Bitwise Asset Management hat seine Belegschaft um 14 % reduziert und die Mitarbeiterzahl von 180 auf etwa 155 gesenkt, da der anhaltende Preisverfall bei Kryptowährungen viele Unternehmen im Bereich digitaler Vermögenswerte weiterhin unter Druck setzt.
Bitwise baut 14 % seiner Belegschaft ab, während der eigene CIO einen Tiefpunkt für Bitcoin prognostiziert

Das Wichtigste auf einen Blick
- Bitwise hat 14 % seiner Belegschaft abgebaut und die Mitarbeiterzahl von 180 auf etwa 155 reduziert.
- Diese Kürzungen spiegeln die Entlassungen wider, die in diesem Jahr bei Coinbase, Gemini, Crypto.com und Kraken angesichts des Preisverfalls vorgenommen wurden.
- CIO Matt Hougan sagt, Bitcoin habe nun die Talsohle erreicht, und verweist dabei auf nachlassende Hebelwirkung und ein Rekordangebot an Stablecoins.
Eine schwierige Phase für Krypto-Vermögensverwalter
Bitwise Asset Management, einer der größten auf Kryptowährungen spezialisierten Vermögensverwalter in den Vereinigten Staaten, hat laut Bloomberg rund 14 % seiner Belegschaft entlassen.

Der Personalabbau erfolgt vor dem Hintergrund eines anhaltenden Preisverfalls bei digitalen Vermögenswerten, der Unternehmen branchenweit zu Kosteneinsparungen zwingt – obwohl Bitwise selbst kürzlich die Marke von 15 Milliarden US-Dollar an Kundenvermögen überschritten hat, nach etwa 11 Milliarden US-Dollar im April (was darauf hindeutet, dass es bei den Kürzungen eher um Kostendisziplin als um ein schrumpfendes Geschäft geht).
Dieser Schritt steht zudem im Gegensatz zur Entwicklung von Bitwise vor nur 18 Monaten. Im Februar 2025 nahm das Unternehmen 70 Millionen US-Dollar von Investoren ein, um sein Team zu vergrößern und neue Krypto-Produkte auf den Markt zu bringen. Dieser Expansionskurs hat sich nun umgekehrt, da sich die Marktbedingungen im Laufe des Jahres 2026 verschlechterten – auch wenn das Unternehmen seine Produktpalette in anderen Bereichen weiter ausbaut, darunter einen an der NYSE lancierten XRP-Spot-ETF sowie Anträge für elf weitere Single-Token-ETFs, die an Token wie Hyperliquid, Sui, Near und Aave gebunden sind.
Bitwise ist nicht das einzige Unternehmen, das Stellen abbaut
Mit den Entlassungen reiht sich Bitwise in eine wachsende Liste von Unternehmen im Bereich digitaler Vermögenswerte ein, die in diesem Jahr Personal abbauen. So hat auch Coinbase Anfang 2026 14 % seiner Belegschaft abgebaut, und die Börsen Gemini, Crypto.com und Kraken haben ebenfalls Personalabbau angekündigt, während der Arbeitsmarkt der Branche nur schwer wieder in Schwung kommt.
Beobachter haben in diesem Jahr bisher mehr als 7.254 bekannt gegebene Stellenstreichungen bei 47 Unternehmen gezählt – eine Zahl, die nach Ansicht der Forscher der Website die tatsächliche Gesamtzahl wahrscheinlich unterschätzt, da viele Unternehmensmeldungen konkrete Angaben zur Mitarbeiterzahl auslassen.
Ein großer Teil des Drucks ist auf die unruhige Kursentwicklung von Bitcoin in den letzten Monaten zurückzuführen, die sich kürzlich (nicht nur durch die Kursentwicklung allein) noch verschärfte, als ein Firmware-Fehler, der auf ein Coldcard-Software-Update aus dem Jahr 2021 zurückging, ab dem 30. Juli in vier separaten Wellen rund 116 Millionen US-Dollar von Tausenden von Adressen abfließen ließ.
Der CLARITY Act, dessen Verabschiedung für dieselbe Woche erwartet wurde, geriet ebenfalls vor der Sommerpause im August im Senat ins Stocken. Und während Bitcoin beide Ereignisse ohne eine deutliche Kursbewegung verkraftete, hat die anhaltende Unsicherheit das Handelsvolumen und damit auch die Einnahmen der Vermögensverwalter belastet.
Der CIO sieht das anders: „Wir erreichen die Talsohle“
Während Bitwise seine Mitarbeiterzahl reduzierte, schilderte der Chief Investment Officer (CIO) des Unternehmens, Matt Hougan, gegenüber Reportern ein anderes Bild davon, wohin sich der Bitcoin-Kurs entwickelt. Er erklärte, er glaube, der Markt befinde sich „gerade dabei, die Talsohle zu erreichen“, und verwies dabei unter anderem auf den Zusammenbruch übermäßiger Hebelwirkung an den Kryptoderivatemärkten sowie auf die entschieden negativen Finanzierungssätze.

Hougan hat bereits zuvor ähnliche Prognosen zur Bodenbildung abgegeben. Bereits im Juli argumentierte er, der Tiefpunkt sei näher denn je, und verwies dabei auf die Volatilität der von Strategy bevorzugten Aktien, den Handel mit Bitcoin unterhalb wichtiger technischer Niveaus sowie extreme Werte beim „Fear and Greed Index“ als Anzeichen für einen Abbau der Hebelwirkung und nicht für einen Einbruch der Nachfrage.
Seine jüngsten Äußerungen liefern einen neuen Datenpunkt, da das Stablecoin-Angebot (oft als „Dry Powder“ interpretiert, das darauf wartet, in die Kryptomärkte zu fließen) Anfang dieses Jahres einen Rekordwert von 322 Milliarden US-Dollar erreichte – mehr als die Devisenreserven von 95 Ländern.
Hougan verwies zudem auf die Normalisierung der Zuflüsse in börsengehandelte Fonds (ETFs) als Zeichen dafür, dass der Verkaufsdruck institutioneller Anleger nachlässt, und argumentierte, der Markt preise Bärenmarktbedingungen für eine Branche ein, die etwa doppelt so groß sei wie am Tiefpunkt des letzten Zyklus.
Der nächste echte Test für Hougans Behauptungen steht im September an, wenn der Senat voraussichtlich erneut über den CLARITY Act beraten wird, was Händlern einen weiteren Anhaltspunkt liefert, um seine These vom Marktboden zu überprüfen.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.











