Die brasilianische Zentralbank berichtete, dass die Nachfrage nach Kryptowährungs-Assets, darunter Bitcoin, Ether und Stablecoins, im ersten Halbjahr 2026 über 14 Milliarden US-Dollar erreichte. Dies entspricht einem Anstieg von 135 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 und deutet auf ein anhaltendes Nachfragewachstum hin.
Stablecoins übertrumpfen Bitcoin in Brasilien – Nachfrage erreicht 14,68 Mrd. US-Dollar

Das Wichtigste auf einen Blick
- Die Nachfrage nach Kryptowährungen in Brasilien stieg im ersten Halbjahr 2026 um 135 % und erreichte 14,68 Mrd. US-Dollar, während der Markt reift und sich konsolidiert.
- An den Dollar gebundene Stablecoins machen über 90 % dieser Nachfrage aus und dienen als unverzichtbare Zahlungsmittel.
- Ein neues Regulierungssystem ab 2027 wird Anbieter virtueller Vermögenswerte wie Wertpapierfirmen behandeln, um eine bessere Aufsicht zu gewährleisten.
Statistiken der brasilianischen Zentralbank unterstreichen den Anstieg der Nachfrage nach Kryptowährungen und Stablecoins
Brasilien, die größte Volkswirtschaft Lateinamerikas und eine der größten weltweit, verzeichnet ein Rekordwachstum bei der Nachfrage nach Kryptowährungen und Stablecoins.
Laut einem am Dienstag veröffentlichten Bericht zur Außenhandelsstatistik hat sich die Nachfrage nach Kryptowährungs-Assets im ersten Halbjahr 2026 mehr als verdoppelt, wobei das Kaufvolumen 14,68 Milliarden US-Dollar erreichte. Dies entspricht einem Anstieg von 135 % im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025, als Brasilianer digitale Vermögenswerte im Wert von 6,24 Milliarden US-Dollar erwarben.
Obwohl die Statistiken der Zentralbank nicht vollständig sind, da sie nur die von registrierten Anbietern virtueller Vermögenswerte (VASPs) abgewickelten Volumina erfassen, deuten sie darauf hin, dass sich die Akzeptanz beschleunigt hat, insbesondere im Juni, als Kryptowährungen im Wert von 2,54 Milliarden US-Dollar gekauft wurden – im Vergleich zu 1,48 Milliarden US-Dollar im Juni 2025.
Im Mai 2026 kauften die Brasilianer Stablecoins im Wert von fast 2,632 Milliarden US-Dollar – ein Anstieg von 158 % im Vergleich zum Mai 2025.
Fernando Rocha, Leiter der Statistikabteilung der Bank, erklärte gegenüber „Valor Econômico“, dass diese Zahlen auf eine Konsolidierung des nationalen Kryptomarktes hindeuten, der seine Anfangsphase bereits hinter sich hat.
„Der Markt für Krypto-Vermögenswerte ist relativ neu, aber nicht mehr ganz so neu. Er wächst weiterhin, sowohl in Brasilien als auch weltweit. Er konsolidiert sich und entdeckt neue Anwendungsbereiche und Verwendungsmöglichkeiten“, erklärte er.
Diese Nachfrage wird von an den Dollar gekoppelten Stablecoins angetrieben, die sich großer Beliebtheit erfreuen, da sie bei Zahlungen und grenzüberschreitenden Abrechnungen als Dollar-Ersatz dienen können. Rocha wies darauf hin, dass die Nachfrage nach Stablecoins über 90 % erreicht habe – eine Entwicklung eines Marktes, der sich vor einigen Jahren noch auf Bitcoin und andere volatile Kryptowährungen konzentrierte.
Die zunehmende Nutzung von Stablecoins veranlasste die nationale Regierung, eine Abgabe von 3,5 % auf alle Stablecoin-Transaktionen in Betracht zu ziehen. Dieser Vorstoß wurde letztendlich verschoben, da die derzeitige Regierung in den Wahlkampfmodus wechselte.
Dennoch betonte Rocha, dass die Sicht der Zentralbank auf das nationale Kryptowährungs-Ökosystem durch die derzeitigen statistischen Daten eingeschränkt sei, und erklärte, dass die Institution ab dem nächsten Jahr einen umfassenderen Überblick über die Entwicklung dieser Vermögenswerte haben werde.
Die Zentralbank hat beschlossen, VASPs der Klasse 3 zuzuordnen, was bedeutet, dass sie dieselben Anforderungen erfüllen müssen wie Wertpapiermakler, Wertpapiervertriebsunternehmen und Devisenmakler. Dieses neue Regulierungssystem, das im Januar 2027 in Kraft tritt, wird es der Zentralbank ermöglichen, den Verbleib dieser Vermögenswerte zu ermitteln.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












