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Ripple stellt Vorschlag für ein XRPL-Kreditprotokoll für institutionelle On-Chain-Kredite vor

Ripple stellte einen Vorschlag für ein XRPL-Kreditprotokoll vor, mit dem die Abwicklung institutioneller Kredite für tokenisierte Vermögenswerte standardisiert werden soll, während die Bonitätsprüfung weiterhin außerhalb der Blockchain erfolgt. Das Protokoll zielt auf Märkte wie Staatsanleihen, Stablecoins und private Kredite ab.

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Ripple stellt Vorschlag für ein XRPL-Kreditprotokoll für institutionelle On-Chain-Kredite vor

Die wichtigsten Punkte

  • Der Vorschlag für das XRPL-Kreditprotokoll sieht vor, dass Kreditrückzahlungen und die Nachverfolgung auf der Blockchain abgewickelt werden, während die Entscheidungen über die Kreditvergabe außerhalb der Blockchain getroffen werden.
  • Dies könnte es Institutionen ermöglichen, digitale Versionen von Vermögenswerten als Betriebskapital in einer Vielzahl von Märkten einzusetzen.
  • Der Plan muss noch von den Netzwerkvalidatoren genehmigt werden, bevor er umgesetzt werden kann.

XRPL-Vorschlag trennt Kreditentscheidungen von der Abwicklung auf der Blockchain

Ein vorgeschlagenes XRPL-Kreditprotokoll würde eine standardisierte Kreditinfrastruktur für Institutionen schaffen, die tokenisierte Vermögenswerte im XRP-Ledger (XRPL) nutzen. Das von Ripple am 29. Juni detailliert vorgestellte Rahmenwerk hält Kreditvergabebewertungen und Compliance-Entscheidungen außerhalb der Blockchain, während die Kreditabwicklung, Rückzahlung, Zinsen und Ausfallmechanismen in der Blockchain abgewickelt werden.

Tokenisierte Vermögenswerte können bereits über Blockchain-Netzwerke hinweg bewegt werden, doch die Finanzierung auf Basis dieser Vermögenswerte ist nach wie vor begrenzt. Der Vorschlag konzentriert sich auf Kreditmärkte für Staatsanleihen, Geldmarktfonds, Stablecoins, Rohstoffe, private Kredite und andere On-Chain-Instrumente, die Institutionen möglicherweise als Betriebskapital nutzen möchten. Ripple schrieb:

„Das XRPL-Kreditprotokoll basiert auf einem einfachen Prinzip: Institutionen behalten die Kontrolle über Kreditentscheidungen, während das Protokoll die Art und Weise standardisiert, wie diese Entscheidungen umgesetzt werden.“

Die Architektur des Vorschlags umfasst zwei Komponenten: den „Single Asset Vault“ und das „Lending Protocol“. Der Vault bündelt und verwaltet einen Vermögenswert in der Blockchain, während die Kreditvergabeschicht unter definierten Bedingungen, Serviceregeln und Rückzahlungslogik Kredite aus dieser Liquidität vergibt.

Ripple stellte den Vorschlag Aave, Compound, Maple und Clearpool gegenüber und erklärte, öffentliche Kreditprotokolle hätten gezeigt, dass On-Chain-Kreditvergabe skalierbar sei, sich jedoch oft auf krypto-native Governance- und Risikomodelle stütze. Private und genehmigungsbasierte Systeme könnten strengere Kontrollen bieten, allerdings wies Ripple darauf hin, dass diese die Liquidität, die Verteilung und die Netzwerkeffekte einschränken könnten.

Vault- und Kreditvergabestandards unterliegen weiterhin der Genehmigung durch Validatoren

Die Spezifikationen für den Vorschlag sind in XLS-65 definiert, das den „Single Asset Vault“ für die Bündelung und Verwaltung eines einzelnen Vermögenswerts festlegt, sowie in XLS-66, das das Kreditprotokoll für die Vergabe und Verwaltung von Krediten definiert. Beide Änderungen bedürfen noch der Zustimmung der Validatoren, während Infrastrukturanbieter und Entwickler bereits mit der Integration und dem Testen des vorgeschlagenen Systems im Devnet beginnen können. Als ein möglicher Anwendungsfall wurden Zahlungsanbieter genannt. Ein Unternehmen, das Reserven des Stablecoins Ripple USD (RLUSD) hält, könnte sich gegen erwartete Abrechnungszuflüsse kurzfristige Liquidität beschaffen. Vor der Teilnahme würden Compliance-Prüfungen durchgeführt und die Rückzahlung gemäß den vereinbarten Protokollbedingungen durchgesetzt. Ripple erklärte, dies könne eine Bankkreditlinie ersetzen, die 300 bis 400 Basispunkte kosten könnte. Ripple erklärte:

„Das Kreditprotokoll ist nicht deshalb von Bedeutung, weil es ein weiteres Renditeprodukt schafft, sondern weil es digitale Vermögenswerte produktiver macht. Es bietet Institutionen die Möglichkeit, On-Chain-Vermögenswerte als Betriebskapital statt als statischen Bestand zu behandeln.“

Der Vorschlag umfasst zudem Erstverlustkapital auf Fazilitätsebene, wodurch nachrangiges Kapital Vorrang vor vorrangigen Liquiditätsanbietern erhält. Ripple beschrieb potenzielle Anwendungsfälle, darunter Bestandsfinanzierung für Market Maker, Liquiditätsmanagement im Treasury, strukturierte Kreditprodukte sowie Finanzierungen im Zusammenhang mit Zahlungs- und Abwicklungsströmen.

XRPL wird als öffentliches Netzwerk mit Standards auf Protokollebene und bei Bedarf einer zugangsberechtigten Teilnahme mittels Zugangsdaten präsentiert. Ripple verwies zudem auf die mehr als zehnjährige Geschichte von XRPL bei der Unterstützung institutioneller Abwicklungen und argumentierte, dass Kreditvergabe, Zahlungen, Sicherheitenbewegungen, Treasury-Operationen und Abwicklungsströme auf einer gemeinsamen Infrastruktur abgewickelt werden können.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.

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