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Curaçao verpflichtet seine Krypto-Casinos zur Überprüfung von Wallets und zum Verbot von Mixern; die vollständige Umsetzung ist bis 2027 vorgesehen

Die Glücksspielbehörde von Curaçao hat ihr erstes detailliertes Regelwerk für lizenzierte Online-Anbieter im Kryptobereich veröffentlicht, das Blockchain-Analysen, die Trennung von Wallets und ein sofortiges Verbot von Mixern vorschreibt – mit einer gestaffelten Frist, die bis Mitte 2027 läuft.

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Curaçao verpflichtet seine Krypto-Casinos zur Überprüfung von Wallets und zum Verbot von Mixern; die vollständige Umsetzung ist bis 2027 vorgesehen

Key Takeaways

  • Die Glücksspielbehörde von Curaçao hat ihre ersten detaillierten Compliance-Richtlinien für Kryptowährungen veröffentlicht, die ab Juni 2026 in Kraft treten.
  • Die Betreiber müssen Blockchain-Analysen einsetzen und Wallets trennen, wobei die vollständige Einhaltung der Vorschriften bis Juni 2027 gewährleistet sein muss.
  • Mixer, sanktionierte Wallets und Aktivitäten im Bereich „Crypto-as-Exchange“ sind nach den neuen Vorschriften ab sofort verboten.

Der größte Krypto-Casino-Standort legt die Messlatte höher

Die Curaçao Gaming Authority (CGA) hat ihren lizenzierten Online-Betreibern ihr erstes detailliertes Regelwerk für Kryptowährungen übergeben, in dem festgelegt ist, wie Casinos und Sportwettenanbieter mit Einzahlungen, Einsätzen, Auszahlungen und der Finanzverwaltung digitaler Vermögenswerte umgehen müssen. Die Richtlinie, die ab Juni 2026 in Kraft tritt – und die Aideen Shortt, Marketing- und PR-Beraterin der CGA, öffentlich auf LinkedIn geteilt hat –, gilt für jedes Konzernunternehmen, das mit Kryptowährungen zu tun hat, und bringt die Lizenznehmer der Insel in Einklang mit den globalen Standards zur Bekämpfung der Geldwäsche. Dies ist eine bemerkenswerte Wende für die Gerichtsbarkeit, in der ein großer Teil der weltweiten Krypto-Casinos ansässig ist.

Wie iGaming Business berichtet, verbietet die CGA den Betreibern, Gelder aus sanktionierten Wallets oder Mixing-Diensten anzunehmen, und untersagt ihnen, als Krypto-Börsen zu agieren. Von da an gilt für die Lizenznehmer ein gestaffelter Zeitplan: Innerhalb von drei Monaten müssen sie eine konforme Krypto-Richtlinie über das CGA-Portal einreichen. Innerhalb von sechs Monaten müssen sie Risikobewertungen, Sorgfaltsprüfungen bei Anbietern von Dienstleistungen für virtuelle Vermögenswerte sowie Mitarbeiterschulungen abschließen. Bis Juni 2027 müssen sie die vollständige Konformität erreichen, einschließlich der Trennung von Wallets, Blockchain-Analysetools, Transaktionsabgleich und einer prüfungsfähigen Buchführung. Die Aufsichtsbehörde erklärt, sie könne schnellere Maßnahmen verlangen, sollten erhebliche Risiken auftreten.

Die Regelung drängt die Betreiber auf Curaçao zu Kontrollmechanismen, wie sie eher aus dem Bankwesen bekannt sind. Casinos müssen sowohl bei Ein- als auch bei Auszahlungen Wallet-Prüfungen, Risikobewertungen und Transaktionsüberwachungen durchführen, wobei Blockchain-Analysefunktionen anstelle manueller Überprüfungen zum Einsatz kommen müssen. Sie dürfen Kryptowährungen nur für Glücksspiele akzeptieren – nicht als Börsen, Verwahrstellen oder VASPs. Durch Fiat-Währungen gedeckte Stablecoins sind das bevorzugte Zahlungsmittel, während Privacy-Coins, Meme-Coins und „Wrapped Tokens“ unklarer Herkunft geprüft oder ausgeschlossen werden müssen. Zudem müssen Betreiber Spieler-, Betriebs- und Treasury-Wallets streng voneinander trennen; persönliche oder mit dem Eigentümer verknüpfte Wallets sind verboten.

Die Richtlinie baut auf der umfassenden Neugestaltung auf, die Curaçao seit Inkrafttreten der Nationalen Verordnung über Glücksspiele – der LOK – im Dezember 2024 durchläuft. Dieses Gesetz schaffte das alte System aus Haupt- und Unterlizenzen ab, etablierte die CGA als direkte Lizenz- und Aufsichtsbehörde und integrierte Kryptowährungen in die Standard-B2C-Lizenz, anstatt ein separates Regime zu schaffen. Die Offenlegung von Wallets, die Überwachung in der Blockchain und die Ablehnung anonymer Krypto-Plattformen waren bereits Lizenzbedingungen; die neue Richtlinie legt nun in operativen Details fest, wie die Einhaltung dieser Vorgaben konkret aussieht.

Die Insel wurde gerade deshalb zum bevorzugten Standort für kryptobasierte Glücksspiele, weil das alte System kaum Fragen zur Herkunft der Token oder der Spieler stellte. Für Betreiber, die eine Curaçao-Lizenz als unkomplizierten Zugang zum Markt betrachteten, sind die Anforderungen nun deutlich gestiegen. Dies ist Teil eines umfassenderen Vorgehens gegen den Offshore- und den nicht lizenzierten Markt: In den Niederlanden hat die staatliche Lotterie die größte illegale Glücksspiel-Website des Landes vor Gericht gebracht, nachdem die Aufsichtsbehörde eine Geldstrafe von 24 Millionen Euro als zu niedrig erachtet hatte, während in Großbritannien prognostiziert wird, dass nicht lizenzierte Betreiber bis 2028 die Werbeausgaben der regulierten Branche überholen werden. Die Gerichtsbarkeit, die sich ihren Namen durch die Reibungslosigkeit von Kryptowährungen gemacht hat, fordert ihre Casinos nun auf, jede Coin, die über sie fließt, nachzuverfolgen, zu überprüfen und zu trennen – und gibt ihnen bis Mitte 2027 Zeit, um nachzuweisen, dass sie dazu in der Lage sind.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.

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