Während die Generaldirektion für Finanzstabilität, Finanzdienstleistungen und Kapitalmarktunion der EU eine Konsultation eingeleitet hat, um zu entscheiden, ob die Bestimmungen des MiCA zu Stablecoins überprüft werden sollen, haben mehrere EU-Diplomaten erklärt, dass die Entscheidung bereits gefallen sei und auch andere neue Technologien umfassen werde.
EU will MiCA-Überprüfung vorantreiben und Regeln für Stablecoins aus Nicht-EU-Ländern ins Visier nehmen

Das Wichtigste auf einen Blick
- Die EU beabsichtigt, den MiCA-Rahmen zu überarbeiten, um den Betrieb bisher ausgeschlossener ausländischer Stablecoins wie Tether zu ermöglichen.
- Diese regulatorische Überprüfung ist stark vom US-amerikanischen GENIUS Act und Trumps stabilcoin-freundlicher Politik beeinflusst.
- Die Diplomaten werden zudem eine Ausweitung des Rahmens in Betracht ziehen, um neu entstehende tokenisierte Zahlungen und Einlagen zu regulieren.
EU wird MiCA-Bestimmungen für Stablecoins überarbeiten
Die Europäische Union (EU) hat Berichten zufolge bereits beschlossen, den aktuellen Rechtsrahmen für die Lizenzierung und den Betrieb von Kryptowährungen und Stablecoins in der Eurozone zu überarbeiten, obwohl ihre Generaldirektion für Finanzstabilität, Finanzdienstleistungen und Kapitalmarktunion derzeit noch prüft, ob eine Überarbeitung erforderlich ist oder der Rahmen in seiner jetzigen Form beibehalten werden sollte.
Europäische Diplomaten haben bekannt gegeben, dass die EU beabsichtigt, den „Markets in Crypto Assets“-Rahmen (MiCA), der Kryptowährungen in der gesamten Region regelt, anzupassen, um das Problem der Stablecoin-Emittenten aus Nicht-EU-Ländern anzugehen, die aufgrund der festgelegten Anforderungen von der Lizenzierung ausgeschlossen wurden.
Die Überprüfung würde auch durch die Verabschiedung des GENIUS-Gesetzes in den USA und die Förderung von Stablecoins durch die Trump-Regierung beeinflusst werden.
Der derzeitige Rechtsrahmen ließ die größten ausländischen Stablecoin-Emittenten, darunter Tether, unberücksichtigt – eine Situation, die der Gesetzgeber nun angehen möchte. Patrick Hansen, Senior Director für EU-Strategie und -Politik bei Circle, schlug Alarm hinsichtlich der Auswirkungen auf europäische Krypto-Nutzer und betonte, dass die derzeitige Umsetzung von MiCA diese „entweder ungeschützt oder abgeschnitten“ lasse und dass diese Auslassung „eine erhebliche Lücke“ darstelle.
Darüber hinaus würde sich der neue Rechtsrahmen auch mit dem Aufkommen neuer Technologien wie der Tokenisierung befassen, da Diplomaten prüfen würden, ob MiCA auf neue tokenisierte Zahlungsmittel und Einlagen ausgeweitet werden sollte.
„Eine Wiederaufnahme der Beratungen scheint zum jetzigen Zeitpunkt unvermeidlich, nicht nur angesichts der von mehreren europäischen Institutionen (nicht zuletzt der EZB) geäußerten Position, sondern auch, um den jüngsten regulatorischen und technologischen Entwicklungen weltweit Rechnung zu tragen“, erklärte ein namentlich nicht genannter Diplomat gegenüber Euronews.
Zwar endete die Übergangsfrist der MiCA für Krypto-Asset-Dienstleister (CASPs) gerade erst am 1. Juli, doch wurde der Rechtsrahmen bereits am 16. Mai 2023 vom Rat der EU verabschiedet, was bedeutet, dass viele seiner Bestimmungen auf Gegebenheiten basieren, die mehr als drei Jahre zurückliegen – ein langer Zeitraum für eine innovationsgetriebene Branche wie die Kryptowirtschaft.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












