Zeitliche Engpässe im Senat haben die Aussichten für den CLARITY Act verschlechtert, da die Gesetzgeber vor der Sommerpause im August eine vollgepackte Tagesordnung zu bewältigen haben. Die Forschungsabteilung von Galaxy Digital senkte ihre Einschätzung für eine Verabschiedung im Jahr 2026 auf eine Wahrscheinlichkeit von 50:50 und verwies dabei auf das Fehlen eines Termins für die Behandlung im Plenum, eines Antrags auf Fortsetzung des Verfahrens sowie eines einheitlichen Ausschussentwurfs.
Die Chancen für den CLARITY Act sinken auf 50 %, da der Zeitplan des Senats den Krypto-Gesetzentwurf gefährdet: Galaxy Research

Wichtigste Erkenntnisse
- Die Verzögerungen im Senat haben das Vertrauen in die Chancen des CLARITY Act, Gesetz zu werden, geschwächt.
- Galaxy Digital schätzt die Chancen auf eine Verabschiedung angesichts der begrenzten öffentlichen Fortschritte bei den Verhandlungen nun auf 50:50 ein.
- Maßnahmen der Parteiführung im Juli könnten die Dynamik wiederbeleben, während anhaltendes Schweigen die Aussichten schwächen könnte.
Druck durch den Senatskalender belastet die Aussichten auf eine Verabschiedung des CLARITY Act
Der Zeitdruck im Senat hat den Weg für den CLARITY Act eingeengt, da die Tagesordnung des Senats vor der Augustpause immer voller wird. Alex Thorn, Geschäftsführer und Leiter der unternehmensweiten Forschung bei Galaxy Digital, veröffentlichte am 26. Juni eine Analyse, in der er seine Einschätzung für die Verabschiedung im Jahr 2026 auf 50:50 senkte.
Der Gesetzentwurf steht seit dem 1. Juni als Punkt Nr. 423 auf dem Legislativkalender des Senats, nachdem der Bankenausschuss des Senats ihn am 14. Mai mit 15 zu 9 Stimmen gebilligt hatte. Es wurde weder ein Termin für die Beratung im Plenum bekannt gegeben, noch wurde ein Antrag auf Fortsetzung des Verfahrens angesetzt, und es wurde auch kein einheitlicher Text der Ausschüsse für Banken und Landwirtschaft veröffentlicht.
Thorn erklärte:
„Wir senken unsere Einschätzung, dass der CLARITY Act im Jahr 2026 in Kraft tritt, von 60 % am 5. Juni auf 50:50.“
Die Gespräche auf Arbeitsebene zwischen dem Banken- und dem Landwirtschaftsausschuss des Senats dauern an, wobei es Anzeichen für konstruktive Verhandlungen gibt. Dennoch gab es bisher keine öffentliche Ankündigung einer Einigung über einen gemeinsamen Gesetzentwurf, und die Gesetzgeber haben noch keinen Zeitplan für die Behandlung im Plenum signalisiert.
Die Bestimmungen zur Ethik bleiben ein zentrales ungelöstes Thema, nachdem Senator Chris Van Hollen (D-MD) mit seinem Änderungsantrag zu Interessenkonflikten im Ausschuss mit 11 zu 13 Stimmen gescheitert war. Die Senatoren Ruben Gallego (D-AZ) und Cory Booker (D-NJ) setzen sich weiterhin für durchsetzbare Standards ein, während Verfechter der Bekämpfung illegaler Finanzgeschäfte Änderungen an den Formulierungen zum Schutz von Bauträgern fordern.
Trumps Patt bei der Wohnungsbaugesetzgebung überlastet den Zeitplan des Senats weiter
Der Streit im Senat verschärfte sich, nachdem Präsident Donald Trump am 24. Juni erklärt hatte, er werde ein parteiübergreifendes Wohnungsbaugesetz nur dann unterzeichnen, wenn der Kongress den SAVE Act – ein Gesetzentwurf zur Überprüfung der Staatsbürgerschaft bei Wahlen – verabschiede. Der Mehrheitsführer im Senat, John Thune (R-SD), erklärte, dem SAVE Act fehlten die Stimmen für eine Verabschiedung im Senat.
Das Wohnungsbaugesetz war bereits mit 358 zu 32 Stimmen im Repräsentantenhaus und mit 85 zu 5 Stimmen im Senat verabschiedet worden, doch Thorn bezeichnete Trumps Bedingung als einen weiteren Kampf, der die Führung stark beansprucht. Der Streit reiht sich in eine überfüllte Tagesordnung ein, während sich die Abgeordneten der für August geplanten Sommerpause nähern. Thorn sagte:
„Eine Ankündigung des Zeitplans in den nächsten zwei Wochen würde uns wahrscheinlich wieder auf 60 % oder mehr bringen. Anhaltendes Schweigen bis Mitte Juli würde uns hingegen weiter nach unten drücken.“
Der Kongress steht zudem vor weiteren zeitkritischen Prioritäten. Ein parteiübergreifender Vorschlag der Senatoren Chuck Grassley (R-IA), Tom Cotton (R-AR) und Mark Warner (D-VA) zur Wiederherstellung der Überwachungsbefugnisse gemäß Abschnitt 702 muss noch im Senat behandelt werden, während die Abgeordneten vor der Sommerpause auch das Gesetz zur Verteidigungsermächtigung für das Haushaltsjahr 2027 (National Defense Authorization Act) beraten müssen.
Thorn sagte, seine Prognose würde sich verbessern, wenn sich die Senatsausschüsse öffentlich auf einen gemeinsamen Gesetzestext einigen würden, die Verhandlungsführer offene Fragen zu Ethik und dem „Blockchain Regulatory Certainty Act“ klären würden und die Senatsführung im Juli Zeit für die Beratung im Plenum zusichern würde. Er fügte hinzu, dass er weiterhin mit mindestens zwei Nein-Stimmen von republikanischen Senatoren rechne, nämlich von Josh Hawley (R-MO) und Rand Paul (R-KY).
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












