Grayscale geht davon aus, dass On-Chain-Vaults das nächste Krypto-Produkt sein könnten, das in der traditionellen Finanzwelt breite Akzeptanz findet. Die Strukturen ähneln besicherten Kreditverpflichtungen (Collateralized Loan Obligations), nutzen jedoch Smart Contracts zur Verwaltung der Vermögenswerte und zur Ausschüttung der Erträge.
Grayscale sieht 3.000 On-Chain-Tresore mit einem Wert von über 7 Mrd. US-Dollar als nächsten Durchbruch im Kryptobereich

Die wichtigsten Erkenntnisse
- Laut Grayscale verwahren über 3.000 On-Chain-Vaults 7 Mrd. US-Dollar und positionieren sich damit als das nächste TradFi-Produkt der Kryptobranche.
- Vaults auf Ethereum, Base und Solana könnten den 1,5-Billionen-Dollar-CLO-Markt durch kostengünstigere und transparentere Abwicklungswege unter Druck setzen.
- Grayscale zufolge hängt die Akzeptanz von den US-Vorschriften ab, da 57 Kuratoren 79 % der Stablecoin-Strategien verwalten.
Grayscale verwaltet 7 Mrd. US-Dollar in Tresoren, während die Wall Street On-Chain-Kredite im Blick hat
Stablecoins und tokenisierte Vermögenswerte haben bereits begonnen, die traditionelle Finanzwelt neu zu gestalten. Grayscale geht nun davon aus, dass On-Chain-Vaults die nächste Krypto-Innovation sein werden, die den Durchbruch schafft. Vaults bündeln Anlegergelder und setzen sie in renditeträchtige Strategien ein. Ihre Anlageregeln variieren. Viele arbeiten jedoch innerhalb festgelegter Risikogrenzen und verlassen sich bei der Kapitalallokation auf professionelle Manager, sogenannte Kuratoren. „Vaults sind ein Instrument für die On-Chain-Vermögensverwaltung“, schrieb Zach Pandl, Forschungsleiter bei Grayscale, in einem aktuellen Bericht.
Die Struktur weist große Ähnlichkeit mit Collateralized Loan Obligations (CLOs) auf. Beide Produkte bündeln das Kapital der Anleger in verwalteten Portfolios, die darauf abzielen, risikobereinigte Renditen aus den zugrunde liegenden Vermögenswerten zu erzielen.
Smart Contracts ersetzen traditionelle Intermediäre
Der Hauptunterschied liegt in der Infrastruktur. Herkömmliche CLOs stützen sich auf Verwahrer, Treuhänder und andere Zwischeninstanzen. On-Chain-Vaults nutzen stattdessen Smart Contracts, um Vermögenswerte zu verwalten und Transaktionen direkt in Blockchain-Netzwerken wie Ethereum, Base und Solana abzuwickeln.
Dieses Konzept kann Anlegern Echtzeit-Einblick in Bestände und Transaktionen bieten. Es kann zudem Verwaltungskosten senken und die Liquidität verbessern, da Vermögenswerte transferiert werden können, ohne auf herkömmliche Abwicklungssysteme angewiesen zu sein.
Pandl erklärte, dass Vaults „vollständige Transparenz, operative Effizienz und potenziell höhere Liquidität“ bieten können. Im Vergleich zu traditionellen strukturierten Kreditprodukten ist der Markt nach wie vor klein. Grayscale schätzt, dass mehr als 3.000 Vaults Vermögenswerte in Höhe von etwa 7 Milliarden US-Dollar verwalten. Diese Produkte werden von 57 Kuratoren verwaltet, wobei Strategien mit Schwerpunkt auf Stablecoins 79 % des Gesamtvolumens ausmachen. Im Gegensatz dazu umfasst der globale CLO-Markt rund 1,5 Billionen US-Dollar, verteilt auf Tausende von Anlageinstrumenten, die von mehr als 250 Unternehmen verwaltet werden.

Die Regulierung bleibt das größte Hindernis
Vaults könnten mit der Reifung der On-Chain-Kreditmärkte an Bedeutung gewinnen. Sie könnten letztendlich als zentrale Anlageprodukte für digitale Vermögenswerte dienen, ähnlich wie CLOs und verwaltete Kreditfonds auf konventionellen Märkten. Dennoch sorgt das US-Wertpapierrecht für Unsicherheit. Ein „Vault“ könnte unter die Lupe der Aufsichtsbehörden geraten, wenn Anleger bei der Auswahl von Strategien, der Vermögensallokation oder dem Risikomanagement auf einen Kurator angewiesen sind. Ein solches Maß an Ermessensspielraum könnte Fragen im Hinblick auf die Vorschriften für Wertpapiere, Investmentgesellschaften oder Anlageberater aufwerfen. Dieses Thema ist besonders wichtig für institutionelle Anleger, die klare Standards für Verwahrung, Compliance und Anlegerschutz benötigen, bevor sie erhebliches Kapital investieren.
Grayscale sieht dennoch erhebliches Potenzial. Die zentrale Schlussfolgerung lautet, dass „Vaults“ „die nächste Krypto-Innovation sein könnten, die den Durchbruch in den Mainstream schafft“. Ihr Erfolg wird davon abhängen, ob die Branche die Effizienz von Smart Contracts bewahren und gleichzeitig die in der traditionellen Finanzwelt erwarteten rechtlichen und operativen Standards erfüllen kann.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












