Der Kursrückgang von SpaceX um 47 % gegenüber seinem Höchststand nach dem Börsengang und das kostengünstige Modell „Kimi K3“ von Moonshot AI stellen die hohen Bewertungen im KI-Bereich infrage, auch wenn die widerstandsfähigen Halbleiteraktien und Anzeichen für die zunehmende Verbreitung von KI die Behauptung erschweren, dass der gesamte Sektor zusammengebrochen sei.
Der Kursrückgang bei SpaceX und der Start des Kimi K3 schüren Befürchtungen hinsichtlich einer KI-Aktienblase

Das Wichtigste auf einen Blick
- SpaceX schloss nach sieben Kursverlusten in Folge unter 120 US-Dollar und vergrößerte damit seinen Verlust gegenüber dem Börsengangspreis von 135 US-Dollar.
- Die positive Resonanz auf das „Kimi K3“ verstärkt die Befürchtung, dass chinesische Entwickler wettbewerbsfähige KI-Modelle zu deutlich niedrigeren Preisen anbieten können.
- Die bevorstehenden Geschäftszahlen von SpaceX, die Starship-Tests und die Freigabe von Aktien nach dem Börsengang könnten darüber entscheiden, ob sich der Rückgang stabilisiert oder weiter vertieft.
Der Kursrückgang bei SpaceX stellt das Vertrauen in die hohen Bewertungen von KI-Aktien auf die Probe
Die Unsicherheit rund um KI-bezogene Aktien hat sich verstärkt, da Anleger eine vorübergehende Bewertungskorrektur gegen eine umfassendere Abkühlung der Spekulationsbegeisterung abwägen. Die jüngste Schwäche der SpaceX-Aktie und der sich verschärfende Wettbewerb durch Chinas KI-Sektor haben diese Debatte angeheizt.
Der Ökonom und langjährige Bitcoin-Skeptiker Peter Schiff argumentierte, dass der jüngste Rückgang bei KI-bezogenen Aktien mehr als nur eine vorübergehende Korrektur widerspiegelt. Er verwies auf den Kursrückgang von SpaceX unter den Börsengangspreis und das Erscheinen des kostengünstigen Modells „Kimi K3“ von Moonshot AI als Beweis dafür, dass der Wettbewerbsdruck die überzogenen Bewertungen im gesamten KI-Sektor offenlegt. „KI ist keine Blase, aber KI-Aktien sind es. Die Blase ist wahrscheinlich bereits geplatzt“, schrieb Schiff am 20. Juli auf
X. SpaceX (NASDAQ: SPCX) schloss am Montag nach sieben Verlusttagen in Folge nahe seinem Tagestief. Die Aktie ist um mehr als 11 % unter ihren IPO-Kurs von 135 US-Dollar und um rund 47 % gegenüber ihrem Höchststand nach der Börsennotierung von 225,64 US-Dollar gefallen, wodurch mehr als 1 Billion US-Dollar an Marktwert verloren gingen.

Der Rückgang ist jedoch nicht ausschließlich auf die Bewertung im Zusammenhang mit KI zurückzuführen. Ein verschobener „Starship“-Test und ein abgesagter Start der „Falcon 9“ haben die Bedenken hinsichtlich der Umsetzungsrisiken verstärkt. „Starship“ spielt weiterhin eine zentrale Rolle für die Pläne von SpaceX zum Einsatz von Satelliten und die längerfristigen Ambitionen im Bereich der Weltrauminfrastruktur.
Schiffs Interpretation wird durch die Geschwindigkeit und das Ausmaß des Kursrückgangs gestützt. Dennoch kaufte ARK Invest während des Rückgangs SpaceX-Aktien im Wert von mehr als 18 Millionen US-Dollar, was darauf hindeutet, dass einige institutionelle Anleger die niedrigeren Kurse eher als Chance denn als Bestätigung eines dauerhaften Einbruchs betrachten.
Kimi K3 erhöht die Kosten für die Verteidigung von KI-Marktprämien
Das Modell „Kimi K3“ von Moonshot AI verstärkt den Druck auf US-amerikanische KI-Unternehmen, indem es den Wettbewerb auf die Leistung pro Dollar verlagert. Das chinesische Modell mit offenem Gewichtssystem stieß Berichten zufolge auf so große Nachfrage, dass Moonshot neue Abonnements aussetzen musste, was darauf hindeutet, dass das Interesse über Werbeversprechen oder Benchmark-Vergleiche hinausgeht.
Kostengünstigere Alternativen könnten die Prämienpreise und die prognostizierten Renditen gefährden, auf denen große Investitionen in die KI-Infrastruktur basieren. Eine im Juni veröffentlichte wissenschaftliche Analyse kam zu dem Schluss, dass echtes Umsatzwachstum und die breite Akzeptanz einen Teil der Bewertung des Sektors stützen, während rasante Kapitalausgaben, konzentrierte Bewertungen im Privatsektor und eine noch nicht nachgewiesene Monetarisierung lokale Blasenrisiken schaffen.
Die Entwicklung am breiteren Markt ist nach wie vor weniger aussagekräftig als der Kursverlauf von SpaceX. Nvidia, Broadcom und AMD erholten sich am Montag, während der iShares Semiconductor ETF um 1,3 % zulegte, was darauf hindeutet, dass die Anleger den breiteren KI-Chip-Handel noch nicht aufgegeben haben.
Der nächste „Starship“-Startversuch von SpaceX, der erwartete Gewinnbericht und das anschließende Auslaufen der Sperrfrist könnten zeigen, ob der Kursrückgang auf unternehmensspezifischen Druck oder auf eine tiefgreifendere Neubewertung der KI-bezogenen Bewertungen zurückzuführen ist.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












