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Kenianische Ermittler sperren 751.853 US-Dollar in USDT ein, während sich die Ermittlungen im Fall der Binance-Wallet weiter ausweiten

Die kenianische Behörde zur Rückführung von Vermögenswerten (ARA) hat Bargeld und Tether-Stablecoins im Wert von mindestens 888.030 US-Dollar eingefroren, die mit einer vielschichtigen Geldwäscheoperation in Verbindung stehen.

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Kenianische Ermittler sperren 751.853 US-Dollar in USDT ein, während sich die Ermittlungen im Fall der Binance-Wallet weiter ausweiten

Das Wichtigste im Überblick

  • Die ARA beschlagnahmte 888.030 US-Dollar in USDT und Bargeld, die mit zwei Kenianern im Zusammenhang mit einem mutmaßlichen Geldwäschesystem in Höhe von 2,32 Millionen US-Dollar standen.
  • Binance und fünf kenianische Banken wurden dabei genutzt, was die Risiken verdeutlicht, da 57 Überweisungen die FRC-Limits umgingen.
  • Die ARA beantragte im Mai 2026 Rechtshilfe aus den USA, um als Nächstes internationale Überweisungsdaten nachzuverfolgen.

Parallele Kanäle zur Umgehung der Aufdeckung

Kenianische Ermittler haben mindestens 888.030 US-Dollar (115 Millionen kenianische Schilling) beschlagnahmt und eingefroren, die mit zwei Einwohnern in Verbindung stehen, nachdem sie eine vielschichtige Geldwäscheoperation aufgedeckt hatten, bei der angeblich mehr als 2,32 Millionen US-Dollar über Briefkastenfirmen, Bankkonten, Überweisungsdienste und Kryptowährungs-Wallets bewegt wurden.

Aus Gerichtsunterlagen der Assets Recovery Agency (ARA) geht hervor, dass zu den eingefrorenen Geldern USDT auf Binance-Konten sowie Bargeld gehören, das auf mehrere Banken verteilt ist. Zu den eingefrorenen digitalen Vermögenswerten gehören 751.853 US-Dollar, die mit Glory Kithure in Verbindung stehen, sowie 896 US-Dollar, die mit Michael Machimbo in Verbindung stehen. Die Ermittler beschlagnahmten zudem 135.000 US-Dollar, die auf neun Konten bei mehr als fünf Banken verteilt waren.

Die Behörde erklärte, das Betrugsmanöver stützte sich auf zwei parallele Kanäle, die darauf abzielten, die Herkunft des Geldes zu verschleiern und einer Aufdeckung zu entgehen. Im ersten Kanal wurden Gelder über internationale Überweisungsdienste über zwischengeschaltete Personen und Unternehmen nach Kenia gesendet, bevor sie die Bankkonten der Beklagten erreichten.

In den Gerichtsunterlagen werden mehrere Mittelsmänner genannt, darunter Justice Gaturu und Richard Mwangi, sowie zwei Firmen, die als Geldquellen genannt werden: DigitalMall Global Ltd. und Bitflux Fintech Ltd. Das Geld wurde dann angeblich über zwei weitere Personen weitergeleitet, bevor es auf Konten von Machimbo und Kithure eingezahlt wurde.

Zwischen Oktober 2022 und Januar 2024 erhielt Machimbo den Ermittlern zufolge rund 620.000 US-Dollar auf seine Konten bei der Equity Bank von Michael und einem weiteren Mittelsmann, Kevin Kipngeno. Aus den Unterlagen geht zudem hervor, dass im gleichen Zeitraum etwa 130.000 US-Dollar von Bitflux Fintech Ltd. auf Machimbos Konto bei der Stanbic Bank überwiesen wurden.

Im Fall von Kithure dokumentierte die ARA zwischen Juli 2022 und Mai 2025 57 Banküberweisungen in Höhe von insgesamt 412.000 US-Dollar. Die einzelnen Überweisungen lagen zwischen 77 US-Dollar und etwa 4.250 US-Dollar – Beträge, die laut den Ermittlern bewusst unter den Meldegrenzen zur Bekämpfung der Geldwäsche gehalten wurden. Nach kenianischem Recht müssen Bargeldtransaktionen in Höhe von 15.000 US-Dollar oder mehr sowie grenzüberschreitende Überweisungen in Höhe von 10.000 US-Dollar oder mehr an das Financial Reporting Centre gemeldet werden.

„Die wiederholte Verwendung von Beträgen knapp unterhalb der Meldegrenze steht im Einklang mit der Aufteilung von Transaktionen zur Umgehung der gesetzlichen Meldepflichten“, erklärte die ARA in ihren Gerichtsunterlagen und wies darauf hin, dass dieses Muster die „Layering“-Phase der Geldwäsche widerspiegele.

Die Behörde behauptete ferner, dass schrittweise Überweisungen genutzt wurden, um illegale Gelder in das Bankensystem zu integrieren, bevor sie ausgegeben wurden. In einem Fall im November 2023 erhielt Gaturu zwei Zahlungen in Höhe von insgesamt 7.000 US-Dollar von der US-Zahlungsplattform Chime. Gaturu überwies daraufhin 8.400 US-Dollar in drei Raten auf Mwendwas Konto bei der Equity Bank. Mwendwa leitete die Gelder anschließend an Michael weiter, der sie auf Kithures Bankkonto verteilte.

Der zweite Kanal umfasste Tether-Stablecoins, die über mehrere Binance-Börsenkonten geleitet wurden, um die Verbindungen zu ihren Quellen zu unterbrechen. Die ARA teilte mit, dass die Ermittlungen noch andauern, und die kenianischen Behörden haben im Mai 2026 ein Rechtshilfeersuchen an die US-Regierung gerichtet, um internationale Finanzunterlagen zu erhalten.

Die gerichtlichen Schritte erfolgen vor dem Hintergrund, dass die kenianischen Behörden verstärkt gegen illegale Finanzströme im Zusammenhang mit Kryptowährungen vorgehen, da Befürchtungen bestehen, dass digitale Vermögenswerte dazu genutzt werden, traditionelle Finanzüberwachungssysteme zu umgehen.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.

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