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Russland steht kurz vor der endgültigen Abstimmung über Kryptowährungen – mit Obergrenzen für Privatanleger, lizenzierten Börsen und dem Handel mit Bitcoin

Die russische Staatsduma wird am 21. Juli über einen weitreichenden Gesetzentwurf zu Kryptowährungen abstimmen, der den regulierten Handel und grenzüberschreitende Abwicklungen legalisieren würde, während das landesweite Verbot von Zahlungen mit digitalen Vermögenswerten im Inland bestehen bliebe, berichtete RBC am Montag.

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Russland steht kurz vor der endgültigen Abstimmung über Kryptowährungen – mit Obergrenzen für Privatanleger, lizenzierten Börsen und dem Handel mit Bitcoin

Das Wichtigste im Überblick

  • Die russische Duma stimmt am 21. Juli ab, nachdem 327 Abgeordnete den Krypto-Gesetzentwurf in erster Lesung unterstützt haben.
  • Die Bank von Russland könnte den Kauf von Kryptowährungen durch Privatkunden auf 300.000 Rubel begrenzen und damit die Inlandsnachfrage dämpfen.
  • Die Nutzung von Bitcoin für Handelszwecke könnte ab dem 1. September ausgeweitet werden, doch Lizenzierungsvorschriften könnten den uneingeschränkten Marktzugang verzögern.

Duma bringt Krypto-Rahmenwerk auf die Zielgerade

Der Gesetzentwurf Nr. 1194918-8 „Über digitale Währungen und digitale Rechte“ soll nun in zweiter und dritter Lesung behandelt werden, nachdem der Finanzmarktausschuss am 16. Juli die Weiterbehandlung der Vorlage empfohlen hatte. Die russische Regierung hatte den Vorschlag am 1. April vorgelegt. Die russische Duma wird laut einem Bericht der RBC-Reporterin Anastasia Kuzmicheva am Dienstag, dem 21. Juli, darüber abstimmen.

Der Gesetzentwurf passierte am 21. April die erste Lesung, wobei 327 von 340 teilnehmenden Abgeordneten dafür stimmten. Bei einer Verabschiedung am Dienstag würde der Gesetzentwurf an den Föderationsrat weitergeleitet, bevor er Präsident Wladimir Putin zur Unterzeichnung vorgelegt werden könnte.

Russland öffnet die Türen für den Handel, schützt aber den Rubel

Der Vorschlag würde digitale Währungen als Eigentum anerkennen und lizenzierten Betreibern die Abwicklung von Kryptotransaktionen gestatten. Börsen, Broker, Verwahrstellen und andere Vermittler würden unter der Aufsicht der Bank von Russland tätig sein.

Kryptowährungen blieben als Zahlungsmittel für Waren und Dienstleistungen innerhalb Russlands weiterhin verboten. Teilnehmer am Außenhandel könnten digitale Vermögenswerte jedoch bei grenzüberschreitenden Abrechnungen nutzen, wodurch der Zugang über das bereits für ausgewählte Unternehmen verfügbare Versuchsregime hinaus erweitert würde.

Diese Unterscheidung ist zentral für Moskaus Strategie. Die Regierung sucht nach alternativen Abrechnungskanälen, da westliche Sanktionen den Zugang zu Korrespondenzbanken und herkömmlichen Zahlungsnetzwerken einschränken, ist jedoch nicht bereit, die Rolle des Rubels im Binnenhandel zu schwächen.

Zugang für Privatanleger unterliegt strengen Auflagen

Es wird erwartet, dass die Bank von Russland jährliche Kauflimits für nicht qualifizierte Anleger festlegt und Risikoprüfungen vorschreibt. Eine vorgeschlagene Obergrenze von 300.000 Rubel, umgerechnet etwa 3.800 US-Dollar, würde normale Anleger stark einschränken, während qualifizierte Teilnehmer einen umfassenderen Zugang erhalten.

Im endgültigen Rahmen wurde zudem eine frühere Forderung gestrichen, wonach Inhaber ihre individuellen Wallet-Adressen offenlegen müssten. Die Berichterstattung würde sich stattdessen auf Guthaben und Transaktionsströme konzentrieren, obwohl Durchführungsbestimmungen weiterhin festlegen könnten, wie private Wallets mit der lizenzierten russischen Infrastruktur interagieren.

Das Mining würde weiterhin unter der Aufsicht des Föderalen Steuerdienstes und nicht der Bank von Russland stehen, während regulierte Finanzunternehmen neue Möglichkeiten in den Bereichen Verwahrung, Maklergeschäfte und Abwicklungsdienstleistungen für den Außenhandel erhalten könnten.

Was Bitcoin-Händler beachten sollten

Für Bitcoin sind die unmittelbaren Auswirkungen eher institutioneller als privater Natur. Die legale grenzüberschreitende Nutzung könnte die Nachfrage von Exporteuren, Importeuren und Abwicklungsanbietern steigern, während die Lizenzierung die Liquidität auf staatlich zugelassene Banken und Handelsplattformen konzentrieren könnte. Das russische Finanzministerium schätzt, dass rund 20 Millionen Einwohner Kryptowährungen besitzen. Der Gesetzentwurf würde einen großen Teil dieser Aktivitäten in beaufsichtigte Kanäle verlagern, doch Obergrenzen für Privatanleger und Verwahrungsbeschränkungen könnten die spekulative Nachfrage weiterhin dämpfen. Auch die internationale Beobachtung bleibt ein Risiko. Unternehmen, die russische Krypto-Abwicklungen abwickeln, könnten mit zusätzlichen Compliance-Prüfungen oder dem Risiko von Sanktionen konfrontiert werden, insbesondere wenn Transaktionen mit gesperrten Unternehmen oder Gegenparteien verbunden sind.

Anatoly Aksakov, Vorsitzender des Finanzmarktausschusses der Duma, erklärte, dass das Gesetz voraussichtlich am 1. September in Kraft treten werde. Vor dem Beginn des vollständig regulierten Handels könnten weitere Vorschriften der Bank von Russland erforderlich sein, sodass die Umsetzung und Durchsetzung die nächsten großen Herausforderungen darstellen.

Kuzmicheva von RBC zitierte Aksakov mit den Worten:

„Und morgen [July 21]werden wir in zweiter und dritter Lesung ein Gesetz verabschieden, das darauf abzielt, rechtliche Rahmenbedingungen für den Umgang mit Kryptowährungen in unserem Land zu schaffen.“

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.