Zwei Solana-Vorschläge könnten die Token-Ausgabe drastisch reduzieren und gleichzeitig die Verbrennungen erhöhen, wodurch sich die Staking-Renditen innerhalb von zwei Jahren möglicherweise etwa halbieren würden. Der Kompromiss besteht darin, dass die Staker geringere Erträge erhalten, dafür aber ein strafferes langfristiges Angebotsprofil für SOL erhalten.
Vorschläge von Solana könnten die Staking-Rendite auf 2,25 % senken und die Emissionen um 1,5 Mrd. US-Dollar reduzieren

Die wichtigsten Erkenntnisse
- Solanas SIMD-550 würde die Disinflation auf 30 % verdoppeln und die Staking-Renditen bis zum dritten Jahr auf 2,25 % drücken.
- Laut 21Shares könnten SIMD-550 und SIMD-553 die SOL-Emissionen über einen Zeitraum von sechs Jahren um bis zu 1,5 Mrd. US-Dollar senken.
- Die Solana-Stimmberechtigten stehen nun vor der Entscheidung über SIMD-550, wobei etwa 30 Validatoren bis zum dritten Jahr möglicherweise unrentabel werden könnten.
21Shares rechnet mit einem Rückgang der Solana-Emissionen um bis zu 1,5 Mrd. US-Dollar
Solana bewegt sich auf ein strafferes Geldmodell zu, das SOL knapper machen könnte, während gleichzeitig einer der größten Anreize des Netzwerks für Inhaber wegfallen würde: die Staking-Erträge. Zwei Vorschläge treiben diesen Wandel voran. SIMD-550, vorgeschlagen von Helius und derzeit in der Governance-Abstimmung, würde die jährliche Disinflationsrate von Solana von 15 % auf 30 % verdoppeln. Bislang haben große Validatoren wie Forward Industries und Blueshift für den Vorschlag gestimmt, während Everstake und P2P.org dagegen gestimmt haben.
SIMD-553, eingereicht von Temporal und im Juli genehmigt, führt zusätzliche Token-Verbrennungen ein, die an angeforderte Recheneinheiten gekoppelt sind. Zusammen könnten diese Änderungen die SOL-Emissionen über einen Zeitraum von sechs Jahren um schätzungsweise 1,4 bis 1,5 Milliarden US-Dollar reduzieren, so Matt Mena, Senior Crypto Research Strategist bei 21Shares.
Die unmittelbare Folge ist eine geringere Rendite. Das Staking von Solana bringt derzeit etwa 5,25 % Rendite, wobei die Protokollinflation neben den Transaktionsgebühren und den MEV-Einnahmen den größten Anteil ausmacht.

Staking-Rendite könnte auf 2,25 % sinken
Gemäß SIMD-550 würde Solana seine Endinflationsrate von 1,5 % bereits in der ersten Hälfte des Jahres 2029 erreichen, statt erst etwa im Jahr 2032. Die prognostizierte nominale Staking-Rendite würde im ersten Jahr auf etwa 4,34 %, im zweiten Jahr auf 3 % und im dritten Jahr auf 2,25 % sinken.
SIMD-553 würde gleichzeitig die SOL-Vernichtung erhöhen. Bei den derzeitigen Aktivitätsniveaus könnten die täglichen Vernichtungen von etwa 600 bis 800 SOL auf zwischen 7.500 und 9.000 SOL steigen. Das liegt zwar weiterhin unter der aktuellen Inflationsrate, verändert jedoch die Entwicklung des Angebots erheblich.
„Wir sind der Ansicht, dass die Inflation an die wirtschaftliche Leistung und das Wachstum gekoppelt sein sollte, um den Rückgang der Staking-Einnahmen auszugleichen“, schrieb Mena.
Die Wirtschaftlichkeit der Validatoren gibt weiterhin Anlass zur Sorge. Je nach der endgültigen Gebührenstruktur könnten die Abstimmungskosten erheblich steigen, während eine geringere Inflation die Belohnungen verringert. Nach Schätzungen zu SIMD-550 könnten zwei Validatoren im ersten Jahr unrentabel werden, wobei diese Zahl bis zum dritten Jahr auf etwa 30 ansteigen würde.
Geringere Renditen könnten Kapital in die Solana-DeFi treiben
Die Vorschläge zielen auch darauf ab, die Verteilung des SOL-Kapitals zu verändern. Derzeit sind etwa 67,9 % der SOL gestaked, fast doppelt so viel wie bei Ethereum mit rund 34,1 %. Geringere passive Renditen könnten Inhaber dazu veranlassen, Kapital in Kreditvergabe, Handel und andere Anwendungen der dezentralen Finanzwirtschaft (DeFi) umzuschichten.
Dies könnte von Bedeutung sein, wenn eine erhöhte Aktivität die Transaktionsgebühren, MEV und andere Einnahmen so weit ansteigen lässt, dass sie die sinkenden Inflationsprämien ersetzen können.
Mena argumentiert, dass das Signal eines größeren Angebots auch das Investitionspotenzial von SOL stützen könnte. Sowohl auf den EIP-1559-Verbrennungsmechanismus von Ethereum als auch auf die Inflationskürzung von Cosmos im Jahr 2023 folgten kurzfristige Kursgewinne, obwohl die allgemeinen Marktbedingungen dabei eine wesentliche Rolle spielten.
Für SOL-Inhaber wird die Gleichung immer klarer: weniger Rendite heute im Austausch für eine geringere Verwässerung morgen. Ob sich dies als bullisch erweist, hängt davon ab, ob die Netzwerknutzung schnell genug wächst, damit sich der Tausch lohnt.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












