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Deutsche Bank Bringt Bitcoin-Verwahrung für Europas institutionelle Anleger

Die 1870 gegründete Deutsche Bank plant, im Laufe des Jahres 2026 mit der Verwahrung von Bitcoin, Ethereum und ausgewählten Stablecoins für institutionelle Kunden zu beginnen. Der 156 Jahre alte deutsche Bankriese, der Anfang dieses Jahres ein verwaltetes Vermögen (AUM) von 2,217 Billionen US-Dollar in seinen Geschäftsbereichen Private Bank und Asset Management auswies, bereitet sich darauf vor, Wallets, private Schlüssel und Krypto-Transfers im Rahmen der europäischen Bankenaufsicht zu verwalten.

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Deutsche Bank Bringt Bitcoin-Verwahrung für Europas institutionelle Anleger

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Laut der Ankündigung der Bank vom Mittwoch plant die Deutsche Bank die Verwahrung von Bitcoin und Ether im Laufe des Jahres 2026.
  • Die Deutsche Bank meldete zum 30. Juni ein verwaltetes Vermögen (AUM) von 2,217 Billionen US-Dollar.
  • Bevor die Deutsche Bank die Verwahrung in Deutschland aufnehmen kann, muss noch die Genehmigung der BaFin vorliegen.

Eine 156 Jahre alte Bank erhält die Bitcoin-Schlüssel

Die Deutsche Bank verwaltet seit mehr als anderthalb Jahrhunderten das Geld anderer Leute. Nun will sie auch die privaten Schlüssel. Am Mittwoch gab der Frankfurter Bankengigant bekannt, dass er plant, noch in diesem Jahr eine regulierte Verwahrung digitaler Vermögenswerte einzuführen. Die Bank strebt an, Bitcoin, Ether und ausgewählte Stablecoins in dieselbe institutionelle Infrastruktur zu integrieren, die auch von Unternehmen, Vermögensverwaltern, Hedgefonds, Brokern und staatlichen Kunden genutzt wird.

Angesichts dieser Größenordnung lässt sich diese Entwicklung kaum übersehen. Die Deutsche Bank wurde 1870 gegründet und wies zum 30. Juni ein verwaltetes Vermögen (AUM) von 2,217 Billionen US-Dollar in ihren Geschäftsbereichen Private Bank und Asset Management aus. Nun hält Bitcoin Einzug in den Tresor.

Das erste Krypto-Angebot ist bewusst klein gehalten

Das anfängliche Angebot umfasst nach Angaben des deutschen Kreditinstituts Bitcoin, Ether, USDC, EURC und EURAU, wobei tokenisierte Finanzinstrumente für die Zukunft geplant sind. Die Deutsche Bank wird die Vermögenswerte für Kunden verwahren, Wallets und private Schlüssel verwalten sowie Überweisungen an Dritte ermöglichen. Im Wesentlichen bedeutet dies, dass institutionelle Kunden die technologische Infrastruktur nicht selbst aufbauen müssen. Die erste Einführung wird in Deutschland erwartet und richtet sich an bestehende Kunden der Firmenkunden- und Investmentbank. Eine Ausweitung erfolgt nicht automatisch. Neue Vermögenswerte müssen Bedarfsprüfungen, Produktgenehmigungen, Risikoprüfungen und regulatorische Anforderungen bestehen, bevor sie in das Angebot aufgenommen werden.

Wie sich herausstellt, ist es gerade das Thema Sicherheit, bei dem eine alte Bank wie ein Krypto-Infrastrukturunternehmen klingt. Die Deutsche Bank skizzierte eine hardwaregestützte Schlüsselgenerierung, getrennte Warm- und Cold-Storage-Lösungen, Genehmigungsverfahren durch mehrere Personen, redundante Systeme sowie kontrollierte Datensicherung und -wiederherstellung.

Dies war keine Krypto-Wende über Nacht

Das Merkwürdige daran ist, wie lange sich die Deutsche Bank schon auf diesen Moment zubewegt hat. Ihre Blockchain- und Krypto-Geschichte reicht bis ins Jahr 2015 zurück, als die Bank die Technologie als einen Bereich von „besonderem Interesse und Fachwissen“ bezeichnete. Sie trat 2016 dem Distributed-Ledger-Konsortium R3 bei, hatte Ende 2020 die Krypto-Verwahrung auf ihrer Agenda, ging 2023 eine Partnerschaft mit dem Schweizer Digital-Asset-Unternehmen Taurus ein und beantragte im selben Jahr eine deutsche Lizenz für die Verwahrung digitaler Vermögenswerte.

Zu diesem Zeitpunkt handelte es sich nicht mehr um ein experimentelles Laborprojekt. Auch die DWS, an der die Deutsche Bank mehrheitlich beteiligt ist, ging noch einen Schritt weiter. Ihr Joint Venture „Allunity“ mit Flow Traders und Galaxy Digital sicherte sich im Juli 2025 eine E-Geld-Lizenz der BaFin und brachte EURAU auf den Markt, den Euro-Token, der nun auf der geplanten Verwahrungsliste der Deutschen Bank erscheint.

Die Bank braucht noch grünes Licht

Hier liegt der Haken. Niemand übergibt der Deutschen Bank heute seine BTC- oder ETH-Schlüssel. Der Dienst unterliegt weiterhin dem noch ausstehenden Regulierungsprozess im Rahmen des europäischen „Markets in Crypto-Assets“-Rahmenwerks, und Zeitplan, geografische Abdeckung sowie die unterstützten Vermögenswerte können sich noch ändern.

Die Deutsche Bank ist zudem nicht allein. Standard Chartered und BBVA bieten bereits institutionelle Krypto-Verwahrung an, während die Commerzbank bereits 2023 eine BaFin-Lizenz für die Krypto-Verwahrung erhalten hat. Dennoch hat es etwas fast Zirkuläres, dass eine Bank, die 139 Jahre vor Bitcoin gegründet wurde, sich darauf vorbereitet, diese Vermögenswerte neben Euro, Wertpapieren und anderen institutionellen Beständen zu verwahren. Das Experiment, das die Deutsche Bank vor mehr als einem Jahrzehnt begonnen hat, nähert sich endlich der Tresortür.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.