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Der Apollo-Computer der NASA hat 2019 Bitcoin geschürft, doch heute würde das ewig dauern

Der Computer, der die Apollo-Astronauten zum Mond führte, war einst für die Berechnungen beim Bitcoin-Mining zuständig, und ein viraler Clip zu diesem Stunt sorgt diese Woche erneut für Aufsehen in den Krypto-Timelines.

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Der Apollo-Computer der NASA hat 2019 Bitcoin geschürft, doch heute würde das ewig dauern

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Ken Shirriffs Team brachte 2019 einen Apollo-Navigationscomputer dazu, alle 10,3 Sekunden einen Bitcoin-Hash zu berechnen.
  • Die Hashrate von Bitcoin erreichte im September 2026 934 EH/s – etwa das 14-Fache der 65 EH/s, mit denen das Team zu kämpfen hatte.
  • Bei der heutigen Hashrate würde die Maschine etwa das 13-Millionenfache des Alters des Universums benötigen, um einen Block zu finden.

Der Clip, der wieder auftauchte

Krypto-Medien haben die Geschichte heute früh erneut verbreitet und erklärt, dass der Informatiker Ken Shirriff es geschafft hat, einen Apollo-Navigationscomputer so zu programmieren, dass er Bitcoin schürft. Shirriff veröffentlichte das Projekt erstmals im Juli 2019 auf seinem Blog, was damals bei mehreren beliebten Medienhäusern für Berichterstattung sorgte.

Der Grund, warum die Geschichte weiterhin das Interesse von Krypto-Enthusiasten weckt, ist einfach: Sie stellt einen der berühmtesten Computer der Geschichte dem leistungsstärksten Rechennetzwerk der Erde gegenüber, und die Kluft zwischen beiden erklärt das Proof-of-Work-Verfahren – das Mining-System von Bitcoin – besser als jedes Diagramm.

Die Maschine auf dem Prüfstand

Der Apollo Guidance Computer (AGC) übernahm bei den Apollo-Missionen die Navigation und die Triebwerkssteuerung. Laut Shirriff wiegt er etwa 70 Pfund, verfügt über 2K Wörter RAM (etwa 4 Kilobyte), 36K Wörter Nur-Lese-Speicher und kann etwa 40.000 Additionen pro Sekunde ausführen.

Dieses spezielle Gerät war nie im Weltraum im Einsatz, doch Shirriff glaubt, dass es in LTA-8, einem Testmodell der Mondlandefähre, verbaut war und sein privater Besitzer es in den 1970er Jahren auf einem Schrottplatz aufgriff, nachdem die NASA es ausgemustert hatte. Shirriff restaurierte es gemeinsam mit Mike Stewart, Carl Claunch und Marc Verdiell, dem Ingenieur hinter dem YouTube-Kanal „Curiousmarc“.

Wie langsam sind 10,3 Sekunden?

Shirriff schrieb den Mining-Code in der Assemblersprache AGC. Der Computer benötigte 5,15 Sekunden, um einen einzelnen SHA-256-Hash zu berechnen – die kryptografische Funktion, die Bitcoin verwendet. Da beim BTC-Mining jeder Block-Header zweimal gehasht wird, ergibt das 10,3 Sekunden pro Bitcoin-Hash.

Um zu beweisen, dass der Code funktionierte, gab er Block 286.819 ein – einen Block, der bereits gemined worden war –, und der AGC lieferte das richtige Ergebnis, verdiente dabei jedoch keinen einzigen Satoshi.

Der „Moon Computer“ ist nicht einmal der langsamste Miner in Shirriffs Sammlung. Er hat auch auf einem IBM-1401-Mainframe aus den frühen 1960er Jahren gemined, der 80 Sekunden pro Hash benötigte, während ein Xerox Alto aus dem Jahr 1973 1,5 Hashes pro Sekunde schaffte.

Im Jahr 2019 lief das Bitcoin-Netzwerk mit etwa 65 Exahashes pro Sekunde (EH/s) – das sind 65 Quintillionen Hashes pro Sekunde. Bei diesem Schwierigkeitsgrad berechnete Shirriff, dass der AGC im Durchschnitt etwa 4×10^23 Sekunden benötigen würde, um einen Block zu finden. Da das Universum etwa 4,3×10^17 Sekunden alt ist, bedeutete dies „etwa das Millionenfache des Alters des Universums“.

Was sagen die Berechnungen für 2026 aus?

Das Netzwerk ist seitdem stark gewachsen, und die Hashrate von Bitcoin lag nach der Schwierigkeitsanpassung am 5. September bei 934 EH/s, wodurch die Mining-Schwierigkeit um 1,31 % auf 127,45 Billionen stieg. Das ist etwa das 14-Fache der Hashrate, mit der Shirriff zu kämpfen hatte.

Skaliert man seine Schätzung um diesen Faktor, würde der AGC nun etwa 5,8×10²⁴ Sekunden benötigen, um einen Block zu finden – das entspricht etwa dem 13-Millionenfachen des Alters des Universums. Die nächste Schwierigkeitsanpassung wird in Kürze erwartet. Einem aktuellen Bericht zufolge stieg der Hashpreis (der Ertrag, den Miner pro Einheit Rechenleistung erzielen) um 22,24 % auf 39,63 $ pro Petahash pro Tag, während die Gebühren nur 0,43 % der Miner-Belohnungen ausmachten.

Damit ist die Blocksubvention der Hauptgrund, warum die Maschinen weiterlaufen. Der Bitcoin-Preis erreichte gestern 81.000 US-Dollar – ein willkommener Aufschwung für eine Branche, deren Schwierigkeitsgrad 13 % unter dem Wert zu Jahresbeginn liegt.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.