Dem Senat bleibt vor seiner Sommerpause im August nur noch wenig Zeit, um den CLARITY Act zu verabschieden, während ein ethischer Streit die Gesetzgebung zur Schaffung eines umfassenden Regulierungsrahmens für die US-Märkte für digitale Vermögenswerte gefährdet.
Der CLARITY Act hat zwei Wochen Zeit, um den Senat zu passieren – sonst droht er in den Wahlen zur Halbzeit des Kongresses unterzugehen

Das Wichtigste auf einen Blick
- Für den CLARITY Act bleibt vor der Augustpause des Senats nur noch wenig Zeit.
- Ethische Beschränkungen für Amtsträger bleiben das größte Hindernis für eine parteiübergreifende Einigung.
- Ein Scheitern im Kongress verlängert die regulatorische Unsicherheit für Krypto-Unternehmen, Entwickler und Investoren.
Die Augustpause setzt eine entscheidende Frist
Die Gesetzgeber stehen vor einer entscheidenden zweiwöchigen Phase, in der parteiübergreifende Verhandlungsführer versuchen, ihre verbleibenden Differenzen beizulegen, bevor der Senat in die Augustpause geht.
In einer Analyse vom 23. Juli warnte Grayscale Investments, ein auf digitale Vermögenswerte spezialisierter Vermögensverwalter, dass das Zeitfenster für die Verabschiedung des Gesetzes immer enger wird. Zach Pandl, Forschungsleiter des Unternehmens, schrieb:
„Der Gesetzentwurf muss in den nächsten zwei Wochen (vor der Augustpause) den US-Senat passieren, sonst wird er wahrscheinlich von der Politik rund um die Zwischenwahlen überlagert.“
Die US-Senatorin Cynthia Lummis (R-WY), Vorsitzende des Senatsunterausschusses für digitale Vermögenswerte im Bankenausschuss, veröffentlichte am 22. Juli einen überarbeiteten Gesetzestext, der Vorschläge von zwei Senatsausschüssen berücksichtigt. Der aktualisierte CLARITY Act fasst Bestimmungen, die von den Senatsausschüssen für Bankwesen und Landwirtschaft ausgearbeitet wurden, zu einem einzigen Verhandlungsrahmen zusammen. Der Vorschlag würde die Aufsicht über die Märkte für digitale Vermögenswerte klarer zwischen der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) aufteilen.
Befürworter argumentieren, dass klar definierte Zuständigkeiten, Registrierungsstandards, Offenlegungsvorschriften und Kundenschutzmaßnahmen mehr Stabilität bieten als Durchsetzungsmaßnahmen oder Leitlinien der Behörden allein. Coinbase und andere Branchenakteure haben sich dieser Position angeschlossen, wobei Coinbase-CEO Brian Armstrong auf eine vollständige Abstimmung im Senat drängt, während die Gesetzgeber gegen den Kongresskalender ankämpfen.
Ethikstreit stellt parteiübergreifende Unterstützung auf die Probe
Beschränkungen hinsichtlich Krypto-Aktivitäten von gewählten Amtsträgern und ihren Familien stellen derzeit das größte Hindernis dar, das die Verhandlungsführer von einer endgültigen Einigung trennt.
Der Wortlaut der Republikaner sieht Beschränkungen für Amtsträger vor, die während ihrer Amtszeit digitale Vermögenswerte ausgeben oder fördern, während die Demokraten strengere Beschränkungen und Durchsetzungsmechanismen befürworten. Mehrere demokratische Senatoren haben argumentiert, der jüngste Entwurf enthalte nach wie vor unzureichende ethische Schutzmaßnahmen, insbesondere in Bezug auf gewählte Amtsträger und deren Familien, und haben strengere Bestimmungen zu Interessenkonflikten gefordert, bevor sie den Gesetzentwurf unterstützen werden.
Andere Teile finden breitere Zustimmung, darunter Schutzmaßnahmen für Entwickler von Non-Custodial-Software, Anforderungen an Kundenvermögen sowie Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche und illegaler Finanzierung. Senatorin Lummis hat argumentiert, dass der Gesetzentwurf Entwicklern, Investoren und Märkten entscheidende Vorteile bietet, indem er regulatorische Unsicherheit durch einen umfassenden gesetzlichen Rahmen ersetzt.
Verabschiedung würde die Krypto-Aufsicht neu gestalten
Für Investoren und Unternehmen bietet ein verabschiedetes Gesetz mehr Beständigkeit als regulatorische Auslegungen, die sich oft je nach Präsidentschaftsverwaltung ändern oder vor Gericht angefochten werden. Pandl schrieb:
„Grayscale unterstützt die Verabschiedung des CLARITY Act und ist der Ansicht, dass dieser eine solide rechtliche Grundlage für Softwareentwickler, Token-Emittenten, Investoren und andere Marktteilnehmer schaffen und dazu beitragen wird, die Akzeptanz öffentlicher Blockchains voranzutreiben.“
Ohne Maßnahmen des Kongresses unterliegen Unternehmen, die Stablecoins, tokenisierte Wertpapiere und Blockchain-basierte Finanzprodukte anbieten, weiterhin sich überschneidenden Bundeszuständigkeiten und unterschiedlichen Compliance-Anforderungen. Befürworter der Branche argumentieren, dass vorhersehbare Regeln die Beteiligung institutioneller Anleger fördern, die dezentrale Entwicklung bewahren und den Kundenschutz bei Börsen und anderen Vermittlern digitaler Vermögenswerte verbessern. Diese Bedenken haben sich verstärkt, nachdem Warnungen laut wurden, dass der Kongress möglicherweise erst vor 2030 wieder eine umfassende Krypto-Gesetzgebung in Angriff nehmen wird, was die Bedeutung des aktuellen Gesetzgebungsfensters unterstreicht. Ungelöste Unsicherheiten beeinflussen, wo Unternehmen Produkte auf den Markt bringen, wie Plattformen ihre Kunden bedienen und welchen Schutz Verbraucher beim Kauf oder Handel mit digitalen Vermögenswerten erhalten.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












