Die Republikaner im Senat planten, den aktualisierten Text des CLARITY Act am 17. Juli unmittelbar nach einem Treffen mit Präsident Donald Trump im Weißen Haus zu veröffentlichen, obwohl die Demokraten im Senat bereits angekündigt hatten, den Entwurf nicht zu unterstützen.
Der von Trump unterstützte Gesetzentwurf zum „CLARITY Act“ soll ohne Zustimmung der Demokraten vorgelegt werden – doch dafür sind sieben Stimmen von ihnen erforderlich

Das Wichtigste im Überblick
- Senator Bernie Moreno erklärte, der Text des CLARITY Act werde unmittelbar nach dem Treffen mit Trump am 17. Juli veröffentlicht.
- Senator Ruben Gallego bezeichnete die Formulierungen der Republikaner zum Thema Ethik als „sehr schwach“, da die Demokraten entscheidende Stimmen zurückhalten.
- Der Gesetzentwurf benötigt vor Ablauf der Frist am 8. August, dem Beginn der Sommerpause, 60 Stimmen im Senat, darunter mindestens 7 von Demokraten.
Verzögerung um Verzögerung
Es wurde erwartet, dass republikanische Senatoren den lange verzögerten Senatsentwurf nach dem Treffen mit dem Präsidenten am Donnerstagnachmittag vorstellen würden. Die Veröffentlichung würde fast ein Jahr der Verhandlungen abschließen, nachdem Quellen aus dem Umfeld der Angelegenheit Anfang des Monats erklärt hatten, dass eine neue Fassung innerhalb weniger Tage vorliegen könnte. Senator Bernie Moreno (R-Ohio) bestätigte den Zeitplan gegenüber Reportern und fügte hinzu:
„Wir werden das direkt nach dem Treffen tun. Ihr habt eine Menge zu lesen.“

Es wurde nicht erwartet, dass demokratische Senatoren an dem Treffen im Weißen Haus teilnehmen würden, und mehrere von ihnen haben bereits erklärt, dass sie die aktuelle Fassung des Gesetzentwurfs nicht unterstützen werden. Der zentrale Streitpunkt bleibt eine Ethikklausel, die Bedenken hinsichtlich der geschäftlichen Interessen von Präsident Trump in der Krypto-Branche ausräumen soll, wobei die Demokraten als Bedingung für ihre Unterstützung auf einer strengeren Formulierung bestehen.
Senator Ruben Gallego (D-Arizona), ein führender Verhandlungsführer der Demokraten, bezeichnete den Wortlaut der Republikaner als „sehr schwach“ und argumentierte, dieser biete zu viel Spielraum und unzureichenden Verbraucherschutz. Gallego erklärte:
„Sie legen dem Präsidenten eine Fassung des Textes mit ihren eigenen Ethikbestimmungen vor, nicht mit etwas, dem wir als Demokraten zustimmen.“
Senator Cory Booker (D-N.J.) bekräftigte diesen Standpunkt und merkte an: „Der einzige Weg, dies zu erreichen, ist ein parteiübergreifender Ansatz.“
Die Rechnung für 60 Stimmen
Der Gesetzentwurf benötigt 60 Stimmen, um den Senat zu passieren, und die Republikaner verfügen über 53 Sitze, was bedeutet, dass mindestens sieben Demokraten auf die andere Seite wechseln müssen, damit der Gesetzentwurf verabschiedet wird. Die Senatsführung hat sich beeilt, die Maßnahme noch in diesem Monat zu verabschieden, wobei die Abstimmung im Plenum für die Woche vom 20. Juli angestrebt wird. Der Gesetzentwurf hat das vom Präsidenten gesetzte Ziel vom 4. Juli bereits verpasst, sodass der Beginn der Augustpause am 8. August als Frist verbleibt, die viele Abgeordnete als letzte realistische Chance in diesem Jahr ansehen.
Eine parteiübergreifende Unterstützung gab es bereits zuvor, als der Bankenausschuss des Senats den Gesetzentwurf am 14. Mai mit 15 zu 9 Stimmen vorantrieb, wobei sich die Demokraten Ruben Gallego und Angela Alsobrooks den Republikanern anschlossen. Diese Unterstützung ist seitdem aufgrund der ethischen Kontroverse brüchig geworden, auch wenn Stimmen aus der Branche auf eine Verabschiedung drängen. Der Leiter der Rechtsabteilung von Coinbase bezeichnete die Maßnahme als einen dramatischen Fortschritt im Verbraucherschutz.
Prognosemärkte spiegeln die Unsicherheit wider: Die von Polymarket berechnete Wahrscheinlichkeit, dass der CLARITY Act im Jahr 2026 in Kraft tritt, stieg am 17. Juli auf 45 % und erholte sich damit von einem Rekordtief von 24 %, das erst vier Tage zuvor erreicht worden war.
Die Veröffentlichung des Gesetzestextes ist nun der Auslöser für alle weiteren Schritte. Die Republikaner wollen noch vor der Parlamentspause eine Abstimmung im Plenum, und der Unterausschuss für digitale Vermögenswerte des Finanzdienstleistungsausschusses des Repräsentantenhauses hielt am 17. Juli eine Anhörung vor Ort ab – genau ein Jahr, nachdem das Repräsentantenhaus den Gesetzentwurf erstmals verabschiedet hatte. Sollte der Senat den Gesetzentwurf abändern und verabschieden, muss sich das Repräsentantenhaus noch auf die endgültige Fassung einigen, bevor dieser dem Präsidenten vorgelegt werden kann.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












