Berichten zufolge haben mexikanische Strafverfolgungsbehörden eine Kryptowährungs-Mining-Anlage entdeckt, die tief in den abgelegenen Bergen der Sierra Norte in Puebla lag. Die Behörden gehen davon aus, dass die GPU-Farm von organisierten Verbrechersyndikaten finanziert wurde, und es handelt sich um die vierte versteckte Krypto-Mining-Anlage, die seit 2025 in dieser Region entdeckt wurde.
Tief im mexikanischen Dschungel fand die Polizei 300 brummende Krypto-Miner

Das Wichtigste auf einen Blick
- Die Polizei von Tlaola ging seltsamen Geräuschen und einem ungewöhnlich hohen Stromverbrauch nach und fand tief im Dschungel von Puebla 300 GPU-Miner, die vor sich hin summten.
- Laut Reuters wurde die Anlage mit 300 GPUs mit Wasserkraft betrieben, was darauf hindeutet, dass der illegale Krypto-Mining-Betrieb immer ausgefeilter wird.
- In Puebla wurden seit 2025 nun insgesamt vier versteckte Mining-Standorte entdeckt, was die Frage aufwirft, wie viele weitere es noch gibt.
300 GPU-Miner tief im Dschungel von Puebla entdeckt
Organisierte kriminelle Netzwerke nutzen im Dschungel Mining-Infrastruktur auf Unternehmensniveau, um Kryptowährungen zu schürfen. Reuters berichtete am Samstag über die Nachricht und stellte fest, dass die geheime Krypto-Mine illegal Strom aus dem Netz von Nuevo Necaxa bezog.
Die Reuters-Journalisten Sarah Morland und Daniel Becerril erklärten, dass Anwohner in der Nähe der Bergwälder von Puebla ein mechanisches Surren hören konnten. Die Bewohner der abgelegenen Gemeinde Tlaola berichteten, dass in der Region ein unerklärlicher Anstieg des lokalen Strombedarfs verzeichnet worden sei.
Daraufhin wurde die Polizei benachrichtigt und fand in einer Anlage tief im Dschungel 300 GPU-Mining-Rechner, die illegal an den nahegelegenen Wasserkraftdamm Nuevo Necaxa angeschlossen waren. Dem Bericht von Morland und Becerril zufolge verfügte die Anlage außerdem über einen maßgefertigten Sockeltransformator und acht Satelliten-Internetantennen der Starlink-Klasse.
Vierte versteckte Krypto-Mine seit 2025 entdeckt
Diese konkrete Entdeckung wurde in der vergangenen Woche gemacht, und mexikanische Strafverfolgungsbehörden auf Bundes- und Landesebene arbeiteten an dem Fall. Der Standort befand sich etwas mehr als zwei Meilen vom nächsten Dorf entfernt und war nur über eine schwer befahrbare Schotterstraße erreichbar.
Zwar ist nicht bestätigt, dass eine mexikanische Bande hinter der Anlage steckte, doch Analysten wie David Saucedo erklärten gegenüber Reuters, dass die Kartelle „offenbar ein neues Niveau an Raffinesse erreicht haben“. Nach Angaben der Behörden handelt es sich bei der Mining-Farm um die vierte verdeckte Anlage in Tlaola, die seit Anfang 2025 in der Waldregion Sierra Norte entdeckt wurde.
Das Gebiet hat sich zu einem Brennpunkt für den Diebstahl von Wasserkraftstrom aus dem Staudamm entwickelt, und die polizeiliche Präsenz ist in dem Dschungelgebiet spärlich. Zwar wurde der Lärm von Nachbarn in der Nähe entdeckt, doch normalerweise verschluckt die bergige Landschaft sowohl den Lärm der Kühlventilatoren als auch den Anblick schwerer Lieferlastwagen. Neben Mexiko ist der Diebstahl von Strom zum Schürfen digitaler Vermögenswerte auch in Thailand, Malaysia, Russland, dem Iran, China und seit kurzem auch in Paraguay weit verbreitet.
Diese Meldung folgt auf die jüngste Anklage eines Mitglieds des Kartells „Jalisco Nueva Generación“ durch das US-Justizministerium wegen Geldwäsche von Drogengeldern über Kryptotransfers. Analysten und Strafverfolgungsbehörden gehen davon aus, dass die Kartelle mit diesen versteckten Mining-Betrieben im Dschungel ihre Geldwäscheaktivitäten noch weiter ausgeweitet haben.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












