Ein neuer Gesetzentwurf, der von Jean-Noël Barrot, dem Minister für Europa und auswärtige Angelegenheiten, vorgelegt wurde, sieht vor, den Austausch von Daten über Kryptowährungstransaktionen mit 48 Ländern auszuweiten, um Steuerhinterziehung einzudämmen. Der Gesetzentwurf würde den automatischen Austausch dieser Daten mit Ländern außerhalb der EU ermöglichen.
Frankreich treibt Gesetzentwurf zum Austausch von Steuerdaten zu Kryptowährungen mit 48 Ländern voran

Das Wichtigste auf einen Blick
- Frankreich hat einen Gesetzentwurf zur Umsetzung des CARF-Rahmenwerks vorgelegt, der den Austausch von Daten über Krypto-Nutzer mit 48 Ländern vorsieht.
- Der Gesetzentwurf beschleunigt die Datenerhebung und löst bei französischen Krypto-Besitzern Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes aus.
- Ein Steuerbeamter, der angeblich Daten verkauft haben soll, hat zu einer Zunahme gewalttätiger Überfälle auf Krypto-Besitzer beigetragen.
Frankreich strebt mit neuem Gesetzentwurf automatischen Austausch von Kryptodaten an
Frankreich verschärft die Aufsicht über Krypto-Nutzer und strebt ein höheres Maß an Kontrolle und Transparenz bei Krypto-Transaktionen an.
Am 17. Juli legte Jean-Noël Barrot, der französische Minister für Europa und auswärtige Angelegenheiten, im Senat den Gesetzentwurf 921 vor, der die Umsetzung eines multilateralen Abkommens zum automatischen Informationsaustausch im Rahmen des von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) entwickelten „Crypto-Asset Reporting Framework“ (CARF) zum Ziel hat.
Der Gesetzentwurf zielt darauf ab, das CARF-Rahmenwerk in Frankreich gesetzlich zu verankern und damit den Austausch spezifischer Krypto-Informationen mit 48 Ländern zu ermöglichen, die ebenfalls dem im November 2024 in Paraguay unterzeichneten Abkommen beigetreten sind.
Zu den ausgetauschten Daten würden bestimmte Transaktionen, Benutzernamen, Adressen, Steueridentifikationsnummern, der Wohnsitz sowie der Gesamtwert der im Berichtszeitraum getätigten Transaktionen gehören.
Der Gesetzentwurf würde es Frankreich ermöglichen, den automatischen Austausch von Krypto-Informationen international auszuweiten, da sich die EU-Staaten bereits darauf vorbereiten, diese Daten im Rahmen der DAC-8-Richtlinie auszutauschen, die am 30. September 2027 in Kraft treten wird.
Nach der Verabschiedung werden sich die Datenerfassungsmaßnahmen des französischen Staates beschleunigen – vor dem Hintergrund, dass die meisten der sogenannten „Wrench-Angriffe“, bei denen es zu Gewalt im Zusammenhang mit Kryptowährungsdiebstählen kommt, in Frankreich stattfinden.
Laut dem jüngsten Bericht von Chainalysis haben die französischen Behörden bis 2026 30 öffentlich bekannte Vorfälle registriert, doch die Institution räumt ein, dass die tatsächliche Zahl höher liegen könnte. Der Bericht erklärt, dass der Anstieg dieser Vorfälle darauf zurückzuführen ist, dass ein französischer Steuerbeamter im Großraum Paris angeblich Daten über vermögende französische Kryptowährungsbesitzer verkauft hat.
Die Zunahme dieser Vorfälle und die zunehmend invasiven Praktiken der Datenerhebung haben französische Kryptowährungsbesitzer alarmiert, die nun Ziel von Entführungen und „Homejackings“ sind.
Eine Richtlinie, wonach Krypto-Nutzer ihre selbst verwahrten Bestände den Steuerbehörden melden müssen, wurde Anfang dieses Jahres fallen gelassen. Abgeordnete sprachen sich dagegen aus, da es unmöglich sei, die Richtigkeit dieser Meldungen zu überprüfen.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












