Das Fintech-Start-up Hurupay zieht sich Berichten zufolge aufgrund verschärfter behördlicher Prüfungen und strengerer Kontrollen zur Einhaltung der Geldwäschebekämpfungsvorschriften, die sich gegen Plattformen für digitale Vermögenswerte richten, aus dem kenianischen Markt zurück.
Hurupay zieht sich aus Kenia zurück, da der Druck durch die FATF-Graue Liste strengere Compliance-Vorschriften für Kryptowährungen nach sich zieht

Das Wichtigste im Überblick
- Hurupay zieht sich aufgrund strenger Vorschriften zur Bekämpfung der Geldwäsche aus Kenia zurück.
- Digitale Plattformen, die mit USDC handeln, sehen sich aufgrund neuer Vorschriften mit massiven finanziellen Belastungen konfrontiert.
- Die Finanzaufsichtsbehörden werden in Kürze Pläne zur Vermögensübertragung für Hurupay-Nutzer in Kenia bekannt geben.
Regulatorischer Druck und die „Graue Liste“ der FATF
Das Fintech-Startup Hurupay zieht sich aus dem kenianischen Markt zurück, da die lokalen Aufsichtsbehörden ihre Kontrollen zur Bekämpfung der Geldwäsche und ihre Compliance-Prüfungen bei Plattformen für digitale Vermögenswerte verschärfen. Der Rückzug erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Kenia seine regulatorischen Maßnahmen beschleunigt, um seine Streichung von der „Grauen Liste“ der Financial Action Task Force (FATF), einer internationalen Aufsichtsbehörde für Finanzkriminalität, zu erreichen.
Die FATF hatte Kenia im Jahr 2024 aufgrund struktureller Mängel in den Systemen des Landes zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung auf ihre Liste für verstärkte Überwachung gesetzt. Seit der Aufnahme in diese Liste hat Kenia mehrere Korrekturmaßnahmen umgesetzt, darunter die Verabschiedung eines Rechtsrahmens zur Lizenzierung und Beaufsichtigung von Anbietern von Dienstleistungen im Bereich virtueller Vermögenswerte.
Hurupay, gegründet von Philip Mburu, Maxwel Ochieng, Allan Okoth und James Mugambi, ist ein Start-up, das ins Leben gerufen wurde, um afrikanischen Freiberuflern, Remote-Arbeitern und kleinen Unternehmen dabei zu helfen, ihre Einnahmen vor einer starken Abwertung der Landeswährung zu schützen. Durch die Anbindung an Blockchain-Netzwerke wie Stellar und Celo ermöglichte Hurupay seinen Nutzern, internationale Zahlungen von globalen Gehaltsabrechnungssystemen und digitalen Marktplätzen zu empfangen und Transaktionen mit an den US-Dollar gekoppelten Stablecoins wie USDC abzuwickeln.
Die kenianischen Finanzaufsichtsbehörden haben jedoch die Aufsicht über Fintech-Unternehmen und Plattformen, die Blockchain-Technologie nutzen, erheblich verschärft, um Regulierungslücken zu schließen. Zu den Compliance-Vorgaben gehören strengere „Know-Your-Customer“-Regeln, eine detaillierte Transaktionsnachverfolgung und strenge Prüfungen zur Bekämpfung der Geldwäsche.
Das kenianische Finanzministerium erklärte zuvor, dass die Regierung strukturelle Reformen in ihren Finanzsystemen vorantreibt, um das langfristige Vertrauen der Investoren wiederherzustellen, die lokalen Kreditmärkte zu stabilisieren und die vollständige Übereinstimmung mit den FATF-Richtlinien sicherzustellen.
Analysten der Fintech-Branche stellen fest, dass die erhöhte regulatorische Belastung eine große Belastung für Plattformen in der Anfangsphase darstellt, die versuchen, das schnelle Nutzerwachstum mit der kostspieligen Infrastruktur in Einklang zu bringen, die für die Einhaltung internationaler Vorschriften erforderlich ist. Einem lokalen Bericht zufolge standen Vertreter von Hurupay nicht sofort für eine Stellungnahme zum Zeitplan der Abwicklung oder zu den Plänen zur Vermögensmigration für ihre kenianischen Nutzer zur Verfügung.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.











