Grayscale plant, seinen Ethereum-Staking-Exchange-Traded-Fund (ETHE) und seinen Solana-Staking-ETF (GSOL) so anzupassen, dass die Staking-Erträge in Bargeld umgewandelt und mindestens einmal pro Quartal an die Anteilseigner ausgeschüttet werden.
Grayscale zahlt vierteljährliche Barauszahlungen aus ETH- und SOL-Staking-Prämien: Ein Blick auf die Funktionsweise

Das Wichtigste auf einen Blick
- Grayscale beantragt in seinem Antrag, die Staking-Erträge von ETHE und GSOL ab etwa dem 7. August in vierteljährliche Barauszahlungen umzuwandeln.
- GSOL setzt derzeit 100 % seiner SOL-Bestände für das Staking ein und erzielt damit Brutto-Staking-Erträge von rund 6,1 % pro Jahr.
- Ethereum notiert bei rund 1.857 US-Dollar und Solana bei rund 75,89 US-Dollar; beide verzeichnen innerhalb von 24 Stunden einen Rückgang von unter 1 %.
Der Antrag
Der Onchain-Analyst Wu Blockchain berichtete in einem Beitrag auf X über die Neuigkeiten und führte an, dass die vorgeschlagenen Änderungen die Trusts dazu verpflichten würden, „die Netto-Staking-Erträge regelmäßig entweder in Form von Sachleistungen oder nach einem Barverkauf mindestens vierteljährlich auszuschütten“.
Im Falle einer Verabschiedung würde jeder Trust den durch Staking verdienten Ether (ETH) oder Solana (SOL) mindestens vierteljährlich in Bargeld umwandeln und den Erlös umgehend ausschütten, nachdem die nicht bereits vom Sponsor übernommenen Kosten gedeckt wurden. Die Änderung soll um den 7. August in Kraft treten und den Anlegern einen vorhersehbaren Ausschüttungskalender anstelle von Ad-hoc-Ausschüttungen bieten.
Für diese Vorgehensweise gibt es bereits einen konkreten Präzedenzfall: Bei der Ausschüttung von ETHE im Januar 2026 wurden rund 0,083 US-Dollar pro Anteil ausgezahlt, was einer Gesamtsumme von etwa 9,39 Millionen US-Dollar entsprach – ein frühes Beispiel dafür, wie eine standardisierte vierteljährliche Ausschüttung in großem Maßstab künftig aussehen könnte.
Wie viel Anleger tatsächlich erhalten
Der neue Zeitplan legt den Zeitpunkt fest, nicht die Beträge, und die Ausschüttungen werden weiterhin davon abhängen, wie viel ETH oder SOL die Trusts tatsächlich staken, wie viel durch Gebühren aufgezehrt wird und wie die steuerliche Behandlung der einzelnen Fonds aussieht. Gemäß den Vorschriften für Grantor-Trusts würden US-Inhaber ihren anteiligen Anteil an den Staking-Erträgen als steuerpflichtiges Einkommen erfassen, sobald der Trust diese erhält (unabhängig davon, wann das Geld später auf den Konten der Anteilseigner eingeht), während der Verkauf von ETH oder SOL zur Finanzierung einer Ausschüttung separat Kapitalgewinne oder -verluste auslösen könnte.
Die zugrunde liegende Rendite von GSOL vermittelt einen Eindruck davon, was zu erwarten ist, da der Fonds 100 % seiner SOL-Bestände staket und derzeit Brutto-Staking-Prämien von etwa 6,1 % jährlich generiert, wobei der in Bargeld umgewandelte und ausgezahlte Betrag jedoch um Gebühren und etwaige Steuerabzüge bereinigt ist.
Grayscale hat in diesem Jahr auch die Kosten auf der Solana-Seite gesenkt, da die Sponsorgebühr von GSOL mit Wirkung zum 25. Juni von 0,35 % auf 0,19 % gesunken ist, während die Staking-Gebühr ebenfalls von 23 % auf 7 % gesenkt wurde, sodass ein größerer Teil dieser Rendite den Anteilseignern zugutekommt.
Ein umkämpftes Feld für Staking-ETFs
Der Schritt von Grayscale erfolgt inmitten eines sich verschärfenden Wettbewerbs um das Angebot von Staking-fähigen Krypto-Exchange-Traded Funds (ETFs). Morgan Stanley reichte im Juli eigene S-1-Änderungsanträge für Spot-Ether- und Solana-ETFs ein und benannte Coinbase als Verwahrstelle und Staking-Anbieter bei einer Sponsorgebühr von 0,14 %; dabei plant der Ether-Trust, 50 % bis 80 % seiner Bestände zu staken, und der Solana-Trust sogar bis zu 100 %.
Bitcoin.com News berichtete zudem, dass der ursprüngliche Solana-ETF von Grayscale mit Staking in der Anfangsphase eine nominelle Rendite von über 77 % erzielte, bevor sich diese auf das aktuelle Niveau normalisierte.
Die Frage der Ausschüttung ist zu einem eigenständigen Wettbewerbsfaktor geworden, da eine vorhersehbare vierteljährliche Barausschüttung für Berater und Privatanleger leichter zu modellieren ist als Prämiengutschriften, die sich ungleichmäßig im Nettoinventarwert eines Fonds niederschlagen.
Allerdings müssen die Änderungen noch vor dem 7. August die übliche Prüfung durch die SEC durchlaufen, und die ersten vierteljährlichen Ausschüttungen nach der neuen Struktur würden in den darauf folgenden Monaten erfolgen. Ether notiert derzeit bei rund 1.857 US-Dollar und Solana bei rund 75,89 US-Dollar; beide sind in den letzten 24 Stunden leicht gefallen.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.











