Monaco hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, der die Krypto-Vorschriften aus dem Jahr 2022 ersetzen soll, um das regulatorische Umfeld an den MiCA-Rahmen und die Standards der Financial Action Task Force anzupassen.
Monaco legt Gesetzentwurf zur Angleichung der Krypto-Vorschriften an MiCA vor

Das Wichtigste im Überblick
- Monaco hat am 6. August den Gesetzentwurf Nr. 1131 vorgelegt, um das Gesetz Nr. 1.528 zu ersetzen und die Krypto-Vorschriften zu reformieren.
- Die CCAF wird die MiCA- und FATF-Standards nach der Aufnahme Monacos in die Graue Liste im Jahr 2024 durchsetzen.
- Die Verabschiedung des Gesetzentwurfs Nr. 1131 durch den Nationalrat wird die Einführung sekundärer technischer Vorschriften für Anbieter auslösen.
Weiterentwicklung über den Rahmen von 2022 hinaus
Die Regierung von Monaco hat dem Nationalrat einen Gesetzentwurf vorgelegt, um den Rechtsrahmen des Fürstentums für Krypto-Asset-Dienstleister grundlegend zu überarbeiten, und begründet dies mit dem rasanten Wachstum im Bereich der digitalen Finanzen sowie sich wandelnden internationalen Standards. Der Gesetzentwurf Nr. 1131 wurde am 6. August offiziell beim Nationalrat eingereicht. Im Falle einer Verabschiedung würde er die 2022 in Kraft getretene Regelung ersetzen und die monacischen Vorschriften stärker an die Verordnung der Europäischen Union über Märkte für Krypto-Vermögenswerte (MiCA) sowie an die von der Financial Action Task Force (FATF) festgelegten Standards angleichen.
Nach dem im Juli 2022 verabschiedeten Gesetz Nr. 1.528 wurden Dienstleistungen im Bereich Krypto- und digitale Vermögenswerte je nach Tätigkeit in zwei Regulierungsbereiche unterteilt. Die Emission von Vermögenswerten und operative Dienstleistungen erforderten die Genehmigung durch den Staatsminister, während für Anlagedienstleistungen im Zusammenhang mit Krypto-Assets eine Zulassung durch die Commission de Contrôle des Activités Financières (CCAF) erforderlich war.
Die Regelung verlangte zudem von Dienstleistern, die eine Lizenz beantragen wollten, die Gründung einer eingetragenen Gesellschaft in Monaco, und ausländischen Unternehmen wurde es ausdrücklich untersagt, monegassische Einwohner durch unaufgeforderte Werbung anzusprechen.
Die neue Gesetzgebung definiert klarer, welche Krypto-Asset-Dienstleistungen in Monaco rechtmäßig erbracht werden dürfen, und führt strengere operative Anforderungen ein, die die Unternehmensführung, aufsichtsrechtliche Schutzmaßnahmen und Standards für das berufliche Verhalten umfassen. Nach den vorgeschlagenen Regelungen müssen Anbieter eine vorherige Genehmigung der CCAF einholen.
Einem lokalen Bericht zufolge würden Lizenzen erst nach einer gemeinsamen Prüfung durch die Autorité Monégasque de Sécurité Financière und die Agence Monégasque de Sécurité Numérique erteilt. Die Maßnahme erweitert zudem die Aufsichts- und Durchsetzungsbefugnisse der CCAF. Regierungsvertreter erklärten, die verstärkte Aufsicht ziele darauf ab, die Einhaltung der Vorschriften zu stärken und Geldwäsche sowie andere illegale Finanzaktivitäten zu verhindern. Sollte der Nationalrat zustimmen, werden auf den gesetzlichen Rahmen sekundäre Durchführungsbestimmungen folgen, in denen die praktischen und technischen Anforderungen für Unternehmen detailliert festgelegt werden.
Monacos Schritt zur Präzisierung seiner Kryptowährungsvorschriften erfolgt mehr als ein Jahr, nachdem das Fürstentum in die Liste der Länder mit hohem Geldwäscherisiko der Europäischen Kommission aufgenommen wurde. Zudem steht das Fürstentum seit Sommer 2024 auf der grauen Liste der FATF.
Die Aufnahme in die Hochrisikoliste der Europäischen Kommission kann zu Transaktionsverzögerungen und höheren Kosten führen. Auf lange Sicht könnte diese Einstufung zu Herabstufungen der Kreditratings von Staat und Unternehmen führen, was die Kreditkosten für lokale Institutionen auf den internationalen Kapitalmärkten in die Höhe treiben würde.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.










