Blackrock, der weltweit größte Vermögensverwalter, hat sich für den CLARITY Act ausgesprochen, während der Senat gegen die Zeit kämpft, um seinen Gesetzgebungskalender einzuhalten. Damit stellt sich die Wall Street hinter diesen wegweisenden Gesetzentwurf zur Struktur des Kryptomarktes, während die Gesetzgeber unter zunehmendem Druck stehen, ihn voranzutreiben.
Blackrock unterstützt den CLARITY Act – dem Kongress läuft die Zeit davon, ihn zu verabschieden

Die wichtigsten Erkenntnisse
- Blackrock bezeichnete den CLARITY Act als einen Rahmen, der Innovation und Anlegerschutz fördert.
- Die Führungsspitze des Senats bemüht sich, den Gesetzentwurf voranzutreiben, bevor der Legislativkalender noch voller wird.
- Senator Thune geht davon aus, dass sich die Arbeit des Senats über die bevorstehende Augustpause hinaus erstrecken wird.
Blackrock verstärkt den Druck der Wall Street
Dem Kongress läuft die Zeit davon, den CLARITY Act zu verabschieden, da der Legislativkalender des Senats immer voller wird. Blackrock sprach sich in einer Erklärung gegenüber „Morning Money“ von Politico für den CLARITY Act aus. Samara Cohen, Senior Managing Director und Global Head of Market Development, beschrieb den Gesetzentwurf als:
„… einen wichtigen Schritt zur Schaffung eines Regulierungsrahmens für digitale Vermögenswerte, der die Anleger in den Mittelpunkt stellt.“
Sie fügte hinzu, dass der Gesetzentwurf „den Vereinigten Staaten helfen würde, die nächste Ära der Marktstruktur zu gestalten“, indem er Innovationen fördere und gleichzeitig Transparenz, Widerstandsfähigkeit und Anlegerschutz wahre.
Ihre Befürwortung verstärkt die wachsende Unterstützung aus der traditionellen Finanzwelt für eine bundesweite Kryptowährungsgesetzgebung. Mit der Forderung von Fidelity nach einer Zustimmung des Senats stellte sich ein weiterer großer Vermögensverwalter hinter den Vorschlag, während die Unterstützung durch Goldman-Sachs-CEO David Solomon und die Einschätzung von Charles Schwab, dass die Gesetzgebung die Akzeptanz digitaler Vermögenswerte beschleunigen könnte, die Unterstützung der Wall Street für klarere Regeln für digitale Vermögenswerte ausweiteten.
Das Zeitfenster für die Gesetzgebung im Senat wird enger
Die Arbeit des Senats wurde fortgesetzt, obwohl der Gesetzgebungskalender immer enger wird. Letzte Woche veröffentlichten die Republikaner im Senat einen aktualisierten Text des CLARITY Act, der die gemeinsamen Ergebnisse der Senatsausschüsse für Bankwesen und Landwirtschaft widerspiegelt, und erklärten, die kommenden Wochen stellten die beste Gelegenheit seit Jahren dar, eine umfassende Gesetzgebung zur Marktstruktur für digitale Vermögenswerte zu verabschieden.
US-Senator John Thune (R-SD), der Mehrheitsführer im Senat, erklärte, die Arbeit des Senats werde sich wahrscheinlich über die Augustpause hinaus erstrecken, und unterstrich damit die begrenzte Zeit, die den Gesetzgebern in diesem Jahr für die Weiterbehandlung des Gesetzentwurfs zur Verfügung steht.
Thunes Äußerungen haben die Befürchtungen verstärkt, dass der überfüllte Legislativkalender des Senats das Zeitfenster für Maßnahmen zum CLARITY Act in diesem Jahr einschränken könnte. Da die Republikaner eine Mehrheit von 53 zu 47 Sitzen innehaben, sind für die meisten Gesetzesvorlagen nach wie vor mindestens 60 Stimmen erforderlich, um verfahrenstechnische Hürden zu überwinden, sodass der Gesetzentwurf auf die Unterstützung beider Parteien angewiesen ist. Diese Herausforderungen veranlassten einige Politikanalysten dazu, die geschätzten Chancen für eine Verabschiedung des Gesetzentwurfs in diesem Jahr auf 30 % zu senken.
Krypto-Befürworter erhöhen den Druck auf den Kongress
„Stand With Crypto“ übte erneut Druck auf den Kongress aus, indem die Organisation fast eine Million Kontaktaufnahmen von Unterstützern hervorhob, während den Gesetzgebern immer weniger Zeit bleibt, den CLARITY Act voranzubringen. Die Interessenvertretung, die nach eigenen Angaben etwa drei Millionen registrierte Mitglieder hat, meldete mehr als 925.000 E-Mails an den Kongress im Jahr 2025 und über 1,1 Millionen Kontaktaufnahmen seit ihrer Gründung. Die Krypto-Interessenvertretung erhöht zudem den politischen Druck auf Senatoren, die über den Gesetzentwurf beraten. Stand With Crypto erklärte, dass jede Abstimmung im Senat über den CLARITY Act in ihre öffentliche Kongress-Bewertungsliste aufgenommen wird, sodass rund drei Millionen registrierte Befürworter sehen können, wie die Abgeordneten abgestimmt haben. Die Organisation erklärte, die Bewertungsliste solle gewählte Amtsträger in Bezug auf die Politik zu digitalen Vermögenswerten zur Rechenschaft ziehen, während der Gesetzentwurf den Senat durchläuft.
Was der CLARITY Act für Anleger ändert
Gemäß dem Vorschlag würden die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) und die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) festgelegte Zuständigkeiten für verschiedene Segmente des Marktes für digitale Vermögenswerte erhalten. Emittenten, die bestimmte Ausnahmeregelungen in Anspruch nehmen, würden zudem Offenlegungspflichten hinsichtlich ihrer Blockchain-Systeme, ihres Betriebs und ihrer Token-Verteilungen unterliegen.
Anleger könnten vor dem Kauf der betroffenen digitalen Vermögenswerte standardisiertere Informationen erhalten, während konforme Unternehmen klarere Registrierungs- und Handelswege erhalten würden. Diese Anforderungen könnten Einfluss darauf haben, welche Token auf regulierte Plattformen gelangen, wie Börsen mit Kundenvermögen umgehen und welche Kryptowährungsdienste traditionelle Finanzinstitute anbieten.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












