Kalshi befindet sich in fortgeschrittenen Verhandlungen, um Sponsor von „The Athletic“ zu werden und damit eine Werbefläche zu besetzen, die die Sportzeitschrift seit dem Auslaufen ihrer exklusiven Partnerschaft mit Betmgm frei gehalten hat. Bislang wurde noch keine Vereinbarung unterzeichnet, und jeder Vertrag müsste von der Muttergesellschaft der „New York Times“ genehmigt werden.
Kalshi steht kurz vor dem Abschluss eines Sponsorenvertrags mit „The Athletic“, das zur „Times“ gehört

Das Wichtigste auf einen Blick
- Kalshi befindet sich in fortgeschrittenen Verhandlungen über ein Sponsoring für „The Athletic“, wie „Front Office Sports“ am 24. August berichtete.
- Die im Januar 2021 angekündigte exklusive Betmgm-Partnerschaft von „The Athletic“ ist Berichten zufolge Anfang dieses Jahres ausgelaufen.
- Kalshi hat bereits während der Weltmeisterschaft Inhalte von „The Athletic“ auf TikTok gesponsert.
Die Verhandlungen würden eine Lücke füllen, die durch das Auslaufen eines exklusiven Sportwetten-Vertrags entstanden ist
„The Athletic“ und Kalshi befinden sich in fortgeschrittenen Verhandlungen über ein Sponsoring, berichtete „Front Office Sports“ am 24. August unter Berufung auf mehrere Quellen. Bislang wurde noch kein Vertrag abgeschlossen. Eine Quelle teilte dem Medium mit, dass „The Athletic“ seit dem Auslaufen des Betmgm-Vertrags Anfang dieses Jahres Gespräche mit mehreren Wett- und Prognosemarkt-Unternehmen geführt habe, wobei die anderen Interessenten nicht namentlich genannt wurden. Sprecher von „The Athletic“ und Kalshi lehnten beide eine Stellungnahme ab.
Oliver Darcy hat in einem eigenen Bericht bei „Status“ ergänzt, dass Kalshi zu den Partnern gehört, mit denen „The Athletic“ Gespräche geführt hat. Eine etwaige Vereinbarung würde sich streng auf den Sportbereich beschränken und nicht auf die gesamte New York Times Co. gelten, schrieb er, würde aber dennoch der Zustimmung der Muttergesellschaft bedürfen.
Dies war bei der vorherigen, ausdrücklich exklusiven Vereinbarung nicht der Fall, die geschlossen wurde, als „The Athletic“ noch unabhängig war. Im Rahmen einer am 28. Januar 2021 bekannt gegebenen Vereinbarung wurde Betmgm zum exklusiven Sportwettenpartner in den USA, mit einem neuen Inhaltsbereich namens „The Athletic Betting Hub“ als Kernstück, der Live-Quoten, exklusive Angebote und Wettanalysen in Form von Texten, Audio- und Videobeiträgen bot – dieser Bereich existiert mittlerweile nicht mehr. Die „Times“ übernahm „The Athletic“ im folgenden Jahr. Weder in der Pressemitteilung von 2021 noch in einem der Berichte dieser Woche wird die Laufzeit der Vereinbarung genannt, und auch das Auslaufen selbst stützt sich in beiden Berichten auf anonyme Quellen.
Der neue Partner ist ein ganz anderes Unternehmen als der bisherige. Betmgm ist ein lizenzierter Sportwettenanbieter, der auf einzelstaatlicher Ebene tätig ist. Kalshi ist ein auf Bundesebene anerkannter Vertragsmarkt, der Veranstaltungsverträge anbietet, über keine Glücksspiellizenz einer staatlichen Aufsichtsbehörde verfügt und geltend macht, dass das Bundeswarenrecht Vorrang vor den Glücksspielgesetzen der Bundesstaaten habe. Diese Position wird während der laufenden Verhandlungen vor Gericht geprüft, unter anderem im Heimatstaat der „Times“: Die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James reichte am 31. Juli Klage gegen Kalshi ein, um dem Unternehmen den Zugang zum Bundesstaat zu verwehren, und forderte 100.000 Dollar für jedes nicht genehmigte Sportwettenangebot sowie das Dreifache des damit erzielten Gewinns.
Geschäftsführer Tarek Mansour machte die Lobbyarbeit der Casino-Branche für diese Klage verantwortlich. In Utah gab ein Bundesrichter dem Bundesstaat am 4. August im summarischen Verfahren Recht und wies das Vorrangigkeitsargument rundweg zurück. Die Frage ist nicht überall zu Ungunsten von Kalshi geklärt: Der Dritte Bundesberufungsgerichtshof bestätigte im April eine einstweilige Verfügung, die das Unternehmen vor der Durchsetzung in New Jersey schützt, und ein Urteil des Neunten Bundesberufungsgerichts steht noch aus.
Nichts davon hat Kalshis Expansion im Medienbereich gebremst: Die Fox Corporation begann am 7. April damit, Kalshi-Prognosen in ihre verschiedenen Medienkanäle zu integrieren und schloss sich damit CNN und CNBC an. Fox hielt Sportnachrichten bei dieser ersten Einführung noch zurück, ohne eine Ausweitung auszuschließen, und erklärte separat, dass es keine Kalshi-Daten für die Wahlberichterstattung nutzen werde, wo es über eigene Umfrage-Teams verfügt.
Im März wurde über fortgeschrittene Gespräche zwischen Fox und Kalshi berichtet, und die Integration ging etwa einen Monat später in Betrieb – ein zeitlicher Ablauf, den man im Auge behalten sollte, wenn man abschätzt, wie weit die aktuellen Gespräche fortgeschritten sein könnten. Der Konkurrent Polymarket ist noch weiter in den Printbereich vorgedrungen: Dow Jones veröffentlicht seine Daten seit Januar im Rahmen einer exklusiven Partnerschaft im „Wall Street Journal“, bei „Barron’s“, „MarketWatch“ und im „Investor’s Business Daily“ – und zwar als redaktionellen Datenfeed und nicht als Sponsoring.
Kalshi und „The Athletic“ haben bereits in kleinerem Rahmen zusammengearbeitet, wobei Ersteres die Inhalte von Letzterem während der Weltmeisterschaft auf TikTok gesponsert hat. Front Office Sports berichtete zudem, dass „The Athletic“ mit der NFL über die Verbreitung von Inhalten auf den digitalen Plattformen der Liga verhandelt und bereits vereinbart hat, dass einige seiner Artikel auf NBA.com syndiziert werden.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.










