Führende Vertreter der Kryptowährungsbranche in Kenia drängen auf eine engere Zusammenarbeit mit den staatlichen Regulierungsbehörden, um die Gestaltung des sich entwickelnden Rechtsrahmens für digitale Vermögenswerte des Landes mitzugestalten.
Trevor Kimani drängt Kenia zu ausgewogenen Krypto-Vorschriften, während sich der Rahmen für 2025 abzeichnet

Das Wichtigste auf einen Blick
- Führungskräfte aus der Tech-Branche forderten auf einer Konferenz in Nairobi staatliche Vertreter dazu auf, sich vor der Verabschiedung von Vorschriften ein tiefgreifendes Verständnis von Bitcoin anzueignen.
- Mit dem Inkrafttreten des VASP-Gesetzes im Jahr 2025 vollzog Kenia den Übergang von einer informellen Krypto-Aufsicht zu strengen Verbraucherschutzgesetzen.
- Bis April 2026 hatte das Finanzministerium öffentliche Stellungnahmen gesammelt, um neue Standards für die Lizenzierung und Steuerberichterstattung festzulegen.
Eine neue Ära der formellen Aufsicht
Führende Vertreter der Kryptowährungsbranche haben zu einer engeren Zusammenarbeit mit Regierungsbehörden aufgerufen, während Kenia die Arbeiten an seinem ersten umfassenden Regulierungsrahmen für digitale Vermögenswerte vorantreibt. Bei einer kürzlich in Nairobi abgehaltenen Bitcoin-Konferenz betonten Führungskräfte aus der Technologiebranche und Befürworter der Blockchain-Technologie, dass ein kontinuierlicher Austausch mit politischen Entscheidungsträgern unerlässlich sei, um Vorschriften zu erarbeiten, die Verbraucher schützen, ohne die Innovation am Markt zu behindern.
Dieser Aufruf erfolgt vor dem Hintergrund, dass Kenia nach der Verabschiedung des „Virtual Asset Service Providers Bill“ im Jahr 2025 von jahrelanger informeller Steuerung zu einer formellen Aufsicht übergeht. Die Zentralbank von Kenia und die Kapitalmarktaufsichtsbehörde arbeiten derzeit an der Ausgestaltung von Lizenzierungs- und Compliance-Standards für den Sektor.
„Regulierung ist in Ordnung, aber Regierungen müssen auch verstehen, was Bitcoin ist und was es leisten kann“, sagte Robert Kirubi, Vorsitzender von Talo Africa, und argumentierte, dass die Politik auf einem klaren technischen Verständnis digitaler Vermögenswerte basieren müsse. Branchenvertreter bezeichneten die Regierung als notwendigen Partner bei der Eindämmung von Betrug und der Sicherung der Finanzstabilität. Dennoch warnten sie davor, dass übermäßig restriktive Vorschriften wirtschaftliche Aktivitäten in den Untergrund drängen oder Fachkräfte ins Ausland treiben könnten. Kenyas sich entwickelnder Rechtsrahmen sieht strenge Verbraucherschutzmaßnahmen vor und verpflichtet Krypto-Plattformen dazu, Kundengelder zu trennen, Versicherungsschutz zu gewährleisten und lokale Bankkonten zu unterhalten, um eine staatliche Aufsicht zu ermöglichen.
Sandra Kimberly, Mitbegründerin von Bitika, erklärte, Krypto-Unternehmen beteiligten sich aktiv an öffentlichen Konsultationen, um die Aufklärung der politischen Entscheidungsträger zu unterstützen und das öffentliche Bewusstsein zu schärfen, während Kenia seinen Aufsichtsansatz ausformt.
„Es liegt in unserer Verantwortung, den politischen Entscheidungsträgern zu helfen, die Chancen und Risiken zu verstehen, damit die Regulierung die Innovation nicht behindert“, fügte Trevor Kimani, Geschäftsführer von AlphabloQ, hinzu. Die Referenten der Konferenz erklärten, eine stärkere Abstimmung zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor könne Kenia als führenden ostafrikanischen Knotenpunkt für digitale Vermögenswerte positionieren und so Innovation bei gleichzeitig klarem Schutz für die alltäglichen Nutzer ermöglichen.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












