Die FCA hat endgültige Leitlinien veröffentlicht, in denen festgelegt wird, welche Krypto-Unternehmen unter dem künftigen Regulierungsrahmen des Vereinigten Königreichs eine Zulassung benötigen. Diese Klarstellung beseitigt eine große Unsicherheit für die Unternehmen, doch ein anderes Problem bleibt bestehen: Britische Banken können ihre Kunden weiterhin daran hindern, Geld an Krypto-Plattformen zu überweisen.
FCA genehmigt Krypto-Regelwerk, doch britische Banken können Überweisungen weiterhin blockieren

Das Wichtigste auf einen Blick
- Die FCA-Leitlinien legen fest, welche britischen Krypto-Unternehmen nach den ab dem 25. Oktober 2027 geltenden Vorschriften eine Zulassung benötigen.
- Britische Banken können Krypto-Überweisungen weiterhin einschränken, was die Wirkung der klareren FCA-Regulierung begrenzt.
- Die Antragsfrist beginnt am 30. September, während das Parlament über umfassendere Vorschriften zum Zugang von Krypto-Unternehmen zum Bankensektor berät.
FCA legt Oktober 2027 als Starttermin für neues britisches Krypto-Zulassungssystem fest
Das Vereinigte Königreich hat Krypto-Unternehmen eine deutlich klarere Antwort auf eine Frage gegeben, die die Branche seit Jahren beschäftigt: Ab wann genau unterliegt ein Unternehmen im Bereich digitaler Vermögenswerte der Regulierung?
Die Financial Conduct Authority (FCA) veröffentlichte am 16. September ihre endgültigen Leitlinien zum Geltungsbereich für Krypto-Assets. Ab dem 25. Oktober 2027 benötigen Unternehmen, die im Vereinigten Königreich unter den Geltungsbereich fallende Tätigkeiten ausüben, grundsätzlich eine FCA-Zulassung, sofern keine Ausnahmeregelung oder Übergangsregelung gilt.
Die Vorschriften betreffen die Ausgabe von Stablecoins, Krypto-Handelsplattformen, den Handel und die Vermittlung von Transaktionen sowie die Verwahrung und das Staking. Sie wirken sich auch auf ausländische Unternehmen aus, die britische Kunden bedienen, sowie auf traditionelle Finanzinstitute, die in den Kryptomarkt einsteigen.
Krypto-Unternehmen haben zwei Wochen Zeit, bevor das Tor geöffnet wird
Der Zeitpunkt ist entscheidend. Die Antragsfrist beginnt am 30. September 2026, das Übergangsfenster endet am 28. Februar 2027. Bestehende Registrierungen werden unter dem neuen Regime nicht automatisch in eine Zulassung umgewandelt.
David Geale, der Exekutivdirektor der FCA für Verbraucher, Zahlungsverkehr und Wettbewerb, erklärte, die Aufsichtsbehörde wolle, dass Unternehmen vor der Antragstellung wissen, wo sie stehen.
„Wir bauen ein Krypto-Regulierungssystem auf, dem Unternehmen, Verbraucher und internationale Partner vertrauen können“, so Geale. „Diese Leitlinien geben den Unternehmen die Klarheit, um die sie gebeten haben, damit sie sich zuversichtlich vorbereiten können.“ Die FCA plant zudem weitere Konsultationen zu Änderungen des Regulierungsbereichs im Anschluss an Änderungen der zugrunde liegenden Gesetzgebung.
Banken können die Tür für Kryptowährungen weiterhin verschlossen halten
Eine behördliche Genehmigung garantiert jedoch keinen reibungslosen Zugang zum britischen Bankensystem.
Neun der zehn größten britischen Privatkundenbanken blockieren oder beschränken laut „The Banker“ derzeit bestimmte Krypto-Transaktionen. Es wird nicht erwartet, dass die FCA die Kreditinstitute zwingen wird, diese Beschränkungen mit Inkrafttreten des neuen Regelwerks aufzuheben; vielmehr bleibt es den einzelnen Banken überlassen, ihre Risikobereitschaft selbst zu bestimmen.
Die Regierung hat zuvor erklärt, dass Entscheidungen der Banken weitgehend wirtschaftlicher Natur bleiben, gleichzeitig aber betont, dass lizenzierte Krypto-Unternehmen nicht allein aufgrund ihrer Tätigkeit in diesem Sektor Einschränkungen unterliegen sollten. Für Börsen und Kunden ergibt sich daraus ein wichtiger Widerspruch: Krypto-Unternehmen könnten bald über eine vollständige FCA-Lizenz verfügen, aber dennoch Schwierigkeiten beim Zugang zum Bankensystem haben.
Das Parlament erhöht den Druck
Dieses Thema hat nun das Parlament erreicht. Das House of Lords hat kürzlich den Änderungsantrag 88 zum „Financial Services and Markets Bill“ unterstützt, der das Finanzministerium dazu verpflichtet, eine nationale Strategie für digitale Vermögenswerte zu entwickeln, die Kryptowährungen, Stablecoins, Tokenisierung sowie den Zugang zu Bank- und Zahlungsdienstleistungen umfasst. Der Antrag wurde mit 194 zu 138 Stimmen angenommen.
Der Gesetzentwurf wurde inzwischen an das Unterhaus weitergeleitet, sodass die Bestimmung noch nicht Gesetzeskraft erlangt hat. Für den britischen Kryptomarkt beseitigt die FCA-Leitlinie eine große Quelle der Unsicherheit. Die nächste Bewährungsprobe besteht darin, ob sich die regulatorische Legitimität in etwas ebenso Wichtiges umsetzen lässt: den praktischen Zugang zum Finanzsystem.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












