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Lummis warnt: Die USA müssen den CLARITY Act unverzüglich verabschieden, sonst verlieren sie ihre Führungsrolle im Bereich der digitalen Vermögenswerte an China und Europa

Die US-Senatorin Cynthia Lummis hat davor gewarnt, dass China und Europa aktiv mit den Vereinigten Staaten um die Führungsrolle bei der Entwicklung von Kryptowährungen und digitalen Vermögenswerten konkurrieren, und den Kongress dazu aufgefordert, die anstehenden Gesetzgebungsverfahren

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Lummis warnt: Die USA müssen den CLARITY Act unverzüglich verabschieden, sonst verlieren sie ihre Führungsrolle im Bereich der digitalen Vermögenswerte an China und Europa
  • </span> <strong>im Bereich Kryptowährungen zu beschleunigen.</strong><span style="font-weight: 400;"> </span></p>
  • <ul>
  • <li>Senatorin Lummis ist der Ansicht, dass die USA den CLARITY Act unverzüglich verabschieden müssen, um zu verhindern, dass sie die globale Führungsrolle im Kryptobereich an China und Europa verlieren.</li>
  • <li>C<span style="font-weight: 400;">hinas digitaler Yuan und Europas MiCA-Rahmenwerk haben den Konkurrenten einen regulatorischen Vorteil gegenüber US-Unternehmen verschafft. </span></li>
  • <li><span style="font-weight: 400;">Die GENIUS- und CLARITY-Gesetze kommen im Senat voran, eine Abstimmung ist für 2026 angestrebt.</span></li>
  • </ul>
  • <p><span style="font-weight: 400;">

Die USA können es sich nicht leisten, hinter China und Europa zurückzubleiben, sagt Lummis

In Bezug auf den Stand der US-Krypto-Politik beschrieb Senatorin Lummis, eine der lautstärksten Fürsprecherinnen für Bitcoin und digitale Vermögenswerte in Washington, den globalen Wettbewerb in deutlichen Worten. Laut der Senatorin nutzen sowohl China als auch Europa Blockchain- und Rahmenwerke für digitale Vermögenswerte, um die finanzielle Führungsrolle der USA herauszufordern, und die USA laufen Gefahr, an Boden zu verlieren, wenn sie bei der Gesetzgebung nicht entschlossen vorgehen. „Dies ist unsere letzte Chance, den Clarity Act bis mindestens 2030 zu verabschieden. Wir können es uns nicht leisten, Amerikas finanzielle Zukunft aufzugeben“, sagte Lummis letzten Monat. Was China betrifft, so beziehen sich die Bedenken auf Pekings Initiative zum digitalen Yuan, einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC), die darauf abzielt, den Status des Dollars als Reservewährung in grenzüberschreitenden Handelskorridoren, insbesondere in Südostasien und Afrika, in Frage zu stellen. Der digitale Yuan hat seine grenzüberschreitenden Pilotprogramme ausgeweitet und laut Berichten bis Anfang 2026 Transaktionen im Wert von fast 55 Milliarden US-Dollar abgewickelt. Europa seinerseits hat sein Regulierungsrahmenwerk „Markets in Crypto-Assets“ (MiCA) vorangetrieben, das Ende 2024 vollständig in Kraft trat und in Europa lizenzierten Krypto-Unternehmen ein Maß an regulatorischer Klarheit verschafft hat, das US-Unternehmen noch weitgehend fehlt.

MiCA hat mehrere große Börsen und Stablecoin-Emittenten dazu veranlasst, europäische Niederlassungen zu gründen und ihre Geschäfts- und Compliance-Infrastruktur aus den USA zu verlagern, während amerikanische Gesetzgeber weiterhin über die Zuständigkeit zwischen der Securities and Exchange Commission (SEC) und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) debattieren.

Reaktion des US-Gesetzgebers und geopolitische Dringlichkeit

Lummis' Äußerungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem der US-Senat an zwei parallelen Ansätzen der Krypto-Gesetzgebung arbeitet: dem GENIUS Act, der sich auf Standards für die Ausgabe von Stablecoins konzentriert, und dem umfassenderen CLARITY Act, der darauf abzielt, die Klassifizierung digitaler Vermögenswerte zu definieren. Beide Gesetzesvorlagen durchlaufen derzeit den Ausschuss.

Lummis hat sich für mehrere dieser Gesetzesvorlagen stark gemacht und sogar angedeutet, dass sie noch vor Ende 2026 Fortschritte erwartet. Die Senatorin hat zudem wiederholt das Konzept einer strategischen Bitcoin-Reserve angesprochen – die Idee, dass das US-Finanzministerium Bitcoin als langfristigen Staatsvermögenswert anhäufen sollte. Sie argumentiert, dass die politische Begründung die von ihr skizzierte umfassendere geopolitische Dringlichkeit widerspiegelt.