Der milliardenschwere Risikokapitalgeber Chamath Palihapitiya argumentierte am Sonntag, dass Bitcoin-Optimisten an zwei Fronten unter Druck geraten: Spekulatives Kapital wandere in Prognose- und Aktienmärkte ab, während die für das Mining benötigte Energie – die mittlerweile mehr wert sei – zunehmend in den Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) umgeleitet werde.
Chamath Palihapitiya sieht zwei Probleme für die Bitcoin-Optimisten: Hier ist seine Argumentation

Das Wichtigste auf einen Blick
- Chamath Palihapitiya sagte, dass marginale Liquidität mittlerweile Prognosemärkte und Aktien gegenüber Bitcoin bevorzugt.
- Die Hashrate von Bitcoin sank in diesem Monat um 7,9 % auf 908 EH/s, was eine Senkung der Schwierigkeitsstufe um 5 % erzwang, da Miner auf KI-Rechenaufträge setzen.
- Polymarket-Händler geben Bitcoin nur eine Wahrscheinlichkeit von 10 %, bis zum 31. Dezember 2026 100.000 US-Dollar zu erreichen, da sich der BTC-Kurs derzeit bei rund 64.000 US-Dollar bewegt.
Ein Druck von zwei Seiten
Das Argument des Gründers von Social Capital, das in einem Beitrag auf X hervorgehoben wurde, besagt, dass der zusätzliche Dollar und das zusätzliche Megawatt (Ressourcen, die früher standardmäßig in Bitcoin flossen) nun attraktivere Anlagemöglichkeiten haben, und fügt hinzu:
Marginale Liquidität würde lieber an Prognose- und Aktienmärkten spekulieren, und marginale Energie zum Schürfen von BTC ist weitaus mehr wert, wenn sie in KI umgeleitet wird.
Palihapitiya ist kein Unbekannter, wenn es um provokante Bitcoin-Prognosen geht, da er ein Early Adopter war, der einst alle dazu aufforderte, 1 % ihres Nettovermögens in den Vermögenswert zu investieren (und sogar ein langfristiges Kursziel von 240.000 US-Dollar ins Spiel brachte). Im März stellte er jedoch die Eignung von Bitcoin als Reservewährung für Zentralbanken in Frage und argumentierte, dass dessen Rückverfolgbarkeit die Fungibilität schwäche. Am 14. Juli warnte er in einem separaten Beitrag, dass unkontrollierte „Tokenmaxxing“-Ausgaben im Bereich der KI still und leise die Unternehmensgewinne untergraben.
Die Daten hinter beiden Behauptungen
Was die Liquidität betrifft, verzeichneten die Prognosemärkte in diesem Sommer eine Rekordwoche mit 10,8 Milliarden US-Dollar, da der Börsengang von SpaceX, die FIFA-Weltmeisterschaft und geopolitische Ereignisse spekulatives Kapital in Ereignis-Kontrakte zogen. Polymarket-Händler beziffern die Wahrscheinlichkeit, dass Bitcoin bis zum 31. Dezember 2026 100.000 US-Dollar erreicht, derzeit auf nur 10 %, während sie die Wahrscheinlichkeit, dass es 70.000 US-Dollar erreicht, auf 67 % schätzen.
Was den Energieverbrauch betrifft, ist die Verlagerung bereits messbar, da die Hashrate von Bitcoin innerhalb von zehn Tagen um 7,9 % auf 908 EH/s sank, und Bitcoin.com News berichtete, dass die Schwierigkeit des Netzwerks am 11. Juli (beim 14. Reset im Jahr 2026) um 5 % auf 127,17 Billionen gesunken ist, da Miner ihre Maschinen und Megawatt anderweitig einsetzten.
Branchenanalysten beschreiben, dass Miner das Netzwerk zugunsten von KI- und Hochleistungsrechner-Aufträgen aufgeben, wobei einer das Jahr 2028 als Zeitpunkt nennt, an dem dieser Trend seinen Höhepunkt erreichen wird.
Gegenwind vom Coinbase-Chef
Nicht jeder scheint sich dieser pessimistischen Einschätzung anzuschließen: Coinbase-CEO Brian Armstrong entgegnete noch am selben Tag, dass „die für das Bitcoin-Mining aufgewendete Hash-Leistung oder Energie nicht den Preis bestimmt“, und wies darauf hin, dass sich die Schwierigkeit des Netzwerks automatisch anpasst, wenn Miner offline gehen, um den Blockfluss im gleichen Tempo aufrechtzuerhalten.
Die Debatte dreht sich nun darum, ob der Druck struktureller oder zyklischer Natur ist. Die nächsten Schwierigkeitsanpassungen, das Tempo der KI-Verträge der Miner und die Frage, ob sich das Volumen der Prognosemärkte weiter erhöht, werden zeigen, ob der marginale Dollar und das marginale Megawatt zu Bitcoin zurückkehren oder ob die Bullen ohne sie gewinnen müssen.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












