Der US-Senat hat am späten Montag mit 85 zu 5 Stimmen den „21st Century ROAD to Housing Act“ verabschiedet und damit ein vierjähriges Verbot einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) der Federal Reserve an das umfassende Wohnungsbaupaket geknüpft. Der Gesetzentwurf wird nun an das Repräsentantenhaus weitergeleitet, wo die Abgeordneten innerhalb weniger Tage darüber abstimmen könnten.Key Takeaways
Der Senat beschließt mit 85 zu 5 Stimmen, einen digitalen Dollar der Fed bis 2030 zu verbieten

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- <p><span style="font-weight: 400;">Das Wichtigste im Überblick: </span></p>
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- <li><span style="font-weight: 400;">Der Senat hat den „ROAD to Housing Act“ am 22. Juni mit 85 zu 5 Stimmen verabschiedet und damit eine CBDC der Federal Reserve bis 2030 verboten. </span></li>
- <li><span style="font-weight: 400;">Die Maßnahme untersagt es der Federal Reserve, einen digitalen Dollar direkt oder über Zwischenstellen auszugeben. </span></li>
- <li><span style="font-weight: 400;">Das Repräsentantenhaus könnte bereits am Dienstag abstimmen und den Gesetzentwurf zur Unterzeichnung an Präsident Trump weiterleiten.</span></li>
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Ein vierjähriges Verbot
Die Senatoren stimmten am 22. Juni mit 85 zu 5 Stimmen für die Weiterführung des Gesetzesentwurfs zur Erschwinglichkeit von Wohnraum, der eine Bestimmung enthält, die es der Zentralbank bis Ende 2030 verbietet, einen digitalen Dollar zu schaffen. Die CBDC-Bestimmung wurde in ein weitaus umfangreicheres Gesetzespaket integriert, das darauf abzielt, die Wohnkosten zu senken und den Kauf von Einfamilienhäusern durch Wall-Street-Investoren einzudämmen, wodurch das Verbot digitaler Währungen eine seltene Chance erhielt, im Rahmen eines parteiübergreifenden Gesetzesentwurfs in Kraft zu treten. Der Text war eindeutig und lautete:
„Der Gouverneursrat des Federal Reserve Systems oder eine Federal-Reserve-Bank darf weder direkt noch indirekt über ein Finanzinstitut oder einen anderen Vermittler eine digitale Zentralbankwährung oder einen digitalen Vermögenswert, der einer digitalen Zentralbankwährung im Wesentlichen ähnelt, ausgeben oder schaffen“, so der Gesetzentwurf.
Die Formulierung „direkt oder indirekt“ ist der Kern der Bestimmung, da sie darauf abzielt, die Fed daran zu hindern, einen digitalen Dollar über Geschäftsbanken oder Zahlungsdienstleister einzuführen – ein Umgehungsmanöver, von dem Kritiker der CBDC gewarnt hatten, dass es ein enger gefasstes Verbot umgehen könnte. Das Verbot ist jedoch befristet und läuft Ende 2030 aus, sofern der Kongress es nicht verlängert.

Gegner eines digitalen US-Dollars haben die Technologie als Überwachungsrisiko dargestellt. Der Vorsitzende der Federal Reserve, Kevin Warsh, bezeichnete eine CBDC während seiner Anhörung zur Nominierung als „schlechte politische Entscheidung“ und brachte damit die neue Führung der Zentralbank mit der Absicht des Gesetzentwurfs in Einklang. Präsident Trump ging noch weiter und warnte in einer Durchführungsverordnung, dass ein digitaler Dollar „die Stabilität des Finanzsystems, die Privatsphäre des Einzelnen und die Souveränität der Vereinigten Staaten gefährden“ könnte.
Von Verboten auf Bundesstaatsebene zum Bundesgesetz
Die Abstimmung im Senat bildet den Abschluss einer mehrjährigen Initiative, die auf Ebene der Bundesstaaten begann. So unterzeichnete beispielsweise der Gouverneur von South Carolina, Henry McMaster, kürzlich ein Anti-CBDC-Gesetz zum Schutz des Rechts auf Selbstverwahrung, während der Gesetzgeber von North Carolina ein Veto des Gouverneurs überstimmte, um eine digitale Bundeswährung (Ende 2024) abzulehnen.
Diese Bemühungen kamen jedoch als Einzelmaßnahmen ins Stocken; doch indem sie das Verbot an ein populäres Wohnungsbaugesetz knüpften, fanden die Befürworter ein Vehikel mit genügend parteiübergreifender Dynamik, um die Schwelle von 60 Stimmen zu überwinden und sogar noch darüber hinauszugehen – das Endergebnis lag bei 85 zu 5 Stimmen.
Die Bestimmung baut zudem auf einer Maßnahme der Exekutive auf, da Trump Anfang dieses Jahres eine Verordnung unterzeichnet hatte, die es Bundesbehörden untersagt, eine CBDC zu entwickeln oder zu fördern, und damit frühere Regierungsbemühungen um einen digitalen Dollar rückgängig machte. Der neue Gesetzentwurf würde diese Anordnung der Exekutive in Gesetz umwandeln und es einer zukünftigen Regierung erschweren, das Projekt vor 2030 wiederzubeleben.
Die nächsten Entwicklungen, die es zu beobachten gilt
Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf das Repräsentantenhaus, wo die Parteiführer Berichten zufolge ein beschleunigtes Verfahren erwägen, um den Gesetzentwurf bereits am Dienstag zu verabschieden. Sollte das Repräsentantenhaus das Paket ohne Änderungen billigen, würde es auf Trumps Schreibtisch landen, und seine Unterschrift würde das CBDC-Verbot in Kraft setzen.
Die Kryptoindustrie hat den Gesetzentwurf aufmerksam verfolgt, da ein bundesweites Verbot eines von der Regierung ausgegebenen digitalen Dollars eine Wettbewerbsbedrohung für private Stablecoins beseitigt und den Weg für dollargebundene Token ebnet, die vom privaten Sektor ausgegeben werden. Für Bitcoin-Befürworter hat die Maßnahme zudem symbolischen Charakter, da sie eine Unterscheidung zwischen dezentralem Geld und einer staatlich kontrollierten digitalen Währung festschreibt.
Sollte der Gesetzentwurf unverändert verabschiedet werden, würden sich die Vereinigten Staaten einer kleinen Gruppe von Staaten anschließen, die eine digitale Zentralbankwährung gesetzlich verbieten, während Dutzende anderer Länder weiterhin eigene Pilotprojekte durchführen.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












