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Fed-Vorsitzender Kevin Warsh wird am 14. Juli vor dem Kongress aussagen – seine erste Anhörung inmitten des sich verschärfenden Kampfes gegen die Inflation

Der Vorsitzende der US-Notenbank, Kevin Warsh, wird voraussichtlich nächsten Monat vor dem Finanzausschuss des Repräsentantenhauses seine erste Anhörung zur Geldpolitik abhalten. Der Auftritt findet wenige Wochen nach seiner ersten geldpolitischen Sitzung statt, bei der er die Zinssätze unverändert ließ. Das

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Fed-Vorsitzender Kevin Warsh wird am 14. Juli vor dem Kongress aussagen – seine erste Anhörung inmitten des sich verschärfenden Kampfes gegen die Inflation
  • Wichtigste im Überblick: </span></p>
  • <ul>
  • <li><span style="font-weight: 400;">Warsh sagt am 14. Juli vor dem Finanzausschuss des Repräsentantenhauses aus – sein erster Auftritt als Fed-Vorsitzender. </span></li>
  • <li><span style="font-weight: 400;">Bei seiner ersten Sitzung am 17. Juni wurden die Zinsen mit 12:0 Stimmen bei 3,5 %–3,75 % belassen. </span></li>
  • <li><span style="font-weight: 400;">Händler preisen eine Wahrscheinlichkeit von 49 % für eine Zinserhöhung im September ein, während Kryptowährungen auf längerfristig höhere Zinsen reagieren.</span></li>
  • </ul>
  • <p><span style="font-weight: 400;">

Ein Debüt mit hohem Einsatz

Warsh wird am 14. Juli um 10 Uhr (Ostküstenzeit) vor dem Finanzdienstleistungsausschuss des Repräsentantenhauses erscheinen, um den halbjährlichen geldpolitischen Bericht der Zentralbank vorzustellen und Fragen der Abgeordneten zu beantworten. Der Bankenausschuss des Senats wird voraussichtlich am folgenden Tag eine eigene Sitzung mit dem Vorsitzenden abhalten.

Announcement regarding Fed Chair Kevin Warsh's upcoming congress appearance.
Bildquelle: Financialservices.house.gov

Die Anhörung ist gesetzlich vorgeschrieben. Gemäß dem „Humphrey-Hawkins Full Employment Act“ von 1978 muss der Fed-Vorsitzende zweimal jährlich, im Februar und im Juli, vor beiden Kammern des Kongresses erscheinen, um die geldpolitischen Entscheidungen der Zentralbank zu erläutern. Für Warsh, der im Mai mit 54 zu 45 Stimmen im Senat als Nachfolger von Jerome Powell bestätigt wurde, wird dies die erste derartige Anhörung unter Eid sein.

Sie findet zu einem heiklen Zeitpunkt statt, da sich die Inflation als hartnäckig erwiesen hat, die Energiepreise angesichts des Iran-Konflikts gestiegen sind und eine wachsende Zahl von Fed-Vertretern Zinserhöhungen noch vor Jahresende signalisiert hat. Abgeordnete beider Parteien dürften Warsh dazu befragen, wie aggressiv er vorgehen will.

Vorerst keine Änderungen

Bei seiner ersten Sitzung als Vorsitzender schlug Warsh einen hawkischen Ton an, behielt die Geldpolitik jedoch unverändert bei. Der Offenmarktausschuss der Fed (FOMC) beschloss am 17. Juni mit 12:0 Stimmen, den Leitzins in einer Spanne von 3,5 % bis 3,75 % zu belassen – die vierte Sitzung in Folge ohne Änderung.

Warsh nutzte seine erste Pressekonferenz, um das Bekenntnis der Zentralbank zu ihrem Inflationsziel von 2 % zu unterstreichen. „Wir haben das Inflationsziel fünf Jahre lang verfehlt, und das werden wir korrigieren“, sagte er und signalisierte damit wenig Geduld gegenüber Preisdruck. Außerdem kündigte er die Einrichtung mehrerer Arbeitsgruppen an, die die Kommunikation der Fed, die von ihr herangezogenen Daten sowie die Rahmenbedingungen zur Beurteilung der Inflation überprüfen sollen.

Dieses hawkische Signal kam zu einem Zeitpunkt, als neun Fed-Vertreter mindestens eine Zinserhöhung in diesem Jahr einkalkulierten, und Händler passten die Wahrscheinlichkeiten für eine straffere Geldpolitik rasch neu ein. Laut CME-Fedwatch-Daten stieg die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September auf 49 % – ein deutlicher Anstieg gegenüber den 27 % vom Vortag.

Die Augen der Krypto-Welt sind auf Warsh gerichtet

Für die Märkte für digitale Vermögenswerte ist die Ausrichtung der Fed ebenso wichtig wie jeder einzelne Datenpunkt. Höhere Zinsen steigern die Attraktivität von Bargeld und Staatsanleihen und ziehen Kapital aus Risikoanlagen wie Bitcoin ab. Die Kryptopreise sind seit der Juni-Sitzung gesunken, wobei Bitcoin bei rund 64.000 US-Dollar gehandelt wird, da die Hoffnungen auf Zinssenkungen im Jahr 2026 schwanden.

Das Forschungsunternehmen Grayscale argumentiert, dass die jüngste Underperformance von Bitcoin direkt mit den steigenden Erwartungen an Zinserhöhungen zusammenhängt und dass sich die Kryptowährung erholen könnte, sollten diese Erwartungen nachlassen. Das macht Warshs Aussage zu einem potenziellen Marktereignis, da jede Abschwächung oder Verschärfung seiner Inflationsbotschaft sowohl Aktien als auch Kryptowährungen gleichermaßen bewegen könnte.

Die Äußerungen des Vorsitzenden werden zudem politisches Gewicht haben, zumal Warsh betont hat, er werde keine „Marionette“ des Weißen Hauses sein (obwohl Präsident Trump öffentlich auf niedrigere Zinsen drängt). Seine Stellungnahme im Juli wird das bislang deutlichste Signal dafür sein, ob die neue Fed-Führung an ihrer Inflationspolitik festhalten oder dem Druck auf eine lockerere Geldpolitik nachgeben wird.

In den nächsten Wochen werden die Anleger wahrscheinlich Warshs vorbereitete Ausführungen und seine Antworten genau unter die Lupe nehmen, um Hinweise auf die Sitzung im September zu finden, bei der die Argumente für eine Zinserhöhung rasch an Gewicht gewinnen.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.

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