Der „Digital Asset Market Clarity Act“ wurde nicht, wie vom Weißen Haus angestrebt, bis zum Unabhängigkeitstag unterzeichnet, sodass zwischen der Rückkehr des Senats am 13. Juli und der Sommerpause am 7. August noch etwa drei Arbeitswochen verbleiben, um das von der Krypto-Branche seit langem angestrebte Gesetz zur Marktstruktur zu verabschieden.
Der CLARITY Act verfehlt Trumps Zieltermin am 4. Juli, da sich das Zeitfenster für die Verabschiedung auf 25 Tage verkürzt

Das Wichtigste im Überblick
- Patrick Witts für den 4. Juli angestrebtes Ziel für den CLARITY Act ist verfallen, da der Gesetzentwurf noch immer auf die Abstimmung im Plenum des Senats wartet.
- Analysten schätzen die Chancen für eine Verabschiedung im Jahr 2026 nun auf etwa 50:50 – ein Rückgang gegenüber den rund 60 % im Juni –, da die Gespräche über ethische Fragen ins Stocken geraten sind.
- Die Republikaner benötigen 7 Demokraten, um vor Ablauf der Frist am 7. August, dem Beginn der Senatspause, 60 Stimmen zu erreichen.
Ziel verfehlt, neues Zeitfenster in Sicht
Patrick Witt, Krypto-Berater des Weißen Hauses und Geschäftsführer des President’s Council of Advisors for Digital Assets, hatte das Ziel bereits im Mai festgelegt und erklärt:
„Wir peilen den 4. Juli an. Ich denke, das wäre ein großartiges Geburtstagsgeschenk für Amerika, das seinen 250. Geburtstag feiert.“
Das Datum kam und ging, ohne dass es zu einer Abstimmung im Plenum kam, und Medien berichteten heute früh, dass das Zeitfenster für die Verabschiedung des Gesetzentwurfs durch den Kongress noch vor den Zwischenwahlen immer kleiner wird, obwohl drei Personen, die den Prozess verfolgen, weiterhin optimistisch sind.

Die Bedeutung dieser Angelegenheit kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. H.R. 3633, das die Zuständigkeiten zwischen der Securities and Exchange Commission (SEC) und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) abgrenzt, wurde im Juli 2025 mit 294 zu 134 Stimmen vom Repräsentantenhaus verabschiedet und am 14. Mai mit 15 zu 9 Stimmen vom Bankenausschuss des Senats gebilligt. Er steht nun auf der Tagesordnung des Senats und wartet auf eine Abstimmung im Plenum, für die eine Schwelle von 60 Stimmen zur Beendigung der Debatte (Cloture) erreicht werden muss.
Mit 53 Sitzen benötigen die Republikaner mindestens sieben Stimmen der Demokraten – eine rechnerische Herausforderung, die den Sommer des Gesetzentwurfs geprägt hat. Führende Senatoren, darunter der Vorsitzende des Bankenausschusses, Tim Scott, und der Mehrheitsführer John Thune, haben auf eine Abstimmung im Plenum im Juli gedrängt, wobei Senatorin Cynthia Lummis die Verbraucherschutzmaßnahmen des Gesetzentwurfs hervorhob.
Der ethische Streit um die Kryptowährungen der Familie Trump
Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung stehen die Formulierungen zu Interessenkonflikten. Präsident Trumps Finanzoffenlegung vom Juni wies Krypto-bezogene Einnahmen aus, die im Jahr 2025 1 Milliarde US-Dollar übersteigen werden, sowie Bitcoin-Bestände im Wert von über 50 Millionen US-Dollar, die über Unternehmen der World Liberty Financial gehalten werden. Demokraten, darunter die Senatoren Ruben Gallego und Cory Booker, haben als Voraussetzung für ihre Unterstützung im Plenum durchsetzbare ethische Standards gefordert, die Konflikte im Zusammenhang mit dem Präsidenten und seiner Familie regeln, und die Verhandlungen sind an dieser Frage ins Stocken geraten.
Die Republikaner konterten mit dem Vorschlag, die Durchsetzungsbefugnis auf den US-Justizminister statt auf die Generalstaatsanwälte der Bundesstaaten zu beschränken – ein Angebot, das die Demokraten als Zirkelschluss ablehnten, da der Justizminister nach dem Belieben des Präsidenten ernannt wird.
Entwickler, Staatsanwälte und eine 25-Tage-Frist
Ein zweiter ungelöster Streit betrifft die in Abschnitt 604 des Gesetzentwurfs vorgesehenen Schutzmaßnahmen für Entwickler. Coinbase, Uniswap und a16z Crypto haben die Gesetzgeber dringend aufgefordert, Schutzmaßnahmen für nicht-verwahrende Entwickler beizubehalten, mit der Begründung, dass das Schreiben von Code keine Registrierungspflichten auslösen sollte. Auch die National District Attorneys’ Association warnte:
„Die Ausnahmeregelungen würden die Fähigkeit der Strafverfolgungsbehörden und Staatsanwälte, kriminelle Aktivitäten zu untersuchen, aufzuspüren und strafrechtlich zu verfolgen, erheblich beeinträchtigen.“
Der Zeitplan lässt wenig Spielraum für Fehler. Der Senat nimmt am 13. Juli seine Arbeit wieder auf, wodurch die Zeit für substanzielle Debatten im Plenum auf etwa zwei bis drei Wochen vor der Sommerpause am 7. August verkürzt wird – ein Zeitraum von 25 Tagen, den Analysten als die effektive Frist für eine Verabschiedung in diesem Jahr ansehen. Die Chancen, dass der Gesetzentwurf noch im Jahr 2026 in Kraft tritt, sind auf etwa 50:50 gesunken, nachdem sie im Juni noch bei rund 60 % lagen.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












