Brad Garlinghouse, CEO von Ripple, sagt, es gebe nach dem Scheitern des CLARITY Act weiterhin Grund zum Optimismus hinsichtlich der Kryptowährungen in den USA. Er verweist dabei auf die fortgesetzte Regelsetzung durch die SEC und die CFTC und betont, dass die geschäftliche Dynamik des Unternehmens ungebrochen sei.
Ripple-CEO sieht nach der Ablehnung des CLARITY Act Grund für Optimismus in Bezug auf Kryptowährungen

Das Wichtigste auf einen Blick
- Garlinghouse sagt, es gebe nach dem Scheitern des CLARITY Act weiterhin Grund zum Optimismus.
- Er geht davon aus, dass die SEC und die CFTC die Entwicklung von Kryptowährungsvorschriften fortsetzen werden.
- Der CEO erklärt, dass die gescheiterte Abstimmung keinen Einfluss auf die Geschäftsdynamik, die Kundenbasis oder die globale Präsenz des Unternehmens habe.
Garlinghouse blickt über die gescheiterte Abstimmung im Senat hinaus
Ripple-CEO Brad Garlinghouse blickt nach dem Scheitern des CLARITY Act über den Kongress hinaus und argumentiert, dass dieser Rückschlag die Bemühungen um klarere Regeln für die US-Kryptomärkte nicht beendet. Der Senat lehnte am 15. September mit 49 zu 50 Stimmen den Antrag auf Beendigung der Debatte über H.R. 3633, den „Digital Asset Market Clarity Act“, ab.
Garlinghouse hatte den Gesetzentwurf vor der Abstimmung nachdrücklich unterstützt, unter anderem indem er die Argumente von Finanzminister Scott Bessent für eine Weiterverfolgung des Gesetzentwurfs bekräftigte. Sein Einsatz für den CLARITY Act vor der Abstimmung unterstrich, wie viel Bedeutung das Unternehmen der Schaffung eines bundesweiten Rahmens für die Marktstruktur beimisst.
Nachdem der Vorstoß gescheitert war, hob der Ripple-Chef auf X das Ausmaß der dahinter stehenden Bemühungen hervor:
„Unser Team hat alles gegeben, um den Clarity Act über die Ziellinie zu bringen. Das Gleiche gilt für den Großteil der Branche.“
Er schrieb außerdem: „Das tut weh“ und forderte eine Nachbetrachtung, um zu untersuchen, warum der Gesetzentwurf gescheitert ist. Garlinghouse gab den Demokraten die Schuld und schrieb, dass „die Politik der Demokraten (der Anti-Krypto-Armee) über gute Politik gestellt wurde“. In seiner Botschaft wandte er sich dann den nächsten Schritten zu.
SEC und CFTC rücken in den Fokus
Garlinghouse wies auf die Bundesaufsichtsbehörden als nächsten wichtigen Schauplatz für die US-Krypto-Politik hin. Er fügte hinzu:
„Es gibt in den Vereinigten Staaten nach wie vor Grund zum Optimismus für Kryptowährungen. Nun werden die SEC unter Vorsitz von Atkins und die CFTC unter Vorsitz von Selig weiterhin intensiv daran arbeiten, Vorschriften zu erlassen, um die Gesetzeslücke zu schließen, und wir werden uns weiterhin aktiv an diesem Regelungsprozess beteiligen.“
Der Ausblick lenkt die Aufmerksamkeit von der gescheiterten Abstimmung im Kongress hin zur Regelsetzung bei der Securities and Exchange Commission (SEC) und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC). Ripple äußerte sich in seiner Stellungnahme nach der Abstimmung in ähnlicher Weise und erklärte, die Aufmerksamkeit werde sich auf beide Behörden verlagern, während der US-Markt für digitale Vermögenswerte ohne einen dauerhaften gesetzlichen Rahmen funktioniere.
Dieser Regulierungsprozess betrifft eine Branche, die sich über verschiedene Vermögenswerte, Netzwerke und Finanzanwendungen erstreckt. Künftige Vorschriften der SEC und der CFTC könnten bestimmen, wie Kryptowährungen und Blockchain-basierte Finanzsysteme auf den US-Märkten behandelt werden.
Ripple-CEO: Geschäftsdynamik bleibt unbeeinträchtigt
Garlinghouse verband seinen Ausblick auf die Regulierung mit einer direkten Einschätzung der geschäftlichen Entwicklung des Unternehmens:
„Ripples Geschäft war noch nie stärker – es besteht echte Nachfrage sowohl im traditionellen Finanzsektor als auch im Ökosystem der digitalen Vermögenswerte. Eine verpasste Abstimmung in Washington ändert nichts an unserer Dynamik, unserer globalen Präsenz oder unseren Kunden.“
Das Unternehmen hat Ripple USD (RLUSD) für eine breitere institutionelle Nutzung positioniert und dabei hervorgehoben, wie sich die Regulierung von Stablecoins auf Institutionen auswirkt, die den Vermögenswert bewerten. Diese Bemühungen richten sich an Börsen, Zahlungsanbieter und Fintech-Unternehmen, die einen Stablecoin in ihre Abwicklungs-, Verwahrungs- oder Treasury-Prozesse integrieren.
Zudem hat das Unternehmen ein vorgeschlagenes XRPL-Kreditprotokoll für institutionelle On-Chain-Kredite vorgestellt und damit seinen Fokus auf die institutionelle Kreditinfrastruktur ausgeweitet. Der Vorschlag zielt darauf ab, Kredit- und Darlehensgeschäfte auf das XRP-Ledger zu verlagern, wodurch Finanzinstituten potenziell ein weiterer Kanal für den Zugang zu blockchainbasierten Kreditmärkten eröffnet und gleichzeitig die Rolle des Netzwerks über Zahlungen und Abwicklung hinaus erweitert wird.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












