Die Demokraten im Senat sagen, der jüngste Entwurf des CLARITY Act weise fünf ethische Lücken auf, die es Präsident Donald Trump ermöglichen könnten, weiterhin von Kryptowährungen zu profitieren, während er die Politik im Bereich digitaler Vermögenswerte mitgestaltet. Die Republikaner argumentieren, der Gesetzentwurf sehe beispiellose Beschränkungen auf Bundesebene vor.
Dem Entwurf des CLARITY-Gesetzes zufolge hat Trump laut den Demokraten fünf Möglichkeiten, weiterhin von Kryptowährungen zu profitieren

Das Wichtigste im Überblick
- Mitarbeiter der Demokraten haben fünf mutmaßliche Lücken identifiziert, die Trumps bestehende Krypto-Geschäfte, neue Unternehmungen, Einnahmen aus Memecoins, persönliche Investitionen und die Durchsetzung betreffen.
- Die Republikaner sagen, der Entwurf stärke die Ethikregeln und treibe gleichzeitig eine umfassendere Regulierung des Kryptomarktes voran.
- Der Streit könnte die Verabschiedung des CLARITY Act im Senat erschweren.
Demokraten veröffentlichen Analyse zu fünf Lücken
Mitarbeiter der Demokraten im Senatsausschuss für Banken, Wohnungswesen und Stadtentwicklung veröffentlichten am 22. Juli ein zweiseitiges Informationsblatt, in dem sie argumentieren, dass der jüngste Entwurf des CLARITY Act Trump fünf Möglichkeiten bietet, weiterhin von Kryptowährungen zu profitieren.
Das Informationsblatt begleitete eine Erklärung der ranghöchsten Demokratin im Ausschuss, Elizabeth Warren (D-MA), die sagte, der Gesetzentwurf decke Trumps wichtigste Einnahmequellen aus dem Kryptobereich nicht ab. Sie erklärte:
„Dieser Gesetzentwurf unternimmt nichts, um ihn daran zu hindern, seine nächsten 1,4 Milliarden Dollar an Krypto-Gewinnen einzustreichen.“
Das Informationsblatt identifiziert fünf angebliche Schlupflöcher, die Trumps bestehende Krypto-Geschäfte, neue Unternehmungen, Memecoin-Einnahmen, persönliche Investitionen und die Durchsetzung betreffen. Es folgte auf die Ablehnung des jüngsten Entwurfs des CLARITY Act durch sieben demokratische Senatoren, die schwache Bestimmungen in den Bereichen Ethik, Verbraucherschutz, illegale Finanzgeschäfte und Marktintegrität anführten.
Bestehende Geschäfte, neue Unternehmungen und Memecoin-Einnahmen
Drei mutmaßliche Schlupflöcher betreffen Trumps Einkünfte aus dem Krypto-Geschäft. Mitarbeiter der Demokraten erklären, dass die Beschränkungen keine Einnahmen abdecken, die über Vermittler und Lizenzvereinbarungen im Zusammenhang mit World Liberty Financial geleitet werden, darunter Token-Verkäufe, Stablecoin-Reserven und Lizenzgebühren. Der Analyse zufolge könnte Trump auch von einem neuen Vorhaben profitieren, das von Verwandten oder einem verbundenen Unternehmen ins Leben gerufen wird, ohne den Vermögenswert formell auszugeben oder zu sponsern.
Die Demokraten wiesen zudem auf den $TRUMP-Memecoin als zentrale Lücke hin. Sie behaupteten, der Gesetzentwurf würde es einem Emittenten, der bereits Trumps Namen, Bild oder Ähnlichkeit nutzt, ermöglichen, weiterhin digitale Vermögenswerte zu prägen oder zu verkaufen und so eine bestehende Einnahmequelle zu erhalten.
Die vierte angebliche Lücke betrifft persönliche Investitionen. Der Entwurf würde Trump nicht daran hindern, digitale Vermögenswerte zu halten oder mit ihnen zu handeln, während er offizielle Maßnahmen in Bezug auf Kryptogesetzgebung, -regulierung oder -politik ergreift. Mitarbeiter der Demokraten argumentieren, dass der Interessenkonflikt bestehen bleibt, wenn Entscheidungen des Präsidenten den Wert dieser Bestände beeinflussen.
Republikaner verteidigen Ethikregeln und Marktschutzmaßnahmen
Die Republikaner widersprechen der Behauptung, der Gesetzentwurf würde Trump einen Freifahrtschein gewähren. Sie erklären, der Wortlaut würde den betroffenen Bundesbeamten verbieten, digitale Vermögenswerte gegen Entgelt auszugeben oder zu sponsern, und Sanktionen vorsehen, einschließlich der Einziehung verbotener Gewinne. Befürworter bezeichnen die Ethikbestimmungen als die strengsten auf Bundesebene vorgeschlagenen Beschränkungen für digitale Vermögenswerte.
Über die ethischen Aspekte des Präsidenten hinaus erklären die Republikaner im Bankenausschuss des Senats, der umfassendere Gesetzentwurf würde eine fragmentierte Aufsicht durch durchsetzbare Regeln ersetzen, die Befugnisse der Aufsichtsbehörden zur Betrugsbekämpfung wahren und den Schutz vor Manipulation, Sanktionsumgehung und illegaler Finanzierung stärken. In der Begründung der Ausschussmehrheit für den CLARITY Act werden zudem Verbraucherinformationen, Instrumente zur nationalen Sicherheit und klarere Regeln für die US-Kryptomärkte hervorgehoben.
Die Durchsetzung bleibt ein zentraler Streitpunkt
Die fünfte angebliche Lücke betrifft eher die Durchsetzung als Trumps geschäftliche Aktivitäten. Die Mitarbeiter der Minderheit argumentieren, das Justizministerium hätte während Trumps Amtszeit die ausschließliche Befugnis, Verstöße zu verfolgen, wodurch Generalstaatsanwälte und private Parteien an einer Klage gehindert würden. Sie argumentieren zudem, eine Auslaufklausel würde ein zukünftiges Justizministerium daran hindern, Verstöße zu verfolgen, nachdem Trump sein Amt niedergelegt hat.
Die Meinungsverschiedenheiten gehen über die Bestimmungen zur Durchsetzung hinaus. Befürworter betrachten den CLARITY Act als einen lang erwarteten Rahmen für den Anlegerschutz und die Innovation im US-Kryptomarkt, während die Demokraten der Ansicht sind, dass diese Vorteile die ungelösten Interessenkonflikte des Präsidenten nicht aufwiegen können. Warren schloss mit den Worten:
„Dieser Gesetzentwurf sollte von vornherein zum Scheitern verurteilt sein.“
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.










