Die Finanzierungen für Krypto-Start-ups erholten sich im zweiten Quartal 2026 deutlich: Investoren stellten im Rahmen von 384 Transaktionen rund 5,7 Milliarden US-Dollar bereit. Die Erholung wurde durch größere Finanzierungen in späteren Phasen vorangetrieben, während die Mittelbeschaffung für neue Krypto-Start-up-Fonds weiterhin ungewöhnlich schwach ausfiel.
Die Finanzierungen durch Krypto-VCs steigen im zweiten Quartal 2026 um 31 % auf 5,7 Milliarden US-Dollar

Wichtigste Erkenntnisse
- Die Krypto-VC-Finanzierungen erreichten im 2. Quartal 2026 5,68 Mrd. US-Dollar, was einem Anstieg von 31 % entspricht, da Transaktionen in späteren Phasen den Aufschwung vorantrieben.
- Galaxy Research stellte fest, dass 78 % des Kapitals an etablierte Unternehmen flossen, was auf eine selektivere Finanzierung hindeutet.
- Die langsame Gründung neuer Fonds könnte Investoren dazu bewegen, auf ETFs und andere liquide Krypto-Anlageinstrumente auszuweichen.
Krypto-VC-Firmen investieren Mittel in 384 Transaktionen im 2. Quartal
Das Krypto-Risikokapital zeigt wieder Lebenszeichen, doch das Geld fließt ganz anders als während früherer Haussephasen. Laut Galaxy Research investierten Risikokapitalfirmen im zweiten Quartal 5,68 Mrd. US-Dollar in Krypto- und Blockchain-Unternehmen, was einem Anstieg von 31 % gegenüber dem ersten Quartal entspricht. Die Anzahl der Transaktionen stieg um bescheidenere 10 % auf 384, was zeigt, dass eher größere Finanzierungen als ein breiter Anstieg der Start-up-Aktivitäten den Aufschwung antrieben. In der ersten Hälfte des Jahres 2026 beliefen sich die gesamten Krypto-VC-Investitionen auf 10,02 Milliarden US-Dollar bei 744 Transaktionen. Sollte sich dieses Tempo fortsetzen, würde sich der Jahreswert auf rund 20,04 Milliarden US-Dollar belaufen – knapp unter den 20,3 Milliarden US-Dollar von 2025, aber deutlich über den Werten des Abschwungs in den Jahren 2023 und 2024.

Krypto-Unternehmen in der Spätphase gewinnen das Rennen um Kapital
Das deutlichste Signal aus dem 2. Quartal ist die Konzentration. Unternehmen in fortgeschrittenen Phasen erhielten etwa 78 % des gesamten investierten Kapitals, während jüngere Start-ups die restlichen 22 % erhielten. Gemessen an der Anzahl der Transaktionen blieb die Aktivität in der Frühphase jedoch bedeutend, wobei Pre-Seed-Runden etwa 21 % der abgeschlossenen Transaktionen ausmachten.
Auch das Medianvolumen der Krypto-Transaktionen erreichte mit 4,9 Millionen US-Dollar einen Rekordwert, obwohl die gemeldeten Unternehmensbewertungen gegenüber ihren Höchstständen von Ende 2025 stark zurückgingen.
Handels-, Börsen-, Investitions- und Kreditunternehmen dominierten das Quartal und zogen rund 3,52 Milliarden US-Dollar an, was etwa drei Fünfteln des gesamten eingesetzten Risikokapitals entspricht. DeFi folgte mit rund 478 Millionen US-Dollar, während auch die Bereiche Datenschutz, Tokenisierung, KI, Infrastruktur und Zahlungsverkehr Finanzmittel erhielten.
Die USA ziehen weiter davon
Amerikanische Start-ups sicherten sich einen überproportionalen Anteil der Mittel. Unternehmen mit Hauptsitz in den USA erzielten 73,5 % des investierten Kapitals und 39,1 % aller Transaktionen. Das Vereinigte Königreich belegte mit 4 % den zweiten Platz beim Kapital, gefolgt von Frankreich mit 3,2 %. Bei der Anzahl der Transaktionen folgten das Vereinigte Königreich und Singapur den USA. Das ist von Bedeutung, da sich das Kapital zunehmend auf Märkte mit einer besser ausgebauten Finanzinfrastruktur, klareren Vorschriften und größeren Pools institutioneller Investoren konzentriert.

Die Kapitalbeschaffung bleibt das schwache Glied
Hinter der Erholung bei den Start-up-Investitionen verbirgt sich eine schwierigere Situation für Venture-Manager. Nur fünf neue, auf Kryptowährungen spezialisierte Fonds haben im zweiten Quartal Kapital eingeworben – so wenige in einem Quartal wie seit 2019 nicht mehr. Diese Fonds zogen insgesamt rund 3,9 Milliarden US-Dollar an.
Diese Diskrepanz deutet darauf hin, dass institutionelle Anleger zwar weiterhin ein Engagement im Kryptobereich anstreben, jedoch zunehmend liquide Anlageinstrumente wie Krypto-Spot-ETFs und Treasury-Unternehmen für digitale Vermögenswerte gegenüber Venture-Fonds mit langer Laufzeit bevorzugen.
Für den Markt ist dies die wichtigste Erkenntnis: Das Krypto-VC-Geschäft erholt sich, doch das Kapital wird selektiver, institutioneller und konzentriert sich zunehmend auf etablierte Unternehmen.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












