Die Bank of England hat ihre endgültigen Leitlinien und Regelungsentwürfe für systemrelevante Stablecoins veröffentlicht und dabei Teile ihres früheren Vorschlags abgeschwächt. Die Zentralbank verzichtete auf Obergrenzen für den individuellen Besitz und schlug stattdessen eine vorübergehende Emissionsobergrenze von 52,9 Milliarden US-Dollar (40 Milliarden Pfund) für jeden systemrelevanten Stablecoin vor.
Die Bank of England hebt die Obergrenzen für Stablecoin-Nutzer auf und legt ein Emissionslimit von 53 Milliarden US-Dollar fest

Das Wichtigste auf einen Blick
- Die Bank of England hat die Nutzerobergrenzen von 26.000 US-Dollar (20.000 Pfund) aufgehoben und durch eine Emissionsobergrenze von 52,9 Mrd. US-Dollar (40 Mrd. Pfund) ersetzt.
- Die neuen Vorschriften lockern die Mindestreserveanforderungen und erlauben neuen Emittenten einen Anteil von bis zu 95 % an britischen Staatsanleihen.
- Die Bank of England strebt an, die Vorschriften für systemrelevante Stablecoins bis Ende 2026 endgültig festzulegen.
Die Bank of England überarbeitet die Stablecoin-Regeln, um Wachstum zu fördern
Die Bank of England hat Schritte unternommen, um ihr Regulierungssystem für systemrelevante Stablecoins für Emittenten praktikabler zu gestalten, und hat endgültige Grundsatzpositionen sowie Regelungsentwürfe veröffentlicht, die mehrere im letzten Jahr vorgeschlagene Maßnahmen lockern.
Der Rahmen gilt hauptsächlich für auf Pfund Sterling lautende systemrelevante Stablecoins, die die Bank als Token definiert, die im Zahlungsverkehr weit verbreitet werden könnten und Risiken für die Finanzstabilität des Vereinigten Königreichs darstellen. Diese Emittenten würden gemeinsam von der Bank und der Financial Conduct Authority (FCA) reguliert. Die FCA wird die Emission, die Verwahrung und die Zulassung zum Handel für in Großbritannien emittierte, qualifizierte Stablecoins überwachen, während die Bank die systemischen Zahlungsrisiken beaufsichtigen wird.
Die Zentralbank erklärte, sie plane, ihren Verhaltenskodex bis Ende 2026 fertigzustellen. Nach Fertigstellung gelten die Regeln für anerkannte systemrelevante Stablecoin-Emittenten.
Emissionsbeschränkungen ersetzen Obergrenzen für Nutzer
Die bedeutendste Änderung ist die Streichung der vorgeschlagenen individuellen Besitzgrenzen. In ihrer Konsultation von 2025 hatte die Bank Obergrenzen von 26.440 US-Dollar (20.000 Pfund) pro Person und 13,2 Millionen US-Dollar (10 Millionen Pfund) pro Unternehmen für jede Kryptowährung in Betracht gezogen.
Nach Widerstand seitens der Branche ersetzte sie diesen Ansatz durch eine vorübergehende Emissions-„Sicherheitsgrenze“, die zunächst auf 52,9 Milliarden US-Dollar (40 Milliarden Pfund) pro systemrelevanter Stablecoin festgelegt wurde. Die Bank erklärte, dies sei einfacher umzusetzen und schränke dennoch die Risiken für die Kreditvergabe ein, während sich das Finanzsystem an Stablecoins anpasst.
Die Obergrenze wird regelmäßig überprüft und aufgehoben, sobald die Bank davon überzeugt ist, dass die Risiken für die Kreditvergabe und die Kreditversorgung der Banken eingedämmt wurden. Die Zentralbank erklärte, sie lehne Alternativen wie Transaktionslimits ab, da diese große Kapitalflüsse von Bankeinlagen hin zu Stablecoins möglicherweise nicht verhindern könnten.
Der verbesserte Rahmen wird eingeführt, während Stablecoins weiterhin ein rasantes Wachstum verzeichnen und zum 22. Juni eine Marktkapitalisierung von 315,3 Milliarden US-Dollar aufweisen.
Reservevorschriften gelockert, bleiben aber konservativ
Die Bank hat zudem ihre Vorschriften für die Deckung durch Sicherheiten gelockert. Anstatt von den Emittenten zu verlangen, 60 % der Reserven in kurzfristigen britischen Staatsanleihen und 40 % in unverzinslichen Einlagen bei der Bank of England zu halten, beträgt die Anforderung im Gleichgewichtszustand nun 70 % kurzfristige britische Staatsanleihen und 30 % unverzinsliche Zentralbankeinlagen.
Für Emittenten, die bei der Einführung systemrelevant sind, wird die Bank einen schrittweisen Ansatz zulassen. Diese Unternehmen dürfen während ihrer Skalierungsphase bis zu 95 % der Deckung in britischen Staatsanleihen halten. Die Bank wird zudem britische Staatsanleihen mit einer Restlaufzeit von bis zu sechs Monaten zulassen, wobei nur zulässige, auf Pfund Sterling lautende Staatsanleihen verwendet werden dürfen.
Einlagen bei Geschäftsbanken sind als Sicherheiten nicht zulässig. Die Bank erklärte, deren Zulassung würde finanzielle und operative Risiken sowie eine potenzielle Ansteckungsgefahr zwischen Stablecoins und dem gesamten Bankensystem mit sich bringen.
Der Rahmen umfasst zudem Kapital, Absicherung, Rücknahmen und Ausfallregelungen. Die Bank bestätigte Pläne für eine Zentralbank-Liquiditätsfazilität, die als Liquiditätssicherung für systemrelevante Stablecoin-Emittenten dienen soll. Das Ergebnis ist ein Regelwerk, das zwar weiterhin vorsichtig ist, aber weniger restriktiv als der erste Entwurf. Für Stablecoin-Unternehmen ist die Botschaft klarer: Das Vereinigte Königreich möchte, dass Stablecoins in Pfund Sterling an Bedeutung gewinnen, jedoch nur innerhalb eines Rahmens, der auf Liquidität, Rückkaufrechten und Finanzstabilität basiert. Währungsumrechnung basierend auf einem Kurs von 1 £ = 1,32209 $ (Oanda)
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












