Arthur Hayes nutzte den Anstieg des Bitcoin-Kurses über die 80.000-Dollar-Marke, um den CLARITY Act abzulehnen und zu argumentieren, dass höhere Zinsen vermögenden Anlegern mehr Geld für Finanzanlagen verschaffen. Die Kursrallye folgte auf den Rückschlag im Senat und die Zinserhöhung der Federal Reserve.
Arthur Hayes bezeichnet den CLARITY Act als „Unsinn“, während Bitcoin die 80.000-Dollar-Marke knackt

Das Wichtigste im Überblick
- Arthur Hayes räumte Geldströmen Vorrang vor der Krypto-Gesetzgebung ein.
- Er brachte höhere Zinsen mit gestiegenen Ausgaben für Finanzanlagen in Verbindung.
- Sein allgemeiner Ausblick kombiniert ein Abwärtspotenzial von 50.000 US-Dollar mit einem Kursziel von 1 Million US-Dollar.
Hayes stellt Zinserhöhung der Krypto-Regulierung gegenüber
Bitcoin-Anleger beobachteten, wie die Kryptowährung die 80.000-Dollar-Marke zurückeroberte, nachdem zwei Entwicklungen eingetreten waren, die normalerweise auf Probleme hindeuten: Der Kongress verzögerte ein wegweisendes Krypto-Gesetz, und die Federal Reserve erhöhte die Kreditkosten. Arthur Hayes, Mitbegründer von BitMEX, Chief Investment Officer bei Maelstrom und mittlerweile Geschäftsführer von Flop Labs, nutzte diese Kombination, um in einem Beitrag vom 18. September auf X die Fokussierung der Branche auf Washington in Frage zu stellen. Hayes erklärte:
„Seht ihr, wir brauchten gar kein unsinniges Krypto-Regulierungsgesetz wie den ‚Clarity Act‘, sondern lediglich eine Zinserhöhung, die den Reichen mehr Dollar in die Hände spielt, damit sie mehr Finanzanlagen konsumieren können.“
Bitcoin kletterte auf 80.935 US-Dollar, nachdem es am Vortag noch bei rund 76.400 US-Dollar gehandelt worden war, und notierte zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels bei 81.253 US-Dollar. Innerhalb einer Stunde lösten sich gehebelte Kryptowährungspositionen im Wert von rund 192 Millionen US-Dollar auf, darunter Short-Positionen im Wert von mehr als 183 Millionen US-Dollar. Die Börsen schlossen diese bärischen Positionen durch Zwangskäufe, was den Anstieg über die 80.000-Dollar-Marke beschleunigte.
Diese Liquidationsdaten identifizieren das Schließen von Short-Positionen als direkten Treiber der Rallye. Hayes konzentrierte sich stattdessen auf den breiteren Geldfluss in Richtung Finanzanlagen und stellte die Geldpolitik dem regulatorischen Rahmen gegenüber, den die Gesetzgeber drei Tage zuvor nicht vorangebracht hatten.

Warum Hayes der Ansicht ist, dass Zinserhöhungen Vermögensbesitzer belohnen
Im Mittelpunkt von Hayes’ Argumentation steht die Frage, wer die durch höhere Zinsen generierten Erträge erhält. Zinserhöhungen steigern zwar die Kreditkosten, erhöhen aber auch die Renditen auf Reserven und andere verzinsliche Vermögenswerte. Hayes ist der Ansicht, dass vermögende Vermögensbesitzer diese zusätzlichen Erträge in Aktien, Bitcoin und andere Finanzanlagen lenken können.
Der Offenmarktausschuss der Federal Reserve (FOMC) hob seinen Zielkorridor am 16. September um 25 Basispunkte auf 3,75 %–4 % an. Die Fed erhöhte zudem den Zinssatz für Reserveguthaben auf 3,90 %, wodurch berechtigte Banken mehr Erträge aus den bei der Zentralbank gehaltenen Mitteln erzielen können.
Die Politik der Federal Reserve wirkt sich auf Sparzinsen, Kreditkosten und die Bewertung von Vermögenswerten aus. Traditionelle Analysen betonen den Druck, den höhere Kreditkosten auf Risikoanlagen ausüben. Hayes konzentriert sich hingegen auf die Erträge, die Institutionen und vermögende Anleger erzielen, und argumentiert, dass ein Teil dieses Geldes in die Finanzmärkte zurückfließt.
In seinem Bitcoin-Ausblick vom August wendet er dieses Liquiditätsargument auf einen längeren Zeitraum an. Hayes prognostizierte eine Handelsspanne zwischen 60.000 und 70.000 US-Dollar mit einem möglichen Abwärtspotenzial bis auf 50.000 US-Dollar, bevor eine eventuelle Reaktion der Regierung auf einen durch künstliche Intelligenz ausgelösten Kreditkollaps den Bitcoin-Kurs in Richtung 1 Million US-Dollar treiben werde. Beide Argumente stellen Geldströme – und nicht allein die Krypto-Gesetzgebung – in den Mittelpunkt seines Marktausblicks.
Der CLARITY Act hat weiterhin Konsequenzen für den Kryptomarkt
Hayes’ Ablehnung zielt auf die unmittelbare Relevanz der Gesetzgebung für die Nachfrage nach Vermögenswerten ab, doch der CLARITY Act regelt eine Reihe separater Fragen. Der Vorschlag würde eine bundesweite Marktstruktur für digitale Vermögenswerte schaffen und die Regulierungszuständigkeiten zwischen der Securities and Exchange Commission (SEC) und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) aufteilen.
Der Senat lehnte am 15. September mit 49 zu 50 Stimmen den Antrag auf Beendigung der Debatte über H.R. 3633, den „Digital Asset Market Clarity Act of 2025“, ab. Für die Annahme des Antrags waren 60 Stimmen erforderlich, sodass die Senatoren die für die Aufnahme der Beratungen notwendige Schwelle nicht erreichten. Die Abstimmung bezog sich eher auf das Senatsverfahren als auf die endgültige Verabschiedung, und der Gesetzentwurf bleibt auf der Tagesordnung. Befürworter können eine weitere Abstimmung anstreben, wenn sie eine breitere Koalition bilden, doch der Zeitplan des Kongresses lässt nur wenig Zeit für Debatten, Änderungsanträge und die Verabschiedung. Die Gesetzgeber müssen den Prozess noch in diesem Jahr abschließen, um zu verhindern, dass der CLARITY Act im Jahr 2027 einem vollständigen legislativen Neustart unterzogen wird. Der Anstieg des Bitcoin-Kurses über 80.000 US-Dollar bot Hayes die Gelegenheit zu argumentieren, dass Geldströme die regulatorischen Rückschläge aus Washington kurzfristig überwinden können. Seine 50.000-Dollar-Warnung zeigt die Kehrseite dieser These: Dasselbe liquiditätsorientierte Rahmenwerk kann erhebliche Verluste verursachen, bevor es zu dem von ihm angestrebten siebenstelligen Bitcoin-Ergebnis führt.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












