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Peirce von der SEC warnt: Krypto-Tresore könnten unter das Wertpapierrecht fallen

SEC-Kommissarin Hester Peirce erklärte, dass Krypto-Tresore und On-Chain-Kreditprodukte je nach ihrer Struktur und Verwaltung unter die US-Wertpapiervorschriften fallen könnten. Sie forderte Entwickler nachdrücklich auf, mit den Aufsichtsbehörden in Dialog zu treten, anstatt davon auszugehen, dass Finanzaktivitäten, die auf die Blockchain verlagert werden, damit außerhalb des Geltungsbereichs der Gesetze liegen.

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Peirce von der SEC warnt: Krypto-Tresore könnten unter das Wertpapierrecht fallen

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Hester Peirce von der SEC erklärte, dass einige Krypto-Tresore und Kredite als Wertpapiere gelten könnten.
  • Ihre Warnung könnte DeFi-Unternehmen (Decentralized Finance) wie Morpho dazu veranlassen, einige ihrer Managed-Yield-Produkte neu zu gestalten.
  • Entwickler müssen nun vor der Einführung neuer On-Chain-Strategien im Jahr 2026 Gespräche mit der SEC über konforme Strukturen führen.

Hester Peirce: Vier Kontrollmechanismen bei der Kreditvergabe könnten On-Chain-Produkte unter die SEC-Vorschriften fallen lassen

Krypto-Tresore und dezentrale Kreditvergabestrategien könnten unter die US-Wertpapierregulierung fallen, wenn Manager Investitionsentscheidungen, Zinssätze oder Risikoeinstellungen kontrollieren, so Hester Peirce, Mitglied der Securities and Exchange Commission (SEC).

In einer Erklärung vom 22. Juli betonte Peirce, dass die Blockchain-Technologie den rechtlichen Charakter einer zugrunde liegenden Finanzaktivität nicht verändert. „Die Verlagerung von Aktivitäten, die in den Geltungsbereich der Bundeswertpapiergesetze fallen, auf die Blockchain bedeutet nicht, dass diese Aktivitäten aus dem Geltungsbereich der von der Kommission verwalteten Gesetze herausfallen“, sagte sie.

Ihre Äußerungen gehen nicht so weit, alle „Vaults“ oder Kreditprotokolle als Wertpapiere einzustufen. Stattdessen erklärte Peirce, jedes Produkt müsse anhand seiner Konzeption, seiner Funktionsweise und des Ausmaßes menschlicher Ermessensausübung bewertet werden.

Managemententscheidungen könnten Aufsicht durch die SEC auslösen

Krypto-Vaults nutzen in der Regel Smart Contracts, um eingezahlte Vermögenswerte für Staking, Kreditvergabe oder andere Renditestrategien zuzuweisen. Einige arbeiten nach festen, automatisierten Regeln. Andere ermöglichen es Entwicklern, Kuratoren oder Managern, Investitionen auszuwählen und die Gelder der Nutzer umzuschichten. Das zweite Modell könnte schwerwiegendere regulatorische Fragen aufwerfen.

Ein Vault könnte als Anlagevertrag gelten, wenn Nutzer Gewinne aus den Managementmaßnahmen seiner Betreiber erwarten, so Peirce. Produkte, die Wertpapiere halten, könnten zudem unter die Vorschriften für Investmentgesellschaften fallen. Gleichzeitig könnten diejenigen, die Vaults verwalten, den Anforderungen an Anlageberater unterliegen.

On-Chain-Kreditvergabe birgt ähnliche Risiken. Entscheidungen bezüglich der unterstützten Vermögenswerte, Zinssätze, Beleihungsquoten und Liquidationsschwellen könnten eine Strategie in den Bereich der Wertpapiere rücken. Bestimmte Kredite könnten zudem Schuldverschreibungen ähneln, die als Wertpapiere eingestuft werden. Dennoch betonte Peirce, dass das Ergebnis von den konkreten Fakten und Umständen abhänge.

DeFi-Branche begrüßt Einladung zum Dialog

Peirce lud Entwickler und Marktteilnehmer ein, sich bezüglich konformer Strukturen an die SEC zu wenden. Sie stellte zudem die Frage, ob bestehende Vorschriften geändert werden sollten, um Innovationen zu fördern und gleichzeitig den Anlegerschutz sowie geordnete Märkte zu gewährleisten. Die Resonanz aus Teilen der dezentralen Finanzbranche war überwiegend positiv.

Faustine Fleuret, globale Leiterin für Public Affairs beim Kreditprotokoll Morpho, bezeichnete die Erklärung als konstruktives Signal, das die Vielfalt der Vault-Konzepte anerkennt. Sie sagte, dies könne einen verhältnismäßigeren Regulierungsrahmen fördern.

Mikheil Didebulidze, Mitbegründer der Renditeplattform VS1 Finance, erklärte, Regulierung solle als Grundlage für die On-Chain-Finanzwirtschaft und nicht als Hindernis betrachtet werden.

Julian Kwan, CEO von IXS Finance, vertrat eine ähnliche Sichtweise und argumentierte, dass die nächste Phase des Marktes Plattformen begünstigen werde, die On-Chain-Renditen in einer Form liefern können, die Investoren, Banken und Regulierungsbehörden unterstützen können.

Peirces Botschaft war letztlich warnend, aber offen gehalten: Krypto-Vaults seien vielversprechend, doch Smart Contracts seien kein rechtlicher Schutzschild.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.

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