Stuart Alderoty, Chief Legal Officer bei Ripple, fordert eine stärkere Koordinierung innerhalb der Krypto-Branche, nachdem der CLARITY Act im Senat gescheitert ist. Er erklärte, dieser Rückschlag habe die Uneinigkeit hinsichtlich der Kommunikation und der politischen Unterstützung im Zusammenhang mit der Gesetzgebung zu digitalen Vermögenswerten offenbart.
Ripple-Rechtschef ruft nach der Ablehnung des CLARITY Act zur Einheit in der Krypto-Branche auf

Die wichtigsten Erkenntnisse
- Alderoty forderte die Kryptobranche auf, ihre politische Botschaft zu koordinieren.
- Der Senat lehnte mit 49 zu 50 Stimmen den Antrag auf Beendigung der Debatte über den CLARITY Act ab.
- Ripple hält eine bundesweite Gesetzgebung zur Marktstruktur weiterhin für notwendig.
Alderoty fordert eine einheitliche Stimme der Krypto-Branche nach Rückschlag im Senat
Die Reaktion der Kryptobranche auf Washington muss besser koordiniert werden, nachdem der CLARITY Act nicht vorangekommen ist, so Stuart Alderoty, Chief Legal Officer bei Ripple, der auch als Präsident der von Ripple finanzierten National Cryptocurrency Association (NCA) fungiert. Er brachte dieses Argument in einem Beitrag vom 17. September auf X vor, zwei Tage nach der Abstimmung im Senat.
Alderoty wertete das Ergebnis eher als politischen Rückschlag denn als Ablehnung der Einführung von Kryptowährungen oder der Notwendigkeit bundesweiter Vorschriften. „Diese Woche hat die Politik die Politik besiegt. Das ist die Lehre daraus, nicht die Empörung“, schrieb er, bevor er auf den Besitz von Kryptowährungen in den Vereinigten Staaten und den anhaltenden Widerstand gegen die gesetzgeberischen Prioritäten der Branche hinwies.
Sein Verweis auf 67 Millionen Amerikaner deckt sich mit der von der National Cryptocurrency Association gemeinsam mit The Harris Poll durchgeführten Umfrage „State of Crypto Holders 2026“, die schätzt, dass mehr als 67 Millionen Erwachsene in den USA Kryptowährungen besitzen. Alderoty nutzte diese Zahl, um zu argumentieren, dass die Präsenz der Branche ungeachtet der legislativen Niederlage bestehen bleiben werde. Der Ripple-Manager richtete seine Kritik anschließend nach innen und argumentierte, dass widersprüchliche Botschaften von Krypto-Unternehmen und Interessenverbänden die Position der Branche geschwächt hätten. Er erklärte:
„In unserer Branche gibt es zu viele Stimmen, die zu viele Botschaften verbreiten. Das müssen wir in den Griff bekommen. Es ist an der Zeit, mit einer Stimme und durch ein einziges Megafon zu sprechen.“
Der CLARITY Act verfehlte die Schwelle im Senat
Die Äußerungen folgten auf die Verfahrensabstimmung des Senats vom 15. September über H.R. 3633, bei der der Antrag auf Beendigung der Debatte mit 49 zu 50 Stimmen scheiterte. Der Antrag hätte drei Fünftel der Stimmen benötigt, um angenommen zu werden, wodurch das Gesetz zur Struktur des Kryptomarktes trotz monatelanger Verhandlungen über den regulatorischen Rahmen ins Stocken geriet.
Ripple bezeichnete das Ergebnis in seiner Stellungnahme nach der Abstimmung als verpasste Chance und argumentierte, dass US-Verbraucher und Unternehmen im Bereich digitaler Vermögenswerte nach wie vor einheitliche Bundesstandards benötigten. Das Unternehmen hat sich für eine Gesetzgebung eingesetzt, die klarere Zuständigkeiten und Betriebsregeln für Kryptowährungsmärkte festlegen würde.
Die Ablehnung folgte zudem auf die öffentliche Unterstützung durch Ripple-CEO Brad Garlinghouse vor der Abstimmung. Er hatte sich für die Verabschiedung ausgesprochen, als die Gesetzgeber eine erheblich überarbeitete Fassung des Gesetzentwurfs prüften, in die im Laufe der Verhandlungen mehr als 100 Änderungen eingeflossen waren.
Ripple: Der legislative Vorstoß ist noch nicht vorbei
Die gescheiterte Abstimmung über die Beendigung der Debatte beendete die Bemühungen des Kongresses um den Gesetzentwurf nicht. Sieben demokratische Senatoren versprachen daraufhin, die parteiübergreifenden Verhandlungen zum CLARITY Act fortzusetzen, was darauf hindeutet, dass die Befürworter auf den Gesetzentwurf zurückkommen könnten, nachdem ungelöste Meinungsverschiedenheiten ausgeräumt wurden.
Für Ripple reichen die weiterreichenden regulatorischen Konsequenzen über das unmittelbare Ergebnis im Senat hinaus. Das Unternehmen vertritt die Auffassung, dass die bestehende rechtliche und regulatorische Behandlung von XRP unabhängig vom Scheitern der Verabschiedung eines umfassenden gesetzlichen Rahmens ist – ein Thema, das in den Auswirkungen des Scheiterns des CLARITY Act auf XRP und Ripple untersucht wurde.
Alderotys jüngste Äußerungen lenken die Aufmerksamkeit vom Inhalt des Gesetzentwurfs hin zur Art und Weise, wie der Kryptosektor seine Interessenvertretung organisiert. Seine Forderung nach weniger widersprüchlichen Botschaften kommt zu einer Zeit, in der Unternehmen, Branchenverbände, Gesetzgeber und Regulierungsbehörden weiterhin darüber debattieren, wie die Wertpapier- und Rohstoffvorschriften des Bundes auf die Märkte für digitale Vermögenswerte anzuwenden sind.
Die Debatte betrifft auch US-Amerikaner, die Kryptowährungen zur Wertspeicherung oder zum Werttransfer nutzen, darunter laut der NCA-Umfrage 40 % der Inhaber, die mit Kryptowährungen einkaufen und bezahlen, sowie 41 %, die diese an Freunde und Familie senden.
Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aus dem Englischen übersetzt. Die englische Originalversion ist die maßgebliche Quelle; automatische Übersetzungen können Ungenauigkeiten enthalten, insbesondere bei rechtlicher und regulatorischer Terminologie.












