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Warum die brasilianische Zentralbank Stablecoins als elektronische Zahlungsmittel einstufen will

Bei einer Anhörung im brasilianischen Kongress betonte Fábio Araújo, Berater der Abteilung für Finanzmarktregulierung (Denor), dass Stablecoins im Gegensatz zu anderen Krypto-Vermögenswerten spezifische Merkmale aufweisen, die besser reguliert werden könnten, wenn sie als Geldinstrumente statt als digitale Vermögenswerte eingestuft würden.

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Warum die brasilianische Zentralbank Stablecoins als elektronische Zahlungsmittel einstufen will

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Die brasilianische Zentralbank argumentierte, dass Stablecoins elektronisches Geld seien, und ebnete damit den Weg für strenge neue Vorschriften.
  • Die Krypto-Vereinigung Abcripto wies diese Sichtweise zurück und warnte, dass diese Einstufung die lokale Einführung von Stablecoins behindern werde.
  • Die Bank glich zudem die Aufsicht über VASP an die Wertpapiervorschriften an und drohte kleineren Krypto-Unternehmen mit der Schließung.

Die brasilianische Zentralbank drängt auf eine Regulierung von Stablecoins als elektronisches Geld

Die Debatte um Stablecoins nimmt in Brasilien Gestalt an, und die Stellungnahme der Zentralbank bietet einen Einblick darin, was passieren könnte und wie diese Instrumente in der künftigen Regulierung berücksichtigt werden könnten.

Bei einer Anhörung am Dienstag im Ausschuss für wirtschaftliche Entwicklung des Kongresses legte die Zentralbank ihren Standpunkt dar und betonte, dass Stablecoins als elektronische Geldinstrumente betrachtet werden sollten – eine Haltung, die von einem Großteil der Krypto-Branche abgelehnt wird.

Infographic on Brazil's Central Bank's Stance on stablecoin regulation

Fábio Araújo, Berater der Abteilung für die Regulierung des Finanzsystems (Denor), die die Zentralbank in Regulierungsfragen berät, argumentierte, dass sich Stablecoins von anderen Vermögenswerten wie Bitcoin unterscheiden und dass sich auch ihre Regulierung davon unterscheiden sollte.

Araújo erklärte, dass digitale Vermögenswerte, darunter Bitcoin und Ether, einzigartige Vermögenswerte darstellten und Mechanismen böten, die Knappheit, Übertragbarkeit und Überprüfbarkeit von sich aus garantierten.

„Bei Stablecoins ist das anders … Ein Stablecoin sollte als realer Vermögenswert betrachtet werden, und genauer gesagt: Wenn er Merkmale aufweist, die mit Zahlungsmitteln vereinbar sind, sollte er als eine Form von Geldinstrument verstanden werden“, betonte er.

Auch wenn diese Stellungnahme weder endgültig noch abschließend ist, definiert sie doch die Haltung der Zentralbank zu diesem Thema, während sich der Kongress darauf vorbereitet, den Gesetzentwurf 4308/2024 zu beraten, der 2024 vom Abgeordneten Aureo Ribeiro eingebracht wurde, um die Vorschriften für Stablecoins zu klären.

Abcripto, der brasilianische Verband für Kryptoökonomie, dem Branchengrößen wie Binance, Coinbase, Fireblocks, Visa, Tether, OKX und Ripio angehören, hat diese Einstufung abgelehnt.

Der Verband erklärte, dass dies regulatorische Konflikte mit sich bringen würde, die die Einführung von Stablecoins in Brasilien sowohl auf institutioneller als auch auf Privatkundenebene beeinträchtigen würden, und dass Brasilien dadurch von internationalen Regulierungstrends abgekoppelt und zu einem Hindernis für Anbieter von Dienstleistungen im Bereich virtueller Vermögenswerte (VASPs) werden würde.

Die Bank hat zudem kürzlich einen neuen Beschluss erlassen, der ihre Aufsicht über VASPs verschärft; deren Behandlung wird nun der von Wertpapierinstituten angeglichen – ein Schritt, der zu einer Konsolidierung führen könnte und kleine Institute zur Schließung zwingen würde.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.

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