Die Krypto-Investmentfirma Capriole Investments schlägt Alarm wegen der hohen Inflation und warnt, dass auf jeden historischen Fall, in dem die Inflation das derzeitige Niveau erreichte, in den folgenden ein bis 24 Monaten ein durchschnittlicher Marktcrash von 30 % folgte.Key Takeaways
Bitcoin in Gefahr: Capriole warnt, dass einer Inflationsrate von 3,8 % historisch gesehen Marktcrashs von 30 % vorausgingen

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- <li><span style="font-weight: 400;">Capriole Investments warnt davor, dass jeder Inflationsanstieg auf das aktuelle Niveau in der Vergangenheit einen durchschnittlichen Marktrückgang von 30 % ausgelöst hat. </span></li>
- <li><span style="font-weight: 400;">Der Crash von 2000 (-47 %) und der Crash von 2008 (-55 %) stellen die schlimmsten Szenarien in Capriole’s historischem Datensatz dar. </span></li>
- <li><span style="font-weight: 400;">Der US-Verbraucherpreisindex (CPI) erreichte kürzlich 3,8 % – den höchsten Stand seit Mai 2023 – und übt damit weiterhin Druck auf die Fed und Risikoanlagen aus.</span></li>
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Historische Daten zeichnen ein düsteres Bild
Capriole Investments wies auf ein Muster hin, das sich über Jahrzehnte hinweg in den Marktdaten gezeigt hat: Wenn die Inflation so hoch steigt wie heute, ist der breite Markt in den folgenden ein bis 24 Monaten um durchschnittlich 30 % gefallen.
Zwei der schwersten Crashs, die jemals verzeichnet wurden, ereigneten sich genau in diesem Inflationsumfeld, nämlich der Dotcom-Crash, der zwischen 2000 und 2002 47 % des Marktwerts vernichtete, und die Finanzkrise von 2008, die die Märkte um 55 % einbrechen ließ.

Angesichts der Tatsache, dass die Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen gestern kurzzeitig 5,19 % erreichte und sich die Aktienmärkte nahe ihren Allzeithochs bewegen, lautet Capriole’s Argument im Wesentlichen, dass der Markt Risiken falsch bewertet.
Bitcoin droht makroökonomisches Ansteckungsrisiko, sollten die Aktienmärkte einbrechen
Für Bitcoin und den breiteren Kryptomarkt sind die Auswirkungen unmittelbar. Bitcoin stand 2026 über weite Strecken unter Druck, fiel angesichts von Inflationssorgen und Abflüssen aus Spot-ETFs mehrfach unter 80.000 US-Dollar und erreichte im Februar ein Zyklustief nahe 60.000 US-Dollar.
Die Analyse von Capriole zielt nicht auf ein bestimmtes Preisniveau für Kryptowährungen ab, sondern konzentriert sich stattdessen auf das makroökonomische Umfeld, in dem sie sich befinden. Sollten die traditionellen Märkte jedoch einen durchschnittlichen Rückgang in der Größenordnung erleben, die die historischen Daten nahelegen, wäre es unwahrscheinlich, dass Risikoanlagen, einschließlich Bitcoin und Altcoins, von den Auswirkungen verschont blieben. Die Einschränkung in Capriole’s Modell ist die Breite der Ergebnisverteilung, denn während der Durchschnitt von 30 % die zentrale Tendenz erfasst, ist die tatsächliche Bandbreite groß. In den seltenen Fällen, in denen die Inflation über diesen Niveaus blieb, anstatt schnell zurückzugehen, erlebten die Märkte die schwersten Einbrüche im Datensatz. Die entscheidende Variable ist nicht, ob es in diesem Umfeld zu einem Einbruch kommt, sondern wie lange die Inflation anhält und ob die Fed die Zinsen senkt, bevor das Wachstum sichtbar nachlässt.
Dieser makroökonomische Hintergrund steht im Kontrast zu einer optimistischeren Einschätzung einiger auf Kryptowährungen spezialisierter Analysten. K33 Research, über das Bitcoin.com News kürzlich berichtete, argumentiert, dass das Tief von Bitcoin im Februar bei knapp 60.000 US-Dollar möglicherweise bereits den maximalen Rückgang des Bärenmarktes darstellt, wobei eine langsame Konsolidierung zwischen 60.000 und 75.000 US-Dollar der wahrscheinlichere kurzfristige Verlauf sei.










