Das Forschungsunternehmen K33 Research erklärt, dass sich der Bitcoin-Bärenmarkt von 2026 strukturell von früheren Zyklen unterscheidet, wobei das Tief vom Februar bei knapp 60.000 US-Dollar wahrscheinlich den tiefsten Rückgang darstellt, den dieser Abschwung mitKey Takeaways
Laut K33 Research war der Tiefststand von 60.000 US-Dollar bei Bitcoin der größte Kursrückgang während der Baisse

- </span><strong> sich bringen wird.</strong><span style="font-weight: 400;"> </span></p>
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- <li><span style="font-weight: 400;">Vetle Lunde von K33 sagt, dass 60.000 US-Dollar wahrscheinlich der maximale Rückgang des Bitcoin-Bärenmarktes von 2026 waren. </span></li>
- <li><span style="font-weight: 400;">Die Finanzierungssätze sind seit 81 Tagen in Folge negativ, was auf eine außergewöhnlich pessimistische Marktstimmung hindeutet. </span></li>
- <li><span style="font-weight: 400;">K33 prognostiziert eine Konsolidierung von Bitcoin zwischen 60.000 und 75.000 US-Dollar, ohne dass sich Einbrüche von über 80 % wiederholen.</span></li>
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- <p><span style="font-weight: 400;">
Bitcoins Abwärtspotenzial bei 60.000 $ begrenzt
In einer diese Woche veröffentlichten Research-Notiz argumentierte Vetle Lunde, Research-Leiter bei K33, dass die Bedingungen, die den Bärenmarkt 2026 prägen, einen Einbruch von über 80 % (ähnlich wie 2018 und 2022) strukturell unwahrscheinlich machen. Sie fügte hinzu, dass der Bullenmarkt 2025 weniger aggressiv war als frühere Zyklen und dass infolgedessen ein proportional weniger schwerer Bärenmarkt folgen werde.

Das Basisszenario von K33 geht davon aus, dass sich Bitcoin in einer Spanne von 60.000 bis 75.000 US-Dollar konsolidiert, wobei eher eine langsame Abwärtsdynamik als ein plötzlicher Ausverkauf zu erwarten ist. Der „maximale Drawdown“ liegt in diesem Szenario beim Tiefststand vom Februar von etwa 60.000 US-Dollar, was einem Rückgang von rund 52 % gegenüber dem am 6. Oktober 2025 erreichten Allzeithoch von 126.272 US-Dollar entspricht.
Diese Zahlen mögen im historischen Vergleich für Aktien drastisch erscheinen, sind jedoch für einen Bitcoin-Bärenmarktzyklus recht moderat, da frühere Zyklen Verluste von über 80 % vom Höchst- zum Tiefststand verzeichneten. Der entscheidende strukturelle Unterschied, auf den K33 hinweist, ist die Rolle des institutionellen Kapitals. Da der Zugang zu Bitcoin mittlerweile weitgehend über regulierte Produkte erfolgt, lassen sich die extremen Hebel-Rückkopplungsschleifen, die frühere Kapitulationen antrieben, in großem Maßstab nur noch schwer aufrechterhalten. Langfristige Inhaber scheinen sich zudem der Verkaufserschöpfung zu nähern – ein Indikator, der in früheren Zyklen einer mittelfristigen Kursunterstützung vorausging. Darüber hinaus wies K33 im Februar auf Parallelen zum Tiefpunkt des Bärenmarktes Ende 2022 hin, als Bitcoin erstmals die 60.000-Dollar-Marke erreichte. Die jüngste Analyse führt dieses Argument weiter aus und legt nahe, dass sich der Markt, falls der Februar den Tiefpunkt darstellte, nun in einer Phase der langsamen Erholung befindet und nicht mehr mitten in einem Abwärtstrend. Sowohl für Trader als auch für Langzeitinvestoren verlagert sich die Frage nun von der Frage, wie tief Bitcoin noch fallen kann, hin zu der Frage, wie lange die Konsolidierungsphase andauern wird.










