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Zypern plant Vor-Ort-Prüfungen bei Krypto-Verwahrern

Die zyprische Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde wird ab der zweiten Jahreshälfte 2026 bis Mitte 2027 Vor-Ort-Prüfungen und Aktenprüfungen bei zugelassenen Anbietern von Krypto-Asset-Dienstleistungen durchführen.

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Zypern plant Vor-Ort-Prüfungen bei Krypto-Verwahrern

Das Wichtigste im Überblick

  • Die CySEC und die ESMA kündigten gemeinsame Prüfungen der digitalen Widerstandsfähigkeit für Krypto-Verwahrungsdienstleister gemäß dem CSA 2026 an.
  • EU-Krypto-Verwahrstellen müssen die strikte Einhaltung der Vorschriften in sechs zentralen Bereichen des operationellen Risikos nachweisen.
  • Die CySEC wird von der zweiten Jahreshälfte 2026 bis zur ersten Jahreshälfte 2027 Vor-Ort-Prüfungen und Dokumentenprüfungen bei einer Stichprobe von Unternehmen durchführen.

Fokus auf Verwahrungs- und Infrastrukturrisiken

Die zyprische Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde (CySEC) wird im Rahmen einer breit angelegten europäischen Initiative zur Stärkung der operativen Widerstandsfähigkeit bei der Verwahrung digitaler Vermögenswerte eine Reihe von Vor-Ort-Besuchen und Dokumentenprüfungen bei zugelassenen Krypto-Asset-Dienstleistern (CASPs) durchführen.

In einem Rundschreiben an regulierte Unternehmen erklärte der Vorsitzende der CySEC, George Theocharides, dass die Aufsichtsbehörde im Rahmen der von der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) koordinierten „Common Supervisory Action“ für 2026 die Prüfung einer repräsentativen Stichprobe lokaler Krypto-Unternehmen vorbereitet.

Die Durchsetzungsinitiative, die von der zweiten Hälfte des Jahres 2026 bis zur ersten Hälfte des Jahres 2027 laufen soll, bedeutet eine erhebliche Verschärfung der direkten behördlichen Kontrolle für in Zypern tätige Krypto-Unternehmen. Im Mittelpunkt der Inspektionen stehen zugelassene CASPs, die für die Erbringung von Verwahrungsdienstleistungen für digitale Vermögenswerte zugelassen sind. Die Aufsichtsbehörden wollen den Reifegrad der betrieblichen Sicherheit und der technischen Infrastruktur dieser Unternehmen bewerten, wobei ein besonderes Augenmerk auf Risiken im Zusammenhang mit der Distributed-Ledger-Technologie gelegt wird. Laut CySEC werden bei den aufsichtsrechtlichen Überprüfungen zentrale Bereiche der operativen Widerstandsfähigkeit untersucht, darunter Governance- und Kontrollrahmen sowie die Verwaltung von Schlüsseln und Speichern. Die Aufsichtsbehörde wird zudem die Sicherheitsprotokolle für private Schlüssel, die Speicherung von Wallets und die Zugriffskontrollen überprüfen. Weitere Prüfbereiche sind Transaktionskontrollen, Überwachung und Reaktion auf Vorfälle, die Sicherheit von Smart Contracts sowie das Risikomanagement in Bezug auf Dritte.

Mit dieser Initiative passt sich die CySEC den nationalen zuständigen Behörden in der gesamten Europäischen Union an und reagiert direkt auf die risikobasierten Aufsichtsprioritäten der ESMA. Die EU-Aufsichtsbehörden haben die operative Widerstandsfähigkeit und die Verwahrer digitaler Vermögenswerte wiederholt als risikoreiche Schwerpunkte für die Finanzstabilität und den Anlegerschutz identifiziert.

Durch die Schaffung eines standardisierten Rahmens für Vor-Ort-Besuche und Dokumentenprüfungen wollen die ESMA und die nationalen Aufsichtsbehörden die Konvergenz der Aufsichtspraktiken in den Mitgliedstaaten fördern und einheitliche Sicherheitsanforderungen gewährleisten, während sich das Krypto-Ökosystem weiter in das traditionelle Finanzwesen integriert.

Die CySEC, die Ende 2025 ein Konsultationspapier veröffentlichte, in dem eine neue Richtlinie zur aufsichtsrechtlichen Berichterstattung für Krypto-Asset-Dienstleister vorgeschlagen wurde, warnte lokale Unternehmen, dass die im Rundschreiben dargelegten Standards verbindlich sind. Die Aufsichtsbehörde erklärte, dass die Bereitschaft zur Einhaltung der Vorschriften als Grundlage für die Auswahl von CASPs für anstehende Inspektionen dienen werde.

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.