Zwar erkannte die Organisation an, dass die meisten Länder daran arbeiten, ihre Empfehlungen umzusetzen, doch andere hinken hinterher, was kriminellen Gruppen ermöglicht, digitale Vermögenswerte für ihre illegalen Zwecke zu nutzen. Die FATF warnte vor dem Missbrauch von Stablecoins und den Risiken von Offshore-VASPs.
Schlupflöcher schließen: FATF warnt, dass lückenhafte Krypto-Vorschriften illegale Finanzgeschäfte begünstigen

Wichtigste Erkenntnisse
- Der aktualisierte Bericht der FATF stellte fest, dass 83 % der befragten Länder Fortschritte bei der Regulierung von Kryptowährungen und der Umsetzung der „Travel Rule“ erzielt haben.
- Die Arbeitsgruppe forderte eine strengere Aufsicht über Offshore-Anbieter virtueller Vermögenswerte, um illegale Regulierungslücken zu schließen.
- Die FATF warnte davor, dass Kriminelle Schwachstellen ausnutzen, und verwies dabei auf einen neuen illegalen Stablecoin, der so konzipiert ist, dass er einer Einfrierung von Vermögenswerten widersteht.
Die FATF fordert verstärkte Aufsicht über digitale Vermögenswerte
Die Financial Action Task Force (FATF) hat ihr 7. gezieltes Update zur Umsetzung der FATF-Standards für virtuelle Vermögenswerte und Anbieter von Dienstleistungen im Bereich virtueller Vermögenswerte veröffentlicht. Dieser Bericht beschreibt den Stand der Regulierung digitaler Vermögenswerte und die verbleibenden Schwachstellen bei der Überwachung krimineller Aktivitäten.
Zwar wird in dem Bericht anerkannt, dass die Krypto-Regulierung und die Umsetzung der FATF-Empfehlung 15, einschließlich der „Travel Rule“, in 83 % der untersuchten Rechtsordnungen vorangekommen sind, doch arbeiten 11 Rechtsordnungen noch daran.
Empfehlung 15 fordert die Regulierung von Anbietern von Dienstleistungen im Bereich virtueller Vermögenswerte (VASPs) sowie die Überwachung bestehender Risiken im Zusammenhang mit der Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung (AML/CFT).
Am Donnerstag forderte die FATF weitere Maßnahmen in den Bereichen Regulierung, Lizenzierung und Registrierung von VASPs, um die verbleibenden Lücken zu schließen, die von Angreifern für illegale Zwecke ausgenutzt werden.
Der Umgang mit Offshore-VASPs – also Institutionen, die in Ländern mit schwachen oder unterentwickelten Vorschriften registriert sind und ihre Dienste auf anderen Märkten anbieten können – wird in einigen Ländern als Herausforderung für die Risikominderung genannt.
Auch der Missbrauch von Stablecoins ist für die FATF ein relevanter Faktor. So wurde ein Fall registriert, in dem ein in Kambodscha ansässiger Geldwäscheknotenpunkt einen Stablecoin emittierte, der als immun gegen das Einfrieren von Vermögenswerten vermarktet wurde – eine Eigenschaft, die allen regulierten, zentralisierten Stablecoins gemeinsam ist.
FATF-Präsident Giles Thomson betonte, dass die Umsetzung der FATF-Standards nicht länger aufgeschoben werden könne, da „kriminelle Netzwerke weiterhin virtuelle Vermögenswerte für illegale Zwecke missbrauchen und deren grenzenlosen Charakter ausnutzen, um Betrug und Schwindeleien zu begehen, Sanktionen zu umgehen und Erlöse aus Straftaten zu waschen“.
„Regierungen und der Privatsektor müssen zusammenarbeiten, um Präventivmaßnahmen zu verstärken und Regulierungslücken zu schließen, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu stärken und Kriminellen die Möglichkeit zu nehmen, Schwachstellen im globalen System auszunutzen“, schloss er.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












