fortschritte zunichte gemacht werden.“

Auch Ripple hat sich in Washington, D.C., für diese Initiative eingesetzt, unter anderem mit einem mit dem CLARITY-Logo versehenen Lkw in der Nähe des Capitol Hill, um die Sichtbarkeit zu erhöhen, während die Gesetzgeber über die Kryptogesetzgebung beraten.

„Stand With Crypto“ verwies auf Umfragen, wonach fast drei Viertel der befragten Krypto-Besitzer in umkämpften Senatswahlstaaten eher Kandidaten unterstützen würden, die sich für klarere Vorschriften für Kryptowährungen aussprechen. Die Gruppe berichtete zudem, dass mehr als ein Drittel der Befragten digitale Vermögenswerte für private Überweisungen nutzt, während 21 % sie zur Begleichung monatlicher Ausgaben verwenden.

Trotz dieser Dynamik bleiben Analysten vorsichtig. Galaxy Research senkte seine Prognose für die Verabschiedung des CLARITY Act im Jahr 2026 von 60 % auf 50:50 und begründete dies mit dem Fehlen einer geplanten Abstimmung im Senat, dem Ausbleiben eines Antrags auf Fortsetzung des Verfahrens sowie dem Fehlen eines einheitlichen Textes zwischen den Senatsausschüssen.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.

Tags in diesem Artikel