Die brasilianische Zentralbank hat kürzlich mehrere Finanzinstitute auf den möglichen Missbrauch von Zweckgesellschaften hingewiesen, die dazu dienen, Kryptowährungen nach Brasilien zu importieren und als Vermittler zu fungieren. Dies reichte aus, um die Preise für Stablecoins um 2 % in die Höhe zu treiben, da die Marktteilnehmer sich Sorgen um die Liquiditätskanäle machten.
Stablecoins legen in Brasilien um 2 % zu, da die Zentralbank einen neuen „Samba-Aufschlag“ auslöst

Das Wichtigste auf einen Blick
- Brasilien warnte vor nicht genehmigten Kryptogeschäften aus dem Ausland, was angesichts drohender Regulierungsmaßnahmen zu einem sprunghaften Anstieg der Stablecoin-Prämien führte.
- Die Mitteilungen ließen die Preise für Stablecoins um 2 % steigen und führten in der Folge zu Turbulenzen auf den lokalen Märkten für Krypto-Arbitrage-Desks.
- ABcripto stellte fest, dass es noch keine festen Vorschriften gibt, die Bank jedoch als Nächstes die Rahmenbedingungen für die Finanzaufsicht über VASP verschärfen wird.
Die Auslegung der brasilianischen Zentralbank führte zu einem vorübergehenden Krypto-„Samba-Premium“
Die brasilianische Zentralbank hat eine Reihe von Maßnahmen in Gang gesetzt, die möglicherweise die Voraussetzungen für das Entstehen eines „Samba-Premiums“ auf dem nationalen Kryptowährungsmarkt schaffen.
Kürzlich sandte die Bank eine Mitteilung an Finanzinstitute, in der sie erklärte, dass bestimmte Aktivitäten von Fonds, die Kryptowährungen im Ausland erwerben, Devisengeschäfte darstellen könnten, zu deren Durchführung sie nicht befugt sind, da ihnen die Zulassung als Anbieter von Dienstleistungen für virtuelle Vermögenswerte (VASP) fehlt.

Die Bank erklärte, dass diese Transaktionen, mit denen Kryptowährungen von ausländischen Märkten auf den nationalen Markt gebracht werden, eine Vermittlungstätigkeit außerhalb des derzeitigen steuerlichen Rahmens darstellen könnten, und dass Fonds keine juristischen Personen, sondern lediglich Verwalter dieser Vermögenswerte seien. Dies wirft Zweifel an der Einstufung dieser Geschäfte auf.
Diego Perez, Vizepräsident des brasilianischen Verbands für Kryptoökonomie (ABcripto), betonte, dass es sich hierbei lediglich um eine Mitteilung der Bank handele und noch keine Vorschriften erlassen worden seien.
„Es handelte sich nicht um eine regulatorische Anpassung, keine neue Vorschrift, es war nichts Umfassendes. Es war eine gleichzeitige Mitteilung an mehrere Finanzinstitute, in der die Bank ihre eigene Auslegung darlegte“, erklärte er gegenüber Portal do Bitcoin.
Dennoch reagierte der Markt rasch auf diese Mitteilung, da einer der Kanäle für den Zugang digitaler Vermögenswerte nach Brasilien in Frage gestellt wurde. Insbesondere der Kurs von Stablecoins stieg um fast 2 %, was Arbitragemöglichkeiten für Privatpersonen und Unternehmen eröffnete, die Kryptowährungen im Ausland kaufen und auf den heimischen Märkten verkaufen.
Stablecoins könnten aufgrund der hohen Nachfrage auf dem brasilianischen Markt zum Mittelpunkt dieser Asymmetrien werden, doch auch herkömmliche Krypto-Vermögenswerte könnten davon betroffen sein.
Samir Kerbage, CIO von Hashdex, betonte zudem, dass dies Fonds betreffen könnte, die auf diese Strategien setzten, um ihre Erträge zu steigern. „Diejenigen, die dies zu spüren bekommen, sind die Handelsabteilungen, Broker und Manager, die diese Währungsarbitrage zu ihrem wichtigsten Wettbewerbsvorteil gemacht haben“, erklärte er.
Der Anstieg dieses sogenannten „Samba-Premiums“ erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem im Kongress über die Regulierung von Stablecoins diskutiert wird, und nachdem die Zentralbank eine 24-stündige Sperrfrist für große Stablecoin-Überweisungen vorgeschlagen hat.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












