Mastercard hat die Übernahme des Stablecoin-Zahlungsunternehmens BVNK abgeschlossen und sein globales Netzwerk damit um eine Infrastruktur für On-Chain-Abrechnungen und Wallets erweitert. Durch diese Transaktion ist der Kartengigant nun in der Lage, Fiat-Währungen, Stablecoins und tokenisierte Einlagen über eine einzige Zahlungsschicht miteinander zu verknüpfen.
Mastercard schließt 1,8-Milliarden-Dollar-Deal mit BVNK ab und setzt damit auf Stablecoin-Zahlungen

Das Wichtigste auf einen Blick
- Mastercard hat die Übernahme von BVNK im Wert von bis zu 1,8 Mrd. US-Dollar abgeschlossen.
- BVNK erweitert Mastercards 17 Milliarden Endpunkte um Stablecoin-Zahlungswege und setzt damit globale Wettbewerber im Zahlungsverkehr unter Druck.
- Für BVNK-Kunden ändert sich nichts, da Mastercard Wallets, Karten und eine Abwicklung rund um die Uhr integriert.
Mastercard verbindet Stablecoins mit seinem globalen Zahlungsnetzwerk mit 17 Milliarden Endpunkten
Mastercard hat die Übernahme von BVNK abgeschlossen und damit eine der größten Stablecoin-Investitionen der Zahlungsbranche in ein operatives Geschäft umgewandelt.
Das Unternehmen gab den endgültigen Kaufpreis nicht bekannt. Bei der Bekanntgabe der Vereinbarung im März bezifferte Mastercard den Wert der Transaktion jedoch auf bis zu 1,8 Mrd. US-Dollar, einschließlich bedingter Zahlungen in Höhe von 300 Mio. US-Dollar.
Das 2021 gegründete Unternehmen BVNK stellt eine Infrastruktur bereit, die es Unternehmen ermöglicht, Geld über traditionelle Währungen und Blockchain-Netzwerke hinweg zu senden, zu empfangen, zu speichern und umzuwandeln. Seine Technologie wird nun die Kartendienstleistungen, Bankzahlungsdienste und Dienste für digitale Vermögenswerte von Mastercard ergänzen.
Stablecoins dringen tiefer in den Bereich der Unternehmenszahlungen vor
Mastercard zielt auf den weniger spekulativen Teil des Stablecoin-Marktes ab. Dazu gehören grenzüberschreitende Geschäftszahlungen, Überweisungen, Auszahlungen an Händler, Abwicklung und Treasury-Management.
„Digitale Währungen, insbesondere Stablecoins, werden zunehmend für reale Bedürfnisse eingesetzt. Durch die Kombination des globalen Netzwerks von Mastercard mit der On-Chain-Infrastruktur und der Stablecoin-nativen Technologie von BVNK können wir ein effizienteres, vertrauenswürdigeres und nahtloses Zahlungserlebnis bieten“, sagte Jorn Lambert, Chief Product Officer bei Mastercard, in einer Erklärung des Unternehmens.
Die kombinierte Plattform soll Banken dabei helfen, Kundenkonten mit digitalen Wallets zu verknüpfen. Zahlungsanbieter könnten sie nutzen, um eine rund um die Uhr verfügbare Abwicklung für Händler anzubieten. Gleichzeitig könnten Börsen Stablecoin-Guthaben mit Karten, globalen Auszahlungen und Fiat-Zahlungskanälen verknüpfen.
Fintechs und Online-Marktplätze könnten die Infrastruktur ebenfalls nutzen, um Wallets, Konten und grenzüberschreitende Produkte auf den Markt zu bringen, ohne mehrere Liquiditätsanbieter, Bankpartner und Blockchain-Verbindungen verwalten zu müssen.
Für BVNK-Kunden ergeben sich vorerst keine Änderungen
BVNK teilte mit, dass bestehende Kunden weiterhin dieselben Produkte, Integrationen und Support-Teams nutzen werden. „Für BVNK-Kunden ändert sich heute nichts. Wir arbeiten bereits daran, den BVNK-Kunden umfassendere Mastercard-Funktionen zur Verfügung zu stellen“, erklärte das Unternehmen in einem Blogbeitrag und fügte hinzu, dass Kunden keine Maßnahmen ergreifen müssen.
Im Laufe der Zeit sollen diese Kunden Zugang zu Mastercards größerer Zahlungsreichweite und den erweiterten Kartenfunktionen erhalten. Mastercard ist weltweit mit mehr als 17 Milliarden Endpunkten verbunden, während seine Karten an Hunderten von Millionen Standorten akzeptiert werden.
Die Übernahme spiegelt einen allgemeinen Wandel in der Zahlungsbranche wider. Anstatt Stablecoins als Ersatz für Karten oder Banküberweisungen zu betrachten, baut Mastercard eine Interoperabilitätsschicht auf, die die Koexistenz der einzelnen Systeme ermöglicht. Dieser Ansatz könnte sich für große Institutionen als praktischer erweisen. Unternehmen wünschen sich eine schnellere Abwicklung und programmierbare Zahlungen. Dennoch benötigen sie weiterhin Compliance-Kontrollen, Zugang zu Fiat-Währungen und etablierte Vertriebskanäle. BVNK stellt die Blockchain-Infrastruktur bereit. Mastercard sorgt für die Skalierbarkeit. Die strategische Frage lautet, ob diese Kombination dazu führen kann, dass Stablecoins zu einem alltäglichen Bestandteil des globalen Zahlungsverkehrs werden und nicht nur ein separates Finanznetzwerk bleiben.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












