Die SEC hat gerade einem begrenzten Teil des US-Aktienmarktes die Erlaubnis erteilt, etwas zu tun, das eher nach Kryptowährung als nach Wall Street klingt: den Handel mit tokenisierten Aktien über automatisierte On-Chain-Market-Maker und Liquiditätspools. Im Rahmen einer am 17. September genehmigten Ausnahmeregelung dürfen bestimmte Handelsplätze vorübergehend tokenisierte NMS-Aktien handeln, während die Aufsichtsbehörde das Experiment beobachtet, öffentliche Handelsdaten sammelt und überlegt, welche Regeln als Nächstes gelten sollen.
Die SEC öffnet die Tür für den Handel mit Wall-Street-Aktien auf der Blockchain

Das Wichtigste auf einen Blick
- Die SEC hat am 17. September den begrenzten Handel mit tokenisierten NMS-Aktien genehmigt.
- Die SEC-Vorschriften erlauben es TSVs, im Rahmen einer vorübergehenden Ausnahmeregelung automatisierte Market Maker zu nutzen.
- Die SEC wird öffentliche Handelsdaten auswerten, bevor sie längerfristige Vorschriften festlegt.
Wall Street erlebt einen On-Chain-Testlauf
Eine US-Aktie kann nun in einen Bereich vordringen, der normalerweise mit dem Kryptohandel in Verbindung gebracht wird. Am 17. September genehmigte die Securities and Exchange Commission ihre vorübergehende „Innovation Exemption“, die den begrenzten Handel mit tokenisierten NMS-Aktien über automatisierte On-Chain-Market-Maker und Liquiditätspools ermöglicht.
Die SEC lässt nicht einfach alles durch. Sie setzt dem Experiment Grenzen, sammelt Daten und beobachtet, wie sich der Bereich der tokenisierten Real-World-Assets (RWAs) weiterentwickelt.
Aktien treffen auf den Liquiditätspool
Im Rahmen der Ausnahmeregelung erhalten qualifizierte „Tokenized Securities Venues“ (TSVs) vorübergehend Schutz vor der Sorge, dass ihre Aktivitäten sie zu einer „Börse“ im Sinne des Securities Exchange Act von 1934 machen könnten.
Das bedeutet, dass tokenisierte Aktien über automatisierte Market Maker und Liquiditätspools gehandelt werden können – Mechanismen, die eher aus dem Bereich der dezentralen Finanzen (DeFi) bekannt sind. Anstatt sich vollständig auf die traditionelle Börsenstruktur zu verlassen, können Software und Kapitalpools dazu beitragen, den Handel zu erleichtern.
Es gibt jedoch einen Haken. TSVs müssen Bedingungen erfüllen, die öffentliche Bekanntmachungen, Transaktionstransparenz, die Koordination von Handelsaussetzungen, die Aufbewahrung von Unterlagen und technische Sicherheitsvorkehrungen umfassen. Symbolbeschränkungen und Volumenobergrenzen, die an Limit-Up- und Limit-Down-Stufen geknüpft sind, sorgen zudem dafür, dass das Experiment in einem begrenzten Rahmen bleibt.
Die SEC will die Belege sehen
Die Aufsichtsbehörde verlangt zudem einen detaillierten Nachweis darüber, was in diesen Märkten vor sich geht. Transaktionsinformationen in US-Dollar müssen in regelmäßigen Abständen öffentlich zugänglich sein, darunter Preis, Umfang, Zeitpunkt und die Adresse des Liquiditätspools. Auch die Poolgröße zum Tagesende und das tägliche Handelsvolumen müssen offengelegt werden.
Im Grunde verwandelt die US-Wertpapieraufsichtsbehörde das Experiment in ein regulatorisches Labor. Anstatt dauerhafte Regeln festzulegen, bevor sie den Mechanismus in Aktion gesehen haben, können die Regulierungsbehörden den tatsächlichen Handel beobachten und die daraus resultierenden Daten analysieren. SEC-Kommissar Mark Uyeda beschrieb diesen Ansatz als eine Möglichkeit, „verantwortungsbewusst zu experimentieren, zu lernen und alte Schutzmaßnahmen auf neue Kontexte zu übertragen“.
Liquiditätsanbieter erhalten eine eigene Spur
Die Ausnahmeregelung bietet zudem maßgeschneiderte Erleichterungen für bestimmte Liquiditätsanbieter, die ihr eigenes Kapital in diese Märkte investieren, sofern sie die Offenlegungs- und Aufzeichnungspflichten erfüllen.
Interessanterweise nannte Uyeda Geldmarktfonds, Indexfonds und börsengehandelte Fonds als Beispiele für Produkte oder Modelle, die von der Ausnahmeregelungsbefugnis der SEC profitierten, bevor sie zu festen Bestandteilen der modernen Finanzwelt wurden.
Das Experiment geht der Regelgebung voraus
Die SEC bittet nun um öffentliches Feedback, gestützt auf Kennzahlen, Fallstudien, Vorfallanalysen und Erfahrungen aus Live- oder Testumgebungen. Andererseits könnte alles, was innerhalb dieser tokenisierten Märkte geschieht, die dauerhaften Regeln beeinflussen, denen sie letztendlich unterliegen werden.
Die Wall Street hat Jahrzehnte damit verbracht, von Papierzertifikaten zum elektronischen Handel überzugehen. Nun lässt die SEC zu, dass ein kontrollierter Teil davon in Liquiditätspools gelangt, noch bevor das endgültige Regelwerk überhaupt verfasst wurde.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.











