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E-Geld oder digitale Vermögenswerte? Brasilien löst heftige Debatte über die Regulierung von Stablecoins aus

Während sich der Kongress darauf vorbereitet, den Gesetzentwurf 4308/2024 zur Regulierung des Status von Stablecoins zu prüfen, lehnt die Kryptowährungsbranche eine Einstufung als elektronisches Geld ab und plädiert dafür, den derzeitigen Status als virtuelle Vermögenswerte beizubehalten, da ihnen die Merkmale traditioneller Währungen fehlen.

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E-Geld oder digitale Vermögenswerte? Brasilien löst heftige Debatte über die Regulierung von Stablecoins aus

Das Wichtigste im Überblick

  • Jadyel Alencar berief eine öffentliche Anhörung zum Gesetzentwurf 4308/2024 ein, um die Regulierung von Stablecoins in Brasilien festzulegen.
  • Abcripto drängte darauf, Stablecoins als digitale Vermögenswerte beizubehalten, um den lokalen Markt vor Vorschriften nach EU-Vorbild zu schützen.
  • Julia Rosin sprach sich für eine Aufsicht durch die Zentralbank aus und lehnte die Einstufung als elektronisches Geld ab, um sich an internationale Rechtsordnungen anzupassen.

Brasiliens Krypto-Branche lehnt die Einstufung von Stablecoins als virtuelle Währung ab

Während Stablecoins in Brasilien immense Popularität erlangt haben, befindet sich die Regulierung noch in der Entwicklung, was eine Debatte über ihre mögliche Einstufung als elektronisches Geld ausgelöst hat.

Während der Gesetzentwurf 4308/2024 im Jahr 2024 vom Abgeordneten Aureo Ribeiro eingebracht wurde, um Stablecoins sowie deren Ausgabe und Verwendung in Brasilien zu regulieren, wird der Kongress diese Initiative auf Antrag des Berichterstatters Jadyel Alencar in einer öffentlichen Anhörung prüfen.

Infographic on Brazil's stablecoin regulatory process

An der Anhörung, an der unter anderem ein Vertreter der Zentralbank sowie ein Vertreter von Abcripto teilnehmen werden, können sich die Abgeordneten fundierte Informationen für die Analyse der Angelegenheit einholen, um sicherzustellen, dass der künftige Rechtsrahmen für Stablecoins Innovation, Rechtssicherheit, Verbraucherschutz und wirtschaftliche Entwicklung in Einklang bringt.

Abcripto, der wichtigste Verband der Kryptoindustrie in Brasilien, legte einen Fachbericht vor, in dem er sich für die Beibehaltung der derzeitigen Einstufung von Stablecoins als digitale Vermögenswerte ausspricht und betont, dass die Einstufung von Stablecoins als elektronisches Geld Unsicherheit und regulatorische Konflikte mit sich bringen würde.

Der Verband ist der Ansicht, dass Stablecoins der Aufsicht der Zentralbank unterliegen sollten, ohne jedoch ihre Einstufung zu ändern. Stablecoin-Emittenten verwalten nicht zwangsläufig die Gelder der Nutzer, sondern geben lediglich Token im Rahmen von Schöpfungs- und Einlöseprozessen aus bzw. vernichten diese. Die Organisation argumentiert, dass sich dies von elektronischem Geld unterscheidet, das derzeit durch den Gesetzentwurf 12.865/2013 geregelt wird und anders behandelt wird.

Julia Rosin, Präsidentin von Abcripto, betonte, dass dies eine Chance für Brasilien sei, sich an globale Trends der digitalen Wirtschaft anzupassen und die Fallstricke zu vermeiden, mit denen Rechtsordnungen konfrontiert sind, die sich dafür entschieden haben, Stablecoins als elektronisches Geld einzustufen, wie beispielsweise die Europäische Union.

„Unser Beitrag zielt darauf ab, technische Unterstützung für die Verbesserung des Entwurfs zu leisten und dabei Rechtssicherheit, Innovation sowie die Wettbewerbsfähigkeit Brasiliens auf einem zunehmend internationalisierten Markt zu wahren, ohne den Verbraucherschutz und eine angemessene behördliche Aufsicht zu beeinträchtigen“, erklärte sie.

Abcripto hat sich aktiv am Regulierungsprozess rund um Stablecoins beteiligt und im Januar sogar angedroht, die Bundesregierung zu verklagen, sollte diese die Besteuerung von Stablecoins per Dekret festlegen.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.

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