Safaricom hat sich zusammen mit führenden Technologie- und Kryptowährungsunternehmen, darunter Chainalysis, der Taskforce „United for Wildlife“ von Prinz William angeschlossen, um den illegalen Handel mit Wildtieren im Wert von 23 Milliarden Dollar zu bekämpfen.
Safaricom geht eine Partnerschaft mit Chainalysis ein, um mithilfe von KI Zahlungen im Zusammenhang mit dem illegalen Handel mit Wildtieren aufzuspüren

Das Wichtigste auf einen Blick
- Safaricom, Google und Meta schlossen sich 2024 einer Taskforce von „United for Wildlife“ an, um den illegalen Handel zu bekämpfen.
- Mithilfe von KI wird M-Pesa überwacht, um einen illegalen Markt im Wert von 23 Mrd. US-Dollar zu zerschlagen, der 1 Mio. Arten vom Aussterben bedroht.
- Als Nächstes werden British Airways und Heathrow öffentliche Kampagnen starten, um das Netz um globale Schmuggler enger zu ziehen.
Die Finanzströme eindämmen
Der kenianische Telekommunikationsriese Safaricom hat sich mit einer Koalition internationaler Technologie-, Zahlungs- und Kryptowährungsunternehmen zusammengeschlossen, um die Finanznetzwerke zu zerschlagen, die den illegalen Handel mit Wildtieren antreiben. Die Initiative wurde kürzlich bei einer Veranstaltung bekannt gegeben, die von Prinz William und der „United for Wildlife“-Taskforce der Royal Foundation organisiert wurde.
Einem Bericht zufolge vereint die Koalition Technologiegiganten wie Google, Meta, TikTok und Alibaba. Die Unternehmen haben sich verpflichtet, den Handel mit Wildtieren vollständig von ihren Plattformen zu verbannen, indem sie KI-gestützte Erkennungs- und Präventionssysteme einsetzen, um illegale Angebote aufzuspüren, bevor Verkäufe stattfinden.
Während sich Social-Media- und E-Commerce-Plattformen auf die Angebote im Frontend konzentrieren, verlagert sich der Kampf gleichzeitig auf das finanzielle Backend. Der illegale Handel mit Wildtieren ist ein äußerst lukratives Geschäft; das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) schätzt, dass er jährlich bis zu 23 Milliarden US-Dollar einbringt. Er ist ein entscheidender Faktor dafür, dass schätzungsweise eine Million Pflanzen- und Tierarten vom Aussterben bedroht sind. Um diese finanziellen Lebensadern zu unterbrechen, wird Safaricom – gemeinsam mit seinen Muttergesellschaften Vodafone und Vodacom – KI in seine Systeme zur Bekämpfung von Geldwäsche (AML) und zur Transaktionsüberwachung integrieren. Die KI wird in M-Pesa, Afrikas führender Plattform für mobiles Geld, integriert, um verdächtige Transaktionen im Zusammenhang mit Wilderei- und Schmuggelringen zu kennzeichnen und zu unterbinden.
Gleichzeitig haben sich etablierte Zahlungsabwickler und große Kryptowährungs-Analyseunternehmen – darunter PayPal, Chainalysis, TRM Labs und Luno – verpflichtet, Blockchain-Tracking und fortschrittliche digitale Forensik einzusetzen, um grenzüberschreitende Krypto-Wallets und alternative Zahlungswege, die von Wildtier-Schmugglern genutzt werden, aufzuspüren und aufzudecken.
Die dringende Notwendigkeit digitaler und finanzieller Maßnahmen wird durch die historische Dezimierung der ikonischen Megafauna Afrikas, insbesondere des weißen Nashorns, unterstrichen. Diese Art dient als eindringliche Warnung davor, wie schnell unregulierte, kriminelle Märkte eine Tierart an den absoluten Rand des Aussterbens treiben können.
Zwar konnten intensive, jahrhundertelange Artenschutzbemühungen die Population des südlichen weißen Nashorns erfolgreich auf rund 17.000 Tiere wieder aufstocken, doch ein Wiederaufleben der organisierten Wilderei in den letzten zwei Jahrzehnten droht, diese Erfolge zunichte zu machen. Nashornhorn, das aus Keratin besteht (dem gleichen Protein, das auch in menschlichem Haar und Fingernägeln vorkommt), wird auf dem Schwarzmarkt für bis zu 60.000 US-Dollar pro Kilogramm verkauft – damit ist es, gemessen am Gewicht, wertvoller als Gold oder Kokain.
Diese immense Gewinnspanne hat dazu geführt, dass sich die Wilderei von lokaler Jagd zu hochorganisierten, transnationalen Verbrechersyndikaten verlagert hat. Durch die Unterbindung der modernen Zahlungsinfrastruktur, die von diesen Syndikaten genutzt wird, will die neue Koalition sicherstellen, dass andere gefährdete Arten nicht das gleiche Schicksal erleiden.
Eine geeinte Front
Die massive, koordinierte Neuausrichtung des Privatsektors markiert einen Wendepunkt in der ökologischen Unternehmensverantwortung: Sie geht über die üblichen Spenden an gemeinnützige Organisationen hinaus und zielt auf den Einsatz zentraler technologischer Infrastrukturen gegen kriminelle Netzwerke ab.
„Was wir heute im privaten Sektor beobachten, ist die Erkenntnis, dass der illegale Handel mit Wildtieren sowohl ein Umwelt- als auch ein Wirtschaftsproblem ist“, sagte David Fein, Co-Vorsitzender von „United for Wildlife“.
Zur Unterstützung der digitalen Bekämpfung am Boden und in der Luft kündigten die führenden Luftfahrtunternehmen British Airways und der Flughafen Heathrow zudem an, umfangreiche Aufklärungskampagnen zu starten, um Reisenden dabei zu helfen, verdächtige Wildtierprodukte zu identifizieren und zu melden, und so das Netz um die Schmuggler weltweit enger zu ziehen.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.









