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Der Bitcoin-Miner Bitdeer erweitert seine Kapazität für Nvidia-KI um 65,1 MW, während das Projektvolumen 7 Mrd. US-Dollar erreicht

Bitdeer hat sich in Malaysia weitere 65,1 Megawatt Kapazität für KI-Rechenzentren gesichert und erhöht damit seine zugesagte KI-Cloud-Kapazität auf rund 206,5 MW. Diese Erweiterung unterstreicht, wie Bitcoin-Miner ihre Strominfrastruktur zunehmend nutzen, um potenziell höhere und besser vorhersehbare Einnahmen aus dem KI-Bereich zu erzielen.

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Der Bitcoin-Miner Bitdeer erweitert seine Kapazität für Nvidia-KI um 65,1 MW, während das Projektvolumen 7 Mrd. US-Dollar erreicht

Die wichtigsten Punkte

  • Bitdeer hat in Malaysia 65,1 MW hinzugewonnen und damit die gesicherte KI-Cloud-Kapazität auf 206,5 MW erhöht.
  • Diese Entwicklung zeigt, dass Bitcoin-Miner bestrebt sind, mit ihrer bestehenden Strominfrastruktur stabilere KI-Einnahmen zu erzielen.
  • Bitdeer strebt bis zum ersten Quartal 2028 eine Kapazität von 350 MW an, während das AI-Cloud-Projektvolumen 7 Mrd. US-Dollar übersteigt.

Bitdeer erweitert Kapazität in Malaysia um 65,1 MW – KI-Expansion beschleunigt sich

Bitdeer treibt den Ausbau seiner Infrastruktur für künstliche Intelligenz weiter voran und realisiert damit seine bislang größte einzelne Kapazitätserweiterung für die KI-Cloud in Südostasien.

Der Bitcoin-Miner und Rechenzentrumsbetreiber unterzeichnete einen 10-Jahres-Vertrag für eine 65,1-MW-Anlage mit der Bezeichnung A202 auf seinem bestehenden Campus in Johor Bahru, Malaysia. Die Inbetriebnahme ist für das dritte Quartal 2027 vorgesehen.

Mit dem neuen Standort erhöht Bitdeer AI seine gesicherte Kapazität in Malaysia, Norwegen und den USA auf rund 206,5 MW. Das entspricht etwa 59 % seines Ziels von 350 MW für das erste Quartal 2028.

Noch wichtiger ist, dass laut Bitdeer der potenzielle Auftragswert seiner aktiven KI-Cloud-Pipeline nun 7 Milliarden US-Dollar übersteigt.

Bitcoin-Infrastruktur wird zur KI-Infrastruktur

A202 wird neben der 21,7-MW-Anlage A201 von Bitdeer entstehen, wodurch der Campus in Johor über eine kombinierte KI-Kapazität von 86,8 MW verfügen wird. Der Standort ist für flüssigkeitsgekühlte Nvidia-Systeme im Rack-Maßstab ausgelegt, darunter die Plattformen GB300 NVL72 und Vera Rubin. Er kann sowohl GPU-Cloud-Dienste als auch Datenhosting unterstützen. Für Bitdeer liegt der Reiz auf der Hand: Eine Infrastruktur, die ursprünglich für stromintensive Krypto-Operationen aufgebaut wurde, kann für einen anderen Markt umgenutzt werden, in dem Strom, Kühlung und Zugang zu Rechenzentren knapp sind.

„Die Nachfrage nach flüssigkeitsgekühlter KI-Cloud-Kapazität im Rack-Maßstab im Jahr 2027 liegt weit über dem, was der Markt anbieten kann“, sagte Finanzvorstand Michael G. Potter.

Damit reiht sich Bitdeer nahtlos in einen breiteren Branchentrend ein. Bitcoin-Miner versuchen zunehmend, ihre Stromportefeuilles durch KI und Hochleistungsrechnen zu monetarisieren, anstatt sich ausschließlich auf Bitcoin-Preisschwankungen zu verlassen.

Das wirtschaftliche Potenzial könnte weit über das Mining hinausgehen

Bitdeer geht davon aus, dass die Wirtschaftlichkeit von A202 pro Megawatt im Großen und Ganzen der seiner A102-Anlage entsprechen wird, bei der eine Kapazität von 9,5 MW mit einem erwarteten Umsatz von mehr als 800 Millionen US-Dollar über fünf Jahre verbunden ist.

Das Unternehmen plant zudem, Kundenvorauszahlungen nach Möglichkeit zur Deckung von mehr als der Hälfte der GPU-bezogenen Investitionsausgaben zu nutzen, wodurch sich der Umfang der erforderlichen Vorfinanzierung verringert. Laut Bitdeer befinden sich die Verhandlungen für A201 bereits in einem fortgeschrittenen Stadium, während A102 bereits vor der Inbetriebnahme ausverkauft war.

Diese Zahlen erklären, warum Miner so aggressiv auf KI setzen. Die Einnahmen aus dem Bitcoin-Mining sind nach wie vor stark von der Netzwerk-Schwierigkeit und den Preisen auf dem Kryptomarkt abhängig. Langfristige KI-Verträge können ein anderes Profil bieten: vertraglich festgelegte Cashflows und potenziell eine höhere Ertragsdichte pro Megawatt.

Bitdeer schürft weiterhin Bitcoin

Die Umstellung bedeutet keinen Ausstieg aus dem Bitcoin-Mining.

Bitdeer schürfte im Juni 990 BTC, was einem Anstieg von 7,5 % gegenüber dem Vormonat entspricht, und setzte dabei weiterhin eigene Mining-Maschinen ein. Im August stellte das Unternehmen zudem etwa 1,93 EH/s an Bitcoin-Mining-Kapazität für ein 28-MW-Co-Mining-Projekt mit Windkraft in Texas bereit.

Die Strategie verfolgt zunehmend zwei Gleise. Bitdeer baut seine Bitcoin-Produktion zwar weiter aus, doch sein KI-Geschäft wird zu groß, um es noch als Nebengeschäft zu betrachten. Sollten die Projekte im Wert von 7 Milliarden US-Dollar in Verträge umgewandelt werden, könnte das Unternehmen letztlich weniger wie ein reiner Krypto-Miner und mehr wie ein hybrider Betreiber digitaler Infrastruktur bewertet werden.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.